"Stoppt teure Transporte! Mietet Van & Trucks von Sixt!", lautet dort die Botschaft des Autovermieters
Der Autovermieter Sixt ist ja bekannt für meist lustig schräge Werbung und seine rasche Reaktionen auf aktuelle Ereignisse. Diesmal wurden die Castor-Demos dazu benützt, die Botschaft unter die Leute zu bringen, die da lautet: "Stoppt teure Transporte! Mietet Van & Trucks von Sixt!". "Das hat es in der deutschen Werbegeschichte noch nicht gegeben: Werbung bei einer Protestveranstaltung.", meint Sixt in einer Aussendung. Sixt sei es mit "dieser eindrucksvollen und sicher noch für viel Gesprächsstoff sorgenden Aktion, wieder einmal gelungen, sich mit wenig Geld und viel Mut in Erinnerung zu rufen".
"Voll daneben" oder "Genial"?
Die Aktion polarisiert freilich. "Ich finde es voll daneben und geschmacklos, dass sixt die Proteste gegen Atommüll für ihre eigenen Werbezwecke nutzt! Werde mir ab sofort einen anderen Autovermieter suchen.", meint etwa YouTube-Poster 70emmapeel. ChillyNT hingegen schreibt: "Genial!! Guerilla-Marketing vom feinsten :-)". Was meinen Sie? (red)
Zum Thema Atomgegner
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Nach dieser Aktion würde ich gerne als Mietwagenkunde von Sixt zu einem anderen Anbieter wechseln. Kann ich aber nicht, weil ich das schon vor Jahren anlässlich der frauenfeindlichen Werbung getan habe.
Wenn die da wirklich mitgelaufen sind und ihren "Part" nicht irgendwo gedreht und dann zwischen die Originalaufnahmen geschnitten haben, können die Werber wohl froh sein, dass sie nicht dem "erlebnisorientierten" Schwarzen Block über den Weg gelaufen sind.
Wenn ich wegen eines dermaßen wichtigen Themas demonstriere und mir laufen dann ein paar "lustige" Werber über den Weg, die dieses wichtige Thema banalisieren, wäre "verp*sst euch!" wohl das freundlichste, was sie zu hören bekommen würden.
Zugegeben, die Idee ist nicht schlecht, aber den Gag hätte man sicher auch anders unter die Leute gebracht.
Ich kanns ja nachvollziehen gegen Atomkraft zu sein, weil das Endlagerungsproblem einfach nicht akzeptabel gelöst ist. Aber bei bestehenden AKWs gegen den Abtransport des Atommülls zu protestieren leuchtet mir nicht ein.
Dieses halbseidene dagensein, aber gar nicht wirklich wissen warum..bloß weil Atomkraft halt eben böse ist, find ich ziemlich lächerlich...
Da hab ich über die Werbung wenigstens schmunzeln müssen.
Bei ernsteren (und berechtigteren) Anlässen zu Demos würden sich wohl eh keine Werbefritzen mit Werbe-Transparenten hintrauen. Zu Recht.
du verstehst also nicht wie man dagegen sein kann atommüll aus dem ausland im eigenen land einzulagern?
na dann ist dir auch nimmer zu helfen!
bist du dagegen dass man hundekot einsammelt und zu dir in die wohnung wirft? wieso? versteh ich nicht! es gibt halt nunmal bestehenden hundekot! wieso den also nicht bei dir in der wohnung lagern???
Der Atommüll "aus dem Ausland" ist deutscher Atommüll der zum Aufbereiten ins Ausland verbracht wurde und jetzt wieder zurückgeholt werden muss.
Und dass Deutsche, Franzosen etc. die so lang auf die Atomkraft geschworen haben, ihren Dreck gefälligst nicht in irgendwelche 3. Welt Länder verlagern dürfen, sondern im eigenen Land lagern müssen, dafür versucht wenigstens die EU zu sorgen...
so cool ist es zwar nicht, aber übertreiben von wegen "kapitalismus siegt über 68er" muss man auch wieder nicht. da warn halt ein paar marketingfritzen und ham sich das ausgedacht, mehr ist da nicht. die idee mit snickers wär cool gewesen (siehe unten).
wo das hinführen soll. denke wenn man diesen kreativen sparefrohs ein bewerbungsvideo schickt auf dem man auf die gräber ihrer mütter pisst vergessen die das auch nicht so schnell.
Die Firma Snickers könnte vor Ort sein, wenn Demonstranten versuchen den Transport aufzuhalten... dann mit dem Transparent: Wenns mal wieder länger dauert, schnapp dir ein Snickers..
...Ausführenden dieser widerwärtigen Aktion von den Autonomen was auf die Fresse bekommen. Glücklicherweise sind wir gesellschaftlich heute weiter (zugerichtet) und alles ist eh irgendwie urcool und lustig.
Auch wenn es radikal klingt, eigentlich gehört Werbung komplett verboten. Höchstens für Informationszwecken sollte "abgespeckte" Werbung zugelassen sein.
Ich sehe das Problem der Werbung darin, dass sie Bedarf schafft, der eigentlich gar nicht notwendig ist um die Lebensqualität zu steigern.
Oder anders ausgedrückt: Werbung zielt darauf ab Menschen unglücklich zu machen, wenn sie etwas nicht haben.
Mir wird jedesmal schelcht, wenn ich das Quaqua von Werbefritzen lesen muss. Aber was solls, zB das "Familienerlebnis" beim Besuch von McDonald will betont sein um einen konsumfreudigen Nachwuchs heranzuzüchten.
Ob es sich dabei um eine Show oder eine Werbung handelt, ist doch völlig wurscht!
Cooles Auto - meins nicht.
Waschbrettbauch - meiner nicht.
Geile Frau - meine nicht.
Großer Fernseher - meiner nicht.
Viel Kohle - ich nicht.
Großes Haus - ich nicht.
DG-Wohnung - ich nicht.
usw. usf.
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