Diese Woche - "die Griechin" wird Vizebürgermeisterin

Es muss einmal gesagt werden: Gelegentlich geht auch etwas positiv voran in diesem Land.

Irgendwann diese Woche werden die Rot-Grünen-Verhandler in Wien fertig sein und die Bundeshauptstadt wird eine rot-grüne Regierung haben. Und ich höre von meinen Konfidenten, dass das alles sehr gut läuft. Ja, klar, ein paar Miesepeter mit Hang zum Negativismus werden dann natürlich sofort enttäuscht sein, weil sich jeder mehr wünschen würde. Aber das Geld ist halt knapp, noch knapper, als es sonst ist, und im Keller vom Rathaus stehlt eben keine Gelddruck-Maschine. Aber wenn man von diesem kleinen Unbill absieht, wird das schon alles in Ordnung sein, da bin ich ganz sicher. Ja, und da möchte ich schon mal ein paar meiner Freunde aus dem linken, linksalternativen oder linksliberalen Juste-Milieu daran erinnern, was da viele noch vor drei, vier Wochen gesagt haben: "Rot-Grün, das wird doch nie gemacht. Der Häupl hat doch schon einen Geheim-Pakt mit den Schwarzen geschlossen." Das wussten die ganz fix und sicher. Und das fügte sich ja auch ein in so eine Weltsicht, die man da häufig antrifft. Die lautet in etwa: Erstens: Es ist immer schon alles furchtbar gewesen. Zweitens: Seither wird immer alles furchtbarer. Und drittens: Morgen steht ganz sicher die Katastrophe vor der Tür. Und deshalb sei es ja auch völlig sinnlos, wenn Leute sich für etwas engagieren, weil das ist doch weltfremde Träumerei, zu glauben, dass mal etwas besser werden könnte. Aber ich verrate Ihnen jetzt etwas: Das ist natürlich völliger Blödsinn.

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