Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Mogadischu - Somalische Piraten haben am Sonntag einen Mann erschossen, der eine von ihnen gekaperte Jacht nicht verlassen wollte. Die anderen Geiseln von dem Boot - darunter eine Frau und ein Bub - seien von den Piraten an Land gebracht worden, berichteten Piraten und Bewohner. Die Nationalität des Todesopfers blieb zunächst unklar. Die Jacht wurde vergangenen Montag vor der Kenianischen Küste gekapert.
Somalische Piraten erbeuten jährlich mehrere Millionen Dollar an Lösegeld für im Golf von Aden und dem Indischen Ozean entführte Handelsschiffe - Die Tötung von Geiseln kam jedoch bisher selten vor. Der fast 20 Jahren tobende Bürgerkrieg und die damit einhergehende Verarmung und Militarisierung Somalias haben den Angriffen den Nährboden bereitet. Internationale Versuche, durch eine erhöhte Militärpräsenz in der Region für mehr Sicherheit auf den Seehandelsrouten zu sorgen, blieben bisher ohne durchschlagenden Erfolg. (APA/Reuters)
Ein Pirat vor Somalias Küste getötet - Niederländisches NATO-Schiff angegriffen
Zwei Seeleute aus Dänemark sowie vier philippinische Kollegen
Anti-Piraten-Einsatz soll ausgeweitet werden
Großbritannien entsendet neues Kriegsschiff in Golfregion - UN-Generalsekretär ruft Westen und Iran zum Dialog auf
Entführer hielten Iraner und Pakistaner auf eigenem Schiff fest
Forderung nach konsequenter Strafverfolgung der Seeräuber
Besatzung erwiderte Feuer und schlug Seeräuber in die Flucht - Sechs Festnahmen
Sechs Männer wegen Entführung eines Ehepaares vor Gericht
25 mutmaßliche Seeräuber festgenommen
Von spanischem Kriegsschiff
Die EU will somalische Piraten mit Hubschraubern auch an Land verfolgen. Die Seeräuber bedrohen Reedereien, die Umwelt und Somalias Versorgung mit Lebensmitteln. Viele Somalis sehen die Piraterie aber als Selbstverteidigung.
Marinekommandeur: "Einsatz im Kampf gegen Piraterie"
Neuer Operationsplan für EU-Mission "Atalanta": Auch Einsätze gegen "Piraterielogistik am Strand" geplant
Bei Angriff auf sogenanntes Mutterschiff wurden vier Piraten getötet
Einige Länder fordern "robusteren" Einsatz vor Somalias Küste
Schicksal der 29-köpfigen Besatzung unbekannt
Möglicherweise 3,5 Millionen Euro Lösegeld bezahlt worden
Piraten-Emissär stellte Forderungen - Mindestens zwei Seeleute getötet
Somalilands Küstenwächter erzählen von Piraten, die sich als Fischer ausgeben - Verdächtige beteuern, noch nie eine Waffe in der Hand getragen zu haben - Ein Besuch bei den Jägern und Gejagten in der abtrünnigen Region Somalias
Vorstöße bis weit in den indischen Ozean
Seeräuber haben im Golf von Aden mehr als 30 Schiffe und 700 Geiseln in ihrer Gewalt
Gekapertes Frachtschiff wieder frei - Besatzung wohlauf
Von Oman nach Somalia entführt
Denn bisher haben sich diese Piraten sicher den einen oder anderen Sympathiepunkt schon alleine dadurch geholt, dass es ohne Blutvergiessen abging.
Trotz dieses Zwischenfalles halte ich an meinen Überlegungen fest.
(siehe unter: http://ungefragt.com/?p=478 )
ich versteh nicht wieso man da keine internationalen truppen hinschickt um die internationalen schiffe zu schützen bzw zu eskortieren. kommt so ein piratenboot auch nur in die nähe könnte es gleich von der ferne ausgeschaltet werden. mit den heutigen möglichkeiten sollte es kein problem sein so ein piratenschiff schon auf große entfernung zu erkennen und zu versenken.
'
Mit den heutigen Möglichkeiten erkennen Sie doch sogar die kleinsten Details schon von einem Satelliten aus.
da checken Sie einfach alle Schiffe in der Region, bis Sie eines sehen, das eine Flagge mit Totenkopf trägt...
...und zack!
Das ist aber ein etwas dürftiges Indentifikationsmerkmal, um Leute in den sicheren Tod zu schicken.
Meinen Sie nicht? Vom zivilisatorischen Rückschritt, den das bedeutete (Aufagbe der Rechtsstaatlichkeit - und wenn die dann erst einmal gefallen ist, dann gute Nacht!), ganz zu schweigen.
Und man mag sich manchmal wundern, in was für Booten tatsächliche Fischer sich an den Küsten Afrikas auf das offene Meer trauen. Freilich haben die häufig nicht so viel Geld für die ganz starken Außenborder, aber dennoch.
Damit würden Sie also alle Bewohner der Küstenregion unter Hausarrest stellen. Ein paar echte Fischer gibt es da dann ja doch noch.
Ihrem Nick nach sind sie männlich, das 1981 läßt auf Ihr Geburtsdatum schließen. Viele Gewaltverbrecher und Sexualstrafttäter in AUT oder D fallen in dieses Raster. Sie sehen deshalb sicher ein, daß Sie deshalb ab sofort unter Hausarrest stehen, ja? Sollten Sie dennoch einem weiblichen Wesen oder gar einem Kind oder aber auch einem über 60 Jährigem, das oder der sich auf einem öffentlichen Gehweg bewegt, näher als 150 m (eine Distanz, auf die Sie sie beobachten und evtl. schnell attackieren könnten) kommen, darf Sie jede Ordnungskraft ohne Vorwarnung wegen Gefahr im Verzug erschiessen.
Alles klar?
nein. ich glaub sie haben mich absichtlich falsch verstanden. ich meine dass man mit den heutigen technischen möglcihkeiten so ein piratenboot schon von weiten erkennen muss. wir können vom weltraum aus autokennzeichen erkennen - wieso nicht auch piratenboote?
Ich glaub sie überschätzen da etwas die technischen Möglichkeiten und die Verfügbarkeit solcher Satelliten. Bis dann ein paar Leute mit AKs und RPGs an Bord gehen und vielleicht noch einen extra starken Außenborder aufmontieren, dürften die Boote recht dem Durchschnitt aller Boote dort entsprechen.
Das Problem der Rechtsstaatlichkeit, die uns schon - auch aus Eigeninteresse - einen übergeordneten Wert darstellen sollte, sei dabei mal ganz unberücksichtigt gelassen.
Stimmt, wenn auch nur zum Teil.
Die Somalis haben seit Menschengedenken zu einem großen Teil vom Fischfang gelebt.
Nun gibt es aber -dank perfekter Fischfangmethoden der großen international tätigen Fischfangnationen- keine Fische.
Na gut, fangen sie halt Schiffe.
Nicht wünschenswert, aber verständlich.
Das Fehlen staatlicher Autorität hat das nicht verursacht, macht es aber einfacher.
"Die" Somalis haben nicht seit Menschengedenken zu einem großen Teil vom Fischfang gelebt, genausowenig wie "die" Österreicher nicht seit Menschengedenken von der Almwirtschaft leben.
Die somalischen Fischer an der Küste haben seit Menschengedenken vom Fischfang gelebt.
Das könnten sie noch immer tun.
Die Fische sind wieder da, sagt die FAO.
Wenn dort angeblich so viele Fischkutter rumgondeln, warum werden dann immer nur Tanker, Frachtschiffe, und Segelboote gekapert, und die nicht mal in somalischen Gewässern, sondern vor der Küste des Jemen, Kenias, Tansanias oder tausend Seemeilen von Somalia enfernt, auf offener See?
Verbrechen zahlt sich halt mehr aus, als Fischerei.
dem ist nichts hinzu zu fügen.
Das entscheidende Wort heißt "wieder".
Das setzt ja voraus, daß sie -zumindest vorübergehend- nicht mehr da waren.
Und jetzt nur deswegen wieder da sind, weil sich die internationalen Fangflotten dort nicht mehr hin trauen.
Und daß die Menschen, die hunderte Kilometer von der Küste entfernt wohnen, nicht vom Fischfang leben, hätte mir ein Blöder auch sagen können.
Was aber nichts daran ändert, daß der Fischfang ein wichtiger Teil der Volkswirtschaft war.
Die Somalis haben aus der Not eine Tugend gemacht und ich habe wenig Hoffnung, daß sie freiwillig auf die fette Beute verzichten werden.
Im Zeitalter der flächendeckenden Satellitenüberwachung der Erde mit einer Bildauflösung, bei der man vom Himmel aus bei einem am Boden liegenden Zigarettenpackl angeblich die Marke erkennen kann, kann mir niemand erzählen, dass es nicht möglich ist, dieses Gesindels Herr zu werden. Aber offensichtlich scheint es hier noch keine Lobby geben, die sich mit Nachdruck für ein Ende der Umtriebe einsetzt. Wahrscheinlich streitet man sich noch um die Kosten...
'
Eben!
Da werden sie doch wohl eine Piratenflagge vom Satelliten aus erkennen können, oder...?
da gab es gestern auf RTL eine sehr interessante Reportage durch Antonia Rados (früher mal haben ja die öffentlich-rechtlichen noch solche Dinge gemacht).
Und wer sich dort die lokalen Verhältnisse an der Küste von Somalia ansehen durfte, dem wird ziemlich rasch klar, daß man das Problem auf die "amerikanische" Weise nicht lösen können wird.
Die Motivation der Bevölkerung vor Ort reicht von Rache ("für die Plünderung der Fischvorräte") bis zum starken Wohlstandegefälle. Piraten zahlen gut, sind hochangesehen und waren ja eigentlich auch mal Fischer.
Bush hätte natürlich die ganze Küste zerbombt... und sich dann gewundert, wenn die Überlebenden sich als Terroristen in den USA breitmachen würden.
Sie haben den totalen Durchblick, lesen hin und wieder mal eine Zeitung und kennen Nachrichten nur von der angenehmen Seite: Film zu Ende, Schnitzerl machen gehen, denn es ist Filmpause für 15 Minuten. Und weil Sie am Klo einen Laptop haben, nutzen Sie die Zeit während der Verdauung schnell mal ein wenig darüber zu lesen wie es den Nachbarn so geht.
Jeden Müll den Sie zu Hause besitzen erwirtschaften Sie sich am Rücken derer die da "unten in Somalia" aufbegehren. Stellen Sie sich mal vor die Piraten und das Gesindel sind nicht mehr da. Wer wird dann zum Gesindel gemacht?
Es zeigt sich immer wieder, daß unter Beachtung Völkerrechtlicher und Humaner Mittel, nur wenig gegen terroristische Kräfte auszurichten ist, die sich an keine derartige Regeln gebunden fühlen. Wir können eben nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Das ist das Dilemma, auch wenn der Wirtshaustisch probate Mittel kennt. Nur wenige Staaten wagen es, entgegen der öffentlichen Meinung das "Richtige" ? zu tun. ( Israel, USA)
Somalia hatte kurz mal Frieden und Ordnung. Doch dieser Frieden un ddiese ordnung hatte dem Westen nciht gefallen, denn hergestellt wurde er von Islamisten. Deswegen schickte man die Ätiopischen Armeen ins Land.
Die Islamisten Somalias sind weitaus gemässigter als jene die in Saudi-Arabien - dem besten US-Partner in der Region - das sagen haben.
Der Westen aber auch Russland hat sich in vielen Länder eingemischt, das Ergebnis war jedesmahl ein Fiasko: Iran, Afganistan, Irak, Somalia - lasst doch den Leuten ihre Angelegenheiten selbst regeln!
hier als militär-stratege aufzutreten. es liegt ja sooo nahe da tipps für die richtigen methoden zu geben, aber eines ist schon offensichtlich: die hochgerüsteten armeen und flotten der ganzen welt schaffen es nicht, diesen leuten einhalt zu gebieten. entweder strengen sie sich nicht so richtig an oder sie sind doch gar nicht so schlagkräftig, wie alle glauben.
Die Piratenhochburgen an Land einfach einzuäschern .. und schon wäre die Sache geregelt.
Allerdings stehen dem International zu achtende Gesetzliche Hürden entgegen. Und wie man hier deutlich sieht, halten sich die betroffenen Staaten an ebendiese Internationalen Standards.
Oder wäre ihnen ein lustiges Zielschiessen sympathischer?
Aber Ihre Aussage "halten sich die betroffenen Staaten an ebendiese Internationalen Standards. " ist schlichtweg falsch.
Die USA und Frankreich haben schon mehrere militärische Operationen an Land geführt. Diese verstoßen gegen internationales Recht.
Frankreich hatte sogar die Videos der Helikopterangriffe veröffentlicht.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.