Der Radiomann kam übers Fernsehen zum Radfahren

Guido Gluschitsch, 7. November 2010, 15:32
  • Artikelbild
    foto: christian panny

    Wer sich schon immer einmal gefragt hat, wie die Ö3-Nachrichtenstimme in der Herbst-Rad-Mode aussieht: Bittesehr. "Bis zu acht Grad Celsius fahre ich. Darunter wirds echt mühsam", sagt Christian Panny.

  • Artikelbild
    foto: christian panny

    "Dieses Bild ist am Gipfel entstanden. Ich glaube es war der K2."

Ö3-Nachrichten-Redakteur Christian Panny ist begeisterter Radfahrer – nur in Wien möchte er nicht fahren

Am liebsten trainiert er mit dem Rennrad-Crack der 1960er- und 1970er-Jahre Sven Pruscha. "Er ist der Onkel meiner Freundin und fuhr schon Radrennen gegen Eddie Merckx. Von Sven lerne ich total viel, und die Radgeschichten, die er erzählt, sind einfach super. Ich bin zwar kräftiger als er, aber er ist ein zacher Knochen und weiß einfach, wie er einen Berg fahren muss. Bei den vier, fünf gemeinsamen Ausfahrten, die wir jedes Jahr machen, versuche ich, ihn bei jedem Berg zu schlagen, aber bis heuer konnte ich ihn nur einmal bis zum Gipfel abhängen."

Christian Panny ist Ö3-Nachrichten-Redakteur, ein steinharter Endurist und ausdauernder Radfahrer. Den Radiomann brachte das Fernsehen zum Radeln: "Das muss jetzt fünf oder sechs Jahre her sein. Meine Freundin hatte einen Bänderriss im Knie, und wir besorgten für die Reha einen Hometrainer. Gleichzeitig fand die Tour de France statt, und wenn sie vor dem Fernseher lag, in dem das Rennen lief, schaute ich mit. Das Eurosport-Team rund um Karsten Migels hat das Rennen mit einer derartigen Freude kommentiert, dass wir aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen sind. Das war so ein geiler Sport, dass wir in den Sendepausen im Katalog geblättert haben, um neue Fahrräder zu kaufen."

Mountainbike versus Rennrad

Christian Panny hat ein Mountainbike – "Das nehm ich, wenn ich mit meiner Tochter Nelly spazieren, oder auf eine Hütte fahre" –, aber seit dem Bänderriss seiner Freundin ist ein Rennrad "meine Waffe der Wahl. Nichts Besonderes, ein solides Mittelklasse-Rad mit Alu-Rahmen und Carbon-Gabel. "Neue Laufräder habe ich raufgetan, und jetzt überlege ich mir, auf eine Kompaktkurbel umzusteigen." Auf dem Rennrad legt er an die 90 Prozent seiner Rad-Distanzen zurück.

"Neidig blicke ich auf die Leute, die jedes Jahr 7000 Kilometer fahren. Ich fahre, so lange es geht und fange früh im Jahr an. Mein Jahresziel liegt immer bei 4000 Kilometer. Letztes Jahr haben mir noch 60 Kilometer gefehlt. Zum Glück war es am 31. Dezember dann noch recht schön, und ich hab mein Ziel erreicht. Heuer werde ich es zum ersten Mal nicht schaffen – wenn ich Glück habe, komme ich auf 3000 Kilometer. Jetzt bin ich bei 2600. Aber im Moment habe ich ein Pech. Wenn das Wetter passt, habe ich meist Dienst."

Niederösterreich und Sardinien statt Wien

In die Arbeit fährt Christian Panny nicht mit dem Rad. "Ich meide den Stadtverkehr. In Wien würde ich nicht fahren wollen – das ist mir zu gefährlich. Den Ringradweg brauche ich echt nicht. Ich wohne am Stadtrand im Süden von Wien, und mein Gebiet ist der Südwesten von Wien, von St. Pölten bis Baden, Hochstraß und Pressbaum."

"Rund um Wien gibt es so viele schöne Strecken." Aber regelmäßig fährt Christian Panny mit seinem Rad über Sardinien. "Dreimal war ich im Frühjahr schon dort, und ich werde immer besser. Es gibt dort einen Anstieg, der 12, vielleicht 15 Prozent hat. Vor zwei Jahren war ich komplett fertig, weil ich mir selbst nicht zugetraut habe, die Steigung zu schaffen. Heuer bin ich dieselbe Strecke zwei Mal gefahren, richtig cool – einfach weil ich es mir zugetraut habe. Oben hab ich mich so gefreut. Ich habe vor Freude die Arme in die Höhe gerissen wie nach einem gewonnen Zielsprint."

"Es gibt nichts Schöneres"

Oft fährt er alleine, manchmal auch mit seiner Freundin oder mit einer Gruppe von Bekannten, wenn die sich alle auf einen Haufen zusammenbringen lassen. "Das Surren der Kette, die Landschaft zieht an einem vorbei – wenn ich da in den Flow komme – es gibt nichts Schöneres. Da bin ich gerne allein unterwegs. Es ist unglaublich, was du dabei über dich, über deinen Körper und dein Leistungsvermögen lernst. Es ist spannend, wie schnell man regeneriert."

Dem Eurosport-Moderator, der ihm das Radfahren nahegebracht hat, ist Christian Panny sehr dankbar. "Ich habe Karsten Migels später einmal getroffen und mich bei ihm dafür bedankt, dass er mit so einer Begeisterung moderiert hat."

  • Blutkrusten und Sprünge [16]

    TitelbildKrystian Herba springt in 18 Minuten über das Stiegenhaus den Milleniumstower hinauf. Ob der Othmar auch einmal so weit gekommen wäre?

  • Der Donald Duck des Radrennsports [16]

    TitelbildRaymond Poulidor ist unsterblich, weil er nie die Tour de France gewann, ja nicht einmal das gelbe Trikot ergatterte

  • Kein Gummi in Irland [17]

    TitelbildIm Ersten Weltkrieg war der Kautschuk knapp, und man baute Notmäntel für Fahrräder aus Stahlspiralen, wie man im Ulster Folk and Transport Museum sieht

  • Sicher unterwegs mit dem Anhänger [38]

    TitelbildWorauf man bei Kauf und Verwendung eines Fahrradanhängers achten sollte und was TÜV, ÖAMTC und Fachzeitschriften dazu sagen

  • E-Bike hin oder her in einer Stunde [15]

    Titelbild Auf der Eurobike feiert ein System Weltpremiere, das aus einem Fahrrad in kurzer Zeit ein E-Bike macht und sich genauso schnell wieder abmontieren lässt

  • Fahrradkauf beim Dosentandler [15]

    TitelbildPeugeot erfindet sich neu, erinnert sich dabei, dass unterm Markennamen Räder gebaut werden und lebt die Revolution von 1882 noch einmal

  • Interview: "Der Öko-Mief muss weg" [16]

    TitelbildEr kommt von den Motorrädern und hat die Maschinen gegen E-Fahrräder getauscht: Michael Bernleitner über die Zukunft der zweirädrigen Mobilität

  • Komplett high und trotzdem nüchtern [80]

    TitelbildReinhard fühlt sich ungerecht behandelt und mit schwachsinnigen Vorwürfen von Nicht-Radlern konfrontiert

  • Radler mit Brett vorm Kopf [14]

    TitelbildSportfahrer, die wegen der Kälte eingewintert und schon Entzugserscheinungen haben, können jetzt aufatmen

  • Fahrrad und Gesetz

    Strampeln ohne Ärger [153]

    TitelbildEinige Grundregeln für Radfahrer um Konflikte zu vermeiden

  • Ab in den Süden [2]

    TitelbildWährend sich der Winter in Österreich von seiner zapfigen Seite zeigt, ist im Süden Portugals gerade perfektes Radl-Wetter

  • Hilfe, mein Rad hat eine Panne [74]

    TitelbildWenn das Auto nicht anspringt, ruft man den Pannendienst. Aber was tun, wenn man am Rad einen Patschen hat, die Kette runter springt oder der Rahmen verzogen ist?

  • Radwege sind keine Schneedepots [313]

    TitelbildDie Winterradler in Wien haben dieser Tage ein massives Problem. Ihre Radwege liegen unter einer weichen, weißen Decke. In Kopenhagen könnte das nicht passieren

  • Schnee, Sterz und Ski-Bikes [11]

    TitelbildAls Kind war ich ganz deppat nach meinem Ski-Radl. Die heutigen Ski-Bikes haben aber nichts mehr mit meinem einstigen Holz-Trumm zu tun

  • Mit Video

    Abgekapselt und abgehoben [32]

    TitelbildGoogle prämiert die Rad-Kapsel-Schiene Shweeb von Geoff Barnett mit einer Million US Dollar

  • Singles sind sexy [109]

    TitelbildNach drei, zehn, 18 und 24 Gängen sind jetzt wieder Räder ohne Gangschaltung modern. Und dabei geht es nicht nur um Fixies

  • Starker Auftritt [103]

    Titelbild1200 Watt leistet der Motor im KTM eGnition und hat ein Drehmoment von 150 Newtonmeter. Damit fährt man vor dem Downhill selber den Berg rauf

  • Die legalen Fahrrad-Schlepper [90]

    TitelbildNicht nur falsch geparkte Autos werden von der MA 48 abgeschleppt. Mitunter ereilt das Schicksal auch Fahrräder

  • Der Radiomann kam übers Fernsehen zum Radfahren [29]

  • Race Across the Müllberg [8]

    TitelbildMitte März wird der Gerasdorfer Müllberg zur Rennstrecke. Die Wiener Cross-Country-Racer feiern den Saisonauftakt

  • Der Zahnriemen-Benz [104]

    TitelbildTechnik-Freak Thomas Kranewitter findet in der Werkstatt eines Freundes ein Rad mit Riemen-Antrieb und kauft es ihm sofort ab

  • Kein Schnee dafür viel Hügel und Schaf [5]

    TitelbildIrland-Expertin Simone Korb gibt Tipps zum Radfahren in Irland und ist dabei um keine bildstarken Vergleiche verlegen

  • Fahrradkultur

    Bicycle Film Festival in Wien [6]

    TitelbildRitterspiele auf Tall-Bikes, Eigenbauten, BMX und Fixies gehören zum Rahmenprogramm des Rad-Film-Festes in der Urania

  • Legalize it endlich [330]

    TitelbildRechtsabbiegen bei Rot ist verboten. Wie sinnvoll das ist, fragt sich so mancher, wenn man Radfahrer in der Stadt anschaut

  • Enthusiasten-Spielzeug [129]

    TitelbildNeilPryde baut jetzt auch Fahrräder. Nichts Gewöhnliches, sondern leichte und steife Rennräder aus Karbon für Rennfahrer

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 29
1 2
Der Tod als Ziel
00
16.11.2010, 22:26
Ich teile das Hobby des Herrn P., jedoch.............

gar furchtbar und unerträglich finde ich seinen Arbeitgeber Ödrei.

t
00
14.11.2010, 23:57
interessante Spezies Rennradfahrer

und komischerweise gar nicht selten: fährt im Alltag Auto und kommt nicht überall hinauf weil er am Radl die gleiche Übersetzung hat wie Contador mit seinem Rindfleisch.

critical mass
05
8.11.2010, 23:53
bei der critical mass...

...kann herr panny ja schon mal die ringbefahrung trainieren!

nexte:
19.11., 16:30
schwarzenbergplatz
http://www.criticalmass.at

gemeinsam raum fürs rad nehmen, mit freude!

human ic
00
8.11.2010, 16:55

des lenkerband ghört übrigens mal gewechslt herr panny. wird zwar schwer werden wieder eins in der originalfarb zu finden, aber des schaut doch schon ein bissl grauslich aus.

Lappe ohne Rentier
00
9.11.2010, 09:41
Lenkerband wechseln tun die einen,...

fahren tun die anderen. Ich denke, so schaut's aus. Ich gehöre übrigens auch zu den Nicht-Lenkerband-Wechslern...

Herzelichst
Ihr Lappe

human ic
11
9.11.2010, 10:15

wirst wohl nicht recht viel fahren wenn du nie lenkerband wechseln musst.

jumpingjack flash
00
9.11.2010, 10:01

aussehen ist geschmacksfrage - aber hin und wieder wechseln weil man drunter schauen sollte wie der lenker da so aussieht - durch schweiss manchmal bis zur durchlöcherung korrodiert - wär kein schlechter plan.

Lappe ohne Rentier
01
9.11.2010, 12:41
Geschmack habe ich keinen (Ich höre z.B. nur Heintje und Peter Alexander)

Jetzt fahre ich schon 27 Jahre mit dem gleichen Lenkerband... Aber ich werde mir Ihren Rat zu Herzen nehmen und mal drunter schauen. Vielleicht bring ich das alte dann wieder rauf. Weil bei einem neuen Band würde ich wahrscheinlich mein Rad nicht mehr wiedererkennen...

Herzelichst
Ihr Lappe

Was mich beim Artikellesen wundert: ein sympathisch wirkender Ö3-Mitarbeiter, der gar nicht so wirkt wie einer aus dem Kreis der Dümmsten eines Maturajahrgangs...

jumpingjack flash
00
9.11.2010, 13:47

ps.: nach 27 jahren und regelmässigen ausfahrten wär sowieso ein radwechsel angebracht - jedenfalls ein lenkerwechsel anzuraten. egal ob stahl oder alulenker.

jumpingjack flash
00
9.11.2010, 13:45

hab mir auch gedacht der würde besser zu ö1 passen :-)

Lappe ohne Rentier
01
9.11.2010, 13:57
Apropos Ö1...

Ich finde, Sie könnten ruhig mal wieder in die Kirche gehen:

http://tinyurl.com/38p2er6 - eine Vorschau (Vorhörung) ist diesen Donnerstag in "Zeitton" zu hören.

Persönliche Empfehlung der musikalisch freieren Art...

Herzelichst
Ihr Lappe

jumpingjack flash
00
9.11.2010, 14:31

danke, wollt sie eh schon um einen tipp bitten.
war gestern im bockkeller bei den neuen wiener konzertschrammeln, robert kolar und einigen stücken von einem persönl. anwesenden komponisten namens alexander kukelka - hab den abend genossen.

Lappe ohne Rentier
00
9.11.2010, 17:01
Empfehle aber unbedingt vorheriges Zeitton-Probehören!

Der Satz von Wilhelm Busch gilt hier mehr als anderwo: "Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden."

Das Low Frequency Orchestra sollte man&frau aber unbedingt gehört und gesehen haben. Insbesonders an diesem schönen Ort...

Und um zur Kolumne und ihrem Inhalt zurückzukommen: radmäßig hervorragend erreichbar.

Herzelichst
Ihr Lappe

human ic
00
9.11.2010, 10:14

ich red ja nicht von der farbe. es is ein band von schweiss und strassendreck das man mit denselben fingern umklammert mit denen man sich übers gesicht wischt oder das weckerl in den mund stopft.

jumpingjack flash
00
9.11.2010, 12:37

hm - schon allein meine handschuhe sind ein grosses gesundheitliches problem :-) - und die werden noch öfter gewaschen als jedes lenkerbandl - ich wasch das eigentlich nie ab, geb ich zu - immer farbe schwarz wegen dem kettenfett von den fingern :-)
müsst man es regelmässig mit alkohol desinfizieren?

ps.: seit den erfahrungen beim trinken - verdreckte mundstücke durch sand, schlamm ect. bei mb rennen und dem regelmässigen fliegenverschlucken bin ich nimmer so heikel :-)

El Chaba
00
8.11.2010, 18:49

um tatsächlich verkehrsarme straßen zu genießen, muss man noch ein stück nach südwesten.

Querulant1951
00
8.11.2010, 15:42
bin auch in der Gegend und Leistungsklasse unterwegs

und kann sein Empfinden bestätigen, nur der Autoverkehr hat sich in den letzten 4-5 Jahren verdoppelt

primus77
00
8.11.2010, 14:36

aber prinzipiell ist dem was unten steht zuzustimmen, auf das hocheck kann er ab märz und da hat er auch 12-15%

El Chaba
00
8.11.2010, 13:22

das erste foto wurde zwischen grub und heiligenkreuz geschossen.

primus77
00
8.11.2010, 14:29

jo 53x15 und unter der autobahnbrücke durchbrettern.

video
 
01
8.11.2010, 10:59

mit dem rennrad kannst dir den ring radweg sowieso, legal, sparen ;)

IG Fahrrad - Radlobby
03
8.11.2010, 10:22
das wird schon noch...

... mit etwas übung und selbstvertrauen schafft man(n) nicht nur berge in sardinien sondern auch den ringradweg, wie täglich tausende zeigen!

beides gibts hier: http://fahrsicherrad.at/

auch urbanes radeln ist sicherer als autofahren! für alle beteiligten.

go-east
26
8.11.2010, 09:32
verzichtbar...

eigentlich verzichtbar so ein Artikel, ziehe meinen Hut vor den "unscheinbaren", tagein tagaus in der Stadt oder ausserhalb mit dem Fahrrad ihre Wege erledigen.
Die Leute die im "Speckgürtel" leben und für das radfahren sogar noch Flüge buchen, interessieren eigentlich nicht....

Roky Erickson
00
7.11.2010, 19:04

Für mich ist Radfahren auch die schönste Sportart, aber mehr als 3000 km schaffe ich im Jahr auch nicht.

citycyclingschool.at
 
01
7.11.2010, 17:37

Ja, Rad fahren ist geil. Heute z.B. im Cyclodrom beim 1 stündigen Querfeldein Rennen des RC Schnecke. Über 200 StarterInnen und anschließend Endorfinrausch pur. Zur Gefährlichkeit des Radfahrens in der Stadt. Ich verstehe den Radiomann nur zu gut. Er sollte es aber trotzdem versuchen und die 4000 Jahreskilometer würden sich heuer trotzdem noch ausgehen (ca. 37 Arbeitstage bis Ende Dezember bei täglichen 40 km) Think about it!

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 29
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.