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Im Winter bleiben die Räder im Keller. Zumindest in Niederösterreich.
Foto: Jürgen Treiber / pixelio.de
Winter in Niederösterreich - das ist wahre Brutalität: Monatelang liegt das Leben darnieder. In Decken gehüllt, kauern die Menschen vor Kachelöfen und beten, dass ihre Vorräte bis in den Frühling reichen. Vor der Tür lauert der weiße Tod: Gegen den Frost im Lande des Pröll ist Kanadas Winter lauschig - und der Blizzard ein Maienwind. Dass die Niederösterreicher selbst das nicht wissen, heißt nichts: Warum sonst sollten die Betreiber des Landes-Radverleihs "Leihradl" Anfang November eilig ihre Räder einwintern? In Niederösterreich dauert der Winter nämlich fünf Monate.
Das verblüfft nicht nur Meteorologen. "Absurd", klagt Karl Zauner, Chef der Niederösterreichischen Radlobby (noe@radlobby.at), sei das hysterische Einwintern. "Nicht nur Hardcore-Biker wissen, dass Radfahren bis auf einige Tage fast immer möglich ist."
Der Rad-Winter kommt auch plötzlich: Bei keiner der vielen festlichen Verleihstationseröffnungen heuer wurde er erwähnt. Infomaterial und Homepage warnten bis zuletzt nicht vor ihm. Sponsoren und Lokalpolitiker sind deshalb, so Zauner, jetzt baff: So habe die FH Wiener Neustadt eine im August eröffnete Station mitfinanziert. Zauner: "Kaum wissen die Studierenden davon, ist Winterpause. Sehr clever."
Der Betreiberverein sieht die Sache anders: Laut einer - zufällig - kurz nach dem Lobby-Lamento veröffentlichten Aussendung dient die "planmäßige Einwinterung" dem Radlerwohl: Radfahren im Winter sei ein "Sicherheitsrisiko". Doch es gibt Hoffnung. In fünf Monaten geht es wieder los: am 1. April. (Thomas Rottenberg/DER STANDARD/Automobil/5.11.2010)
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wer mit dem rad in die arbeit fährt (zu normalarbeitszeiten) weiss wo die wirkliche gefahr in herbst und winter lauert - der sichtbarkeit. dunkelheit plus nebel, niesel, regen, schneefall. am bike hält man das wetter aus, kein frage, nur tuts trotzdem scheissweh wenn einem ein clio mit zugelaufenen scheiben mal eben von hinten anschiebt.
ist für mich der hauptgrund motorrad und rad einzuwintern.
längst gibt es LED Fahrradbeleuchtung mit der man nicht so leicht übersehen werden kann;Problem ist eher das Gelichter so zu bauen, daß der Gegenverkehr nicht geblendet wird, bzw Folger nicht erblinden ;-)
Eine der informativsten Fahrradlichtseiten, auch mit DIY Vorschlägen:
http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/
also ich kann für den winter in der stadt diesen hier empfehlen: http://www.bike24.net/p14139.html
*put the fun between your legs*
ich verwend den schon das ganze jahr und hab damit auf den nassen zebrastreifen z.b. wesentlich mehr grip und auch etwas mehr comfort beim fahren in der stadt weil nicht jede unebenheit sich bis zu meinem steißbein vorarbeitet. *g* natürlich auf kosten des rollwiderstands.
für meinen täglich verwendeten renner in der stadt find ich ihn ideal.
ich geb im winter nur alle paar tage neues öl auf die kette, sonst mach ich eigentlich nix. bis auf bisserl flugrost auf ein paar teilen ist bis jetzt nix kaputtgeworden, und das ist bis jetzt auch eher nur ein optisches problem.
die speichen sind meist rostfrei, die nippel aus messing - und alu korrodiert zwar, aber auf meinen felgen, dank eloxal? nicht viel zu merken. detto bei schaltung und zahnrädern. kette gibts auch in niro - hin und wieder waschen, so wie im sommer reicht bei mir.
Ich habe gute Laufräder (Mavic Felgen/Hügi Naben/DT Swiss Speichen). Natürlich sind die Laufräder auch mehrfach abgedrückt, aber im Laufe der Jahre gibt es (besonders wenn der Packlträger oft überladen ist) leichte Veränderungen in der Speichenspannung.
Allerdings handelt es sich um XC-Laufräder, massivere Laufräder hätten mit der stärkeren Beladung sicher weniger Probleme.
Ich spüle das Rad einfach mit warmen Wasser ab, allerdings diesen Winter sicher öfter als 1x im Monat ;-)
überdachten, windgeschützten Radwegen ?
Wenn man sich überlegt was alles im Winter jedes jahr für den Motorisierten Verkehr getan wird - wär das ja ein Klax.
Mit dem Holz das in den letzten Jahren beidseitig der Autobahn aufgestellt wurde kann man wahrscheinlich alle Radwege Deutschlands einhausen.
Würde man 1% der Asfinag Mauteinnahmen (8 Millionen Euro) in die Radwege (jedes Jahr) stecken hätte man sehr bald ein Fürstliches Radwege-System.
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