Ausgeflippt und preiswert

8. November 2010, 17:08
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    Bei Polyklamott kann man besondere Einzelstücke und Unikate aufstöbern...

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    und sich mit modischem Schuhwerk für den Winter eindecken.

Sparefrohs und Fashionfreaks unter den StudentInnen kommen in den Wiener Secondhandshops auf ihre Kosten - derStandard.at hat sich umgesehen

Wie kann man sich als Student/in mit chronischem Geldmangel für den Winter neu einkleiden, dabei aber gleichzeitig das Budget schonen und dem Einheitslook billiger Stangenware entkommen?

Secondhand für gute Zwecke

Da gibt es zuerst einmal die Secondhandläden, die von karitativen Einrichtungen betrieben werden. In Wien sind vor allem die Secondhandläden des "Volkshilfe-Würfels" und die "Carla"-Läden der Caritas bekannt und beliebt.

Seit Ende September gibt es auch den "Vinzi-Shop" in Ottakring, der hauptsächlich gebrauchte Kleidung, aber auch Spielwaren und Bücher im Sortiment hat. Die gebrauchte Ware wird durch Sachspenden von Einzelpersonen zur Verfügung gestellt. Der Erlös kommt den Einrichtungen der Vinzenzgemeinschaft zugute, wie zum Beispiel dem "VinziBett", einer Notschlafstelle für obdachlose Menschen.

"Ned auf Armutschkerl"

Liselotte Schegsch, Geschäftsführerin des Vinzi-Shops, legt bei der Sortimentsauswahl und der Einrichtung des Secondhandladens Wert auf Überschaubarkeit ohne "Ostblock-Kaufhaus-Flair und Sozialromantik." Vollgepferchte Kleiderstangen gibt es hier nicht, die Gebrauchtware wird fein sortiert, das Sortiment wechselt schnell. "Wir kriegen laufend neue Sachen, zerrissene oder dreckige Kleidung wird natürlich aussortiert", so Schegsch.

Untertags sind es vorwiegend Grätzel-Bewohnerinnen, die meist preiswerte Kleidung und Spielwaren für ihre Kinder suchen. Nachmittags und abends sind es eher StudentInnen, die bei Schegsch und ihren vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen einkaufen.

"Um 10 bis 25 Euro kann man sich bei uns komplett einkleiden. Bei den Studenten sind vor allem witzige Sachen wie steile Hosen aus den 70ern beliebt", berichtet die Geschäftsführerin. Sie betont jedoch, dass nicht nur einkommensschwache Klientel die Secondhand-Ware durchstöbert. So wechseln Sakkos, die noch eben in die Auslage gestellt wurden, sehr schnell ihren Besitzer. "Wir machen ned auf Armutschkerl, jeder kauft bei uns ein, von der Anwältin bis zur Studentin."

Retro-Mode und Unikate

Wer es auf besondere Einzelstücke und den Vintage-Look der 60er und 70er Jahre abgesehen hat, kommt bei "Polyklamott" in Wien-Mariahilf auf den Geschmack. Inhaber Christoph Pfandler betreibt den Secondhandladen bereits seit elf Jahren. Er habe schon immer besondere Kleidungsstücke gesammelt und aufgestöbert, erzählt Pfandler.

Mittlerweile ist seine Lieblingsbeschäftigung zum Berufsalltag geworden, so fährt er quer durch Europa, um außergewöhnliche Ware zu finden, wie zum Beispiel Original-Etuikleider aus den Sixties oder bunte Schlaghosen-Overalls aus den 70ern. "Hauptsächlich kaufen junge Leute mit großem Modebewusstsein und Interesse an Unikaten bei uns, die aufs Budget achten müssen", so Pfandler. Mützen sind bei ihm schon um fünf Euro erhältlich, Stiefeln und Stiefeletten ab 39 Euro und für Kleider zahlt man zwischen 15 und 39 Euro.

"Auch schon zu teuer"

In der Humana-Filiale in der Lerchenfelderstraße in Wien-Neubau finden Fans von Retro-Mode auch eine große Auswahl von Vintageklamotten, inklusive Original-Kleidung aus den 80er Jahren. Humana betreibt zehn Secondhandshops in Wien und ist ebenfalls karitativ ausgerichtet.

In Studentenkreisen ist aber nicht nur Gutes über Humana zu hören: "Das ist ein Riesenkonzern, der nur Geld scheffeln will", kritisiert eine Studentin. Die Vintage-Secondhandläden mit selektierter Auswahl und etwas höheren Preisen als in üblichen Secondhandshops sind für Studierende mit wenig Geld auch nicht immer leistbar.

Zu guter Letzt bleibt den Studierenden noch das Wühlen auf Flohmark-Ständen, um zu günstigen Einzelstücken zu kommen. Aber nicht jeder Flohmarkt bedeutet spottbillige Preise. "Der Flohmarkt am Naschmarkt am Samstag ist voll von Touristen, die Preise sind da auch schon zu teuer", berichtet eine eingefleischte Secondhand-Sammlerin. (Güler Alkan, derStandard.at, 8.11.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 33
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seltenes gesicht
00
9.11.2010, 14:28
moschi linz

wer stylische second hand mode zu einem günstigen preis will geht zu moschi in linz - da kann man nicht nur mode kaufen, sondern auch sein herz bei der charmanten besitzerin ausschütten, die auch immer ein paar lebensweisheiten parat hat.

Harald Herrmann
20
9.11.2010, 13:50
Ein bisschen wenig....

was hier aufgelistet wird an second-hand Läden - warum nur polyklamott? Gibt es doch im zweiten eine wunderbare kleine Tauschboutique (Maya, Rotensterngasse) in der es nicht nur Markenkleidung für die grossen neuwertig und zu vernünftigen Preisen gibt, sondern auch alles für Kind und Baby - und da lohnt es sich noch viel mehr, wenn man bedenkt, welche Halbwertszeit besonders Babysachen haben...

marzipan
20
9.11.2010, 12:20

Second Hand ist nicht immer billig - keine Frage! Ich möchte aber nicht in billiger Massenware die von Kindern erzeugt wurde herumlaufen. Lieber wenige Stücke, die gut kombinierbar sind und qualitativ hochwertig als Einheitsuniform im Schrank heisst meine Devise.

In diesem Zusammenhang kann ich auch Maja´s Tauschboutique im 2.Bezirk empfehlen!

heidy
13
9.11.2010, 11:49
für markenbewußte Schnäppchenjäger

kann ich, als jahrzehntelange 2ndhand Käuferin die MAJA-Tauschboutique in der Rotensterngasse empfehlen. Hochwertige Markenbekleidung für Damen-Herren und Kinder in neuwertigem Zustand um einen Bruchteil des Neupreises.
Man kann sich zwar nicht um 25 Euro komplett einkleiden (gibt es eigentlich nirgends..),
jedoch mit Glück ein Thang de HooKleid oder Versace, D&G, Burberry, etc. eben Mode für Designerfreaks, erstehen. Es muss nicht immer alles neu sein, auch im Sinne der Nachhaltigkeit.

kasimir4
25
9.11.2010, 11:40
Polyklamott ?????????? humana ?????????????

gratis werbetext für Polyklamott?
was ist denn dort billig?
-und der humana-konzern wäre vielleicht einer kritischen beleuchtung wert. nicht nur ein sätzchen einer studentin.
was bitte soll dieser doofe mittelschul aufsatz. vollkommen bescheuerter undifferenzierter artikel.
hauptsache viele pseudo-coole ausdrücke: wie "Retro-Mode Vintageklamotten" u.dgl.

valtheWU
02
9.11.2010, 13:13
dazu verlinken wir doch gerne:

http://www.datum.at/0910/stor... hen-leute/

Jene Grüne Straßenkatze
03
9.11.2010, 10:05
...

Für die Mehrzahl der StudentInnen, die ich je gekannt habe, waren Geldprobleme auch bei alltäglichen Dingen zumindest manchmal ein Thema; dennoch kenne ich sehr wenige, die sich nennenswert Second Hand eingekleidet haben. Natürlich liegt das auch an meinen Studienrichtungen, die eher von Nerds und Ökos belegt waren als von Durchschnittsleuten.

Aber dazu kommt auch, dass für billige Klamotten Second Hand Läden eigentlich nicht wirklich ideal sind. In Army Shops kriegt man haltbare Kleidung zu guten Preisen, die auch nicht auffällt - die Zeiten, wo nur Militaristen Armeehosen trugen, sind etwa 15 Jahre vorbei. Und natürlich ist der "Vintage-Look der 60er und 70er Jahre" für Leute, die echt mit Geld zu kämpfen haben, ohnehin kein Thema...

Got Your Noes!
00
13.11.2010, 18:01

naja, vintage geht auch mit zeugs vom h&m (man kann jetzt zu dem stehen wie man will...).
ein paar chucks (hat eigentlich eh jeder, und die schuhe kann man auch targen wenn sie schon mehr grobes sieb als schuh sind ohne blöd angeredet zu werden) und eine lederjacke vom flohmarkt (ja, da gibts immer welche, amn muss nur früh genug kommen) sind auch shcon die größten investitionen. dan noch eine 19-euro-blue-jean vom h&m und passend dazu ein normales weißes t-shirt um ein paar euro. fertig , mehr vintage geht kaum noch. wenn mans übrig hat noch ein kariertes hemd für den bob dylan-look. kostet auch keinen tausender, nicht einmal einen hunderter, wahrscheinlich.

Mynnia
01
9.11.2010, 15:49

Wieso ned? Wenn man eben ned 2 arschteure neue Sachen kauft, kann man 4 ausgeflipptere Teile kaufen...Würd sagen, dass das jeder für sich entscheiden muss.

Jene Grüne Straßenkatze
01
9.11.2010, 15:58
...

Nun, natürlich muss es jedeR für sich entscheiden, das stelle ich ja gar nicht in Frage. Aber ich vergleiche ja auch nicht ausgeflippte billige Sachen mit arschteuren neuen, sondern mit ebenso billigen, aber wesentlich haltbareren aus dem Armyshop. Und haltbar bedeutet eben langfristig auch billiger...

standardabweichung
10
9.11.2010, 09:23

und wann kann man mit studentInnenausweis in den sozialmärkten einkaufen?

metalwoman
10
9.11.2010, 09:32

Vielleicht schon bald, 2011... Leider gibts so einen Laden nicht in jeder Stadt.
Aber muss man um so einen Ausweis für den SoMa zu bekommen nicht nachweisen, dass man ein geringes Einkommen hat? Das dürfte für viele Studenten auch jetzt nicht schwierig sein.

KatieK
00
9.11.2010, 09:05

Gibts sowas wie Polyklamott auch in Graz?
Den Humana-Shop kenn ich...

El Chó
12
9.11.2010, 08:23
Polyklamott...

...ist zwar 2nd hand, liegt aber preislich deutlich über so manchem Laden mit Neuware. Ziemlich unfassbar, was dort teilweise für Preise auf den Fetzen stehen.
Jedenfalls nix mit "neu einkleiden um 10-25 Euro". Um 25 Euro bekommen Sie dort ein fesches T-Shirt. Für einen Jacke ist man weit im 3-stelligen Bereich.

rhaino
01
9.11.2010, 11:08

Wollte ich auch gerade schreiben - wer die Second Hand Läden anderer Länder kennt, der weiss was da eigentlich gehen würde: gut und billig (T-Shirts per Kilopreis z.B.).

Second hand ist unter Wiener StudentInnen & Bobos nicht so wirklich der Renner, denn hierzulande werden gebrauchte Sachen offenbar erst dann gekauft, wenn das Preisschild "teuer" sagt.

niewieder nett
 
00
9.11.2010, 10:16

dacht ich mir auch. billig ist echt was anderes. es gibt tolle sachen aber die kosten dann auch dementsprechend. die schuhe sind preislich ok.

Porqué no te callas?
00
9.11.2010, 08:46

wer kauft sich bitte um 25 euronen ein gebrauchtes t-shirt?

Got Your Noes!
00
13.11.2010, 18:02

bei 25 hört sich bei mir ein neues auf!

Der Mann
01
9.11.2010, 11:46
ein

styler!

Diverl
02
9.11.2010, 09:35

ein "armer" Student

Queen of Sheba
 
00
9.11.2010, 06:48
Wann kommt ein Artikel über Containern ?

Cookie^^
10
8.11.2010, 21:39
ICH WILL DIE ROTEN STIEFEL!!

welches Geschäft ist das?! T___T

fl-bd
00
9.11.2010, 01:31

polyklamott, hofmühlgasse 6.

Commander Koenig
10
8.11.2010, 21:06
Weiterer Tip

... sehr empfehlenswert auch die Tip Top Second Hand Boutique in der Gumpendorfer Straße 104. Markenartikel, freundliche Beratung, angenehme Atmosphäre.

Got Your Noes!
20
8.11.2010, 20:29

oha. ich weiß schon wo ich einkaufen geh wenn ich wieder in wien bin.

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