Unruhen in Beduinenstadt nach Abriss von Moschee

7. November 2010, 14:15

Fünf Demonstranten festgenommen

Tel Aviv - Nach dem Abriss einer nicht genehmigten Moschee ist es am Sonntag in der israelischen Beduinenstadt Rahat zu Ausschreitungen gekommen. Der israelische Polizeisprecher Mickey Rosenfeld teilte mit, wütende Bewohner der Stadt in der Negev-Wüste hätten Polizeikräfte mit Steinen beworfen. Fünf Demonstranten seien festgenommen worden.

In der Nacht hatten israelische Einsatzkräfte in Rahat ein Gebäude demoliert, das als Moschee diente. Ein Bezirksgericht hatte die Maßnahme angeordnet, weil das muslimische Gotteshaus ohne offizielle Genehmigung eingerichtet worden war.

Beduinenansiedlung mit Stadtstatus

Rosenfeld erklärte, es habe mehrere Versuche gegeben, die Moschee an einen anderen Ort in der Nähe zu verlegen. "Niemand wollte davon etwas wissen", sagte der Polizeisprecher. Der israelische Rundfunk meldete am Sonntag, die Einwohner hätten nach der Zerstörung der Moschee bereits mit dem Wiederaufbau begonnen. Rahat hat eine Bevölkerung von mehr als 42.000 Menschen und ist die einzige Beduinenansiedlung in Israel mit Stadtstatus. (APA/dpa)

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Posting 1 bis 25 von 36
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fred bull
00
10.12.2010, 14:54

dabei dienen die beduinen sogar im israelischen militär. aber das nutzt ihnen auch nichts..

King David
68
8.11.2010, 10:15
Israel nur den Juden

Jetzt entscheidet selbst der Supreme Court, dass Wohnanlagen nur Juden vorbehalten sind.

http://www.haaretz.com/print-edi... a-1.323474

omar chamra
1010
8.11.2010, 12:56
Bevor Sie sich über Rassismus in Israel aufregen, sollten Sie vielleicht folgende Tatsache beachten

in Israel gibt es kein Gesetzt, dass Juden/Jüdinnen den sexuellen Verkehr oder die Heirat mit Nichtjuden/Nichtjüdinnen verbietet.
Hingegen gibt es die Vorschrift der Scharia, dass eine muslimische Frau lediglich einen Muslim heiraten darf.
Und das führt auch im Heiligen Land zu Ehrenmorden an muslimischen Mädchen und Frauen. Auch darüber berichtet Haaretz, das wird aber nicht zitiert.
Im übrigen ist auf der Rangliste des Berichts der menschlichen Entwicklung der UNO Israel am 15. Platz (Österreich am 25. und die Vereinten Emirate am 32.), da 20% der Israelis Araber sind, bedeutet das nirgendwo in der Welt leben Araber freier und besser als im Staat Israel.

fred bull
01
10.12.2010, 14:58

reines ablenkungsmanöver. abgesehen davon gibt es vorschriften in diese richtung in israel.

Borg101 (Flip Mode)
54
8.11.2010, 16:19
Also ist Israel die Utopie schlechthin für die Moslems, wie?

dr mike
16
9.11.2010, 21:58

So ist es nur dass kein Araber wagt das offen auszusprechen.

Dani B.
56
8.11.2010, 17:06

irgendwie schon. israel ist um welten leistungsfähiger und fortschrittlicher als seine arabischen nachbarn. das ist sogar den arabischen nachbarn aufgefallen, aber die trauen sich nicht, das so zu sagen, da würden liebgewonnene feindbilder einknicken.

ist schwer für dich, die realität tut dir weh. naja.

Vanunu
66
9.11.2010, 09:31
ja klar,

den US-Steuermilliarden sei Dank!

Donatella Kasparov
20
11.11.2010, 13:32

sehr gut so.

sfoglio
12
9.11.2010, 16:40
du us militärhilfe

macht etwas mehr als 1% des israelischen bnp aus ... viel, nicht wahr?

genpro
12
10.11.2010, 12:44
geh biiittee...

Wer glaubt denn bitte den offiziellen Zahlen! ...so naiv und kann schon schreiben? ...muss ein Wunderkind mit 2 Jahren sein...

Fritz Wunderlich
20
10.11.2010, 13:00

na dann bringen sie uns ihre zahlen, wenn sie den mund so weit aufreißen, aber schnell

pepitant
03
12.11.2010, 10:37

ganz schön resch, Herr Oberfeldwebel ;-)

Fritz Wunderlich
20
12.11.2010, 21:03

ja, weil ich wußte, dass er keine bringt
;-)

Cutting Edge
105
7.11.2010, 16:34
Informativer und interessanter Auszug aus dem "Israel Heute" Bericht dazu:

(...) "Es handelt sich hier eine Moschee, die von der 'Islamischen Bewegung' im Land finanziert wurde und jede Möglichkeit sucht, Israel herauszufordern."
(...)
"Das Problem mit den knapp 200.000 Beduinen im Süden Israel ist, dass sie eine andere Vorstellung als israelische Staatsbürger von einer Demokratie haben, als die jüdische Bevölkerung. Als Wüstenmenschen glauben sie bis heute noch, dass sie überall in der Wüste ein Wohnrecht haben und so ohne israelische Baugenehmigungen, so wie es in jedem modernen Staat üblich ist, Häuser und Moscheen errichten. Dies wird eines Tages zu einer neuen Intifada zwischen den Beduinen Israels und dem Staat führen, darüber sind sich beide Seiten einig."

elsalvador
818
7.11.2010, 20:27
Es gibt kein Problem mit den Beduinen. Sie leben schon seit Jahrhunderten in der von Israel annektierten C Zone des Westjordanlands, welche entgegen der Osloer-Verträge noch immer nicht an die palästinensischen Autonomiebehörde übergeben wurde

Dazu kommt, dass die Siedler immer wieder die Weideplätze des Viehs in Brand setzen und die Beduinen somit der Lebensgrundlage berauben. Wenn die dann in Wellblechhhütten seßhaft werden wollen rollen die Bagger an weil die israelischen Behörden keine Baugenehmigungen erteilen. Aus der Ferne dürfen sie dann die Israelischen Siedlungen bewundern die in dieser trocknen Gegend ihre Gärten maßlos bewässern und von Lieberman und Co. via Steuererleichterung zum staatlich subventionierten Landraum animiert werden. (Grundstücke werden zu schleuderpreisen an Siedler vertickt und für die Landwirtschaftlichen Erträge gibts steuererleichterung!)

Wer sich da noch über mangelnde Kooperation seitens der Pal. beschwert hat sie nicht mehr alle!

Fritz Wunderlich
23
10.11.2010, 13:01

eine geographisches nackerpatzerl nennt sich elsalvador
:-)))))

Herbert Chaos
02
8.11.2010, 20:45

Die Negev Wüste liegt nicht in der C- Zone der Westbank, sondern im Süden Israels.

Cutting Edge
97
7.11.2010, 23:57
Bevor Sie sich wieder beschweren:

Lesen Sie bitte erst den Artikel und nicht nur die Schlagzeile!
Diese Beduinen im Süden Israels leben in und um der Negev-Wüste, ein Gebiet welches seit den 30ern schon vorwiegend von Juden bewohnt war und sogar beim Teilungsplan der UN-Resolution 181 Anno 1947 dem jüd. Staat zugesprochen wurde. Mit radikalen jüd. Siedlern hat dieser Fall rein gar nichts zu tun.

Vielmehr geht es die permanente Causa der schwer-integrierbaren Beduinen, welche wie in allen nahöstl. Ländern keine Staatsgrenzen oder Gesetze anerkennen, da sie seit Jahrhunderten schon keiner Nation zugehörig bzw. verpflichtet fühlen.

Gerade Sie als Siedlungsgegner, welcher gerne Kritik über jüd. Siedler in Judäa und Samaria ausübt, sollten auch Ihre Meinung zu Beduinen prüfen.

elsalvador
511
8.11.2010, 00:47

Ich empfehle Ihnen folgendes Video anzusehen ... dort können sie sich von deren Lebensumständen der Beduinen ein genaues Bild machen. Was sie als Integration verstehen ist für die Israeli die Vertreibung. Ob Rahat (das schon seit Enstehung ausschließlich 100% Arabische Einwohner hatte) oder Jordantal - überall die gleichen Bilder übereifrieger Integrationshelfer in Form von Siedlern oder IDF Soldaten. Der UN Teilungsplan ist sicher kein Freibrief für ethnische Säuberungen oder Vertreibung!

http://www.youtube.com/watch?v=UjfzfGcZlXo

Cutting Edge
13
8.11.2010, 16:20

Was "ich" als Integration verstehe ist für "Israelis" Vertreibung?? Für welche Israelis? Arabische, jüdische?
Sie sollten an Ihren Definitionen genauer arbeiten.

Weiters gilt: Wann war jemals von Vertreibung die Rede? Bauen Sie doch eine illegale Kirche/Moschee in Österreich! Dann brauchen Sie sich aber nicht über deren Abriss beschweren!

Und Nein, die Beduinen werden nicht von jüd. Siedlern oder Soldaten bedrängt, denn die finden sich woanders. Dass aber der behördlich-angeordnete Abriss von 700 Polizisten beschützt werden muss, zeigt uns wie aggressiv diese Beduinen gegen ihren Staat sind.

Der UN-Teilungsplan sah Umsiedlungen vor, dass die Araber aber Krieg wollten und infolge dessen von den Siegern vertrieben wurden, ist ihre Schuld.

Reddogg
 
53
9.11.2010, 07:06

Problem ist nur in Österreich kann man dies beantragen. In Israel muss man erstmal schauen ob dieses Land zum Jewish National Fund gehört, sofern man hier mit ja beantwortet, ist eine Genehmigung zu fast 100% ausgeschlossen. Und wenn sie sich ein wenig weiter informieren können eventuell gar Sie in Erfahrung bringen warum. Ich richte da mal das Augenmerk auf Gesetze die zwischen Juden und Nicht-Juden unterscheiden...

Cutting Edge
04
10.11.2010, 02:15

Gerade dem JNF sollten viele Beduinen für die Entwicklung der südlichen Region durch das Negev Blueprint-Projekt verdanken. Dadurch wird die Negev-Region zunehmend fruchtbar gemacht und wirtschaftlich gestärkt.
Mit Genehmigungen zum Bau von religiösen Versammlungsgebäuden hat diese Behörde nichts am Hut.

Bitte zitieren Sie solche Gesetze, welche unterschiedliche Behandlung von Rassen vorgeben, aus den israel. Gesetzbüchern und dann werde ich Ihnen für diese Hinweise danken.

Sollten Sie diese aber nicht kennen oder zu Hand haben, verwenden Sie diese auch nicht als Argument, denn mein Augenmerk gilt im Moment wichtigeren Dingen als einem israel. Jura-Studium!

Reddogg
 
51
10.11.2010, 09:22

Genehmigung einer Baute ist m.E. erst dann möglich wenn man auch das Land besitzt, laut Quellen die bei wikipedia hinterlegt sind, sind die Gebiet die das JNF "verwaltet" zu ca. 70% mit double-landownership, sprich Palästinenser wie Juden die das Gebiet für sich beanspruchen...

Fritz Wunderlich
22
10.11.2010, 14:39

verbale hochstapelei
laut quellen, die bei wikipedia hinterlegt sind

:-)))))

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