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Seit Jahren versuchen große Unternehmen wie Yahoo und Microsoft vergeblich, Google vom Thron der Suchmaschinen zu stoßen. Auch der Suchdienst Cuil, vor mehr als zwei Jahren von ehemaligen Google-Mitarbeitern gestartet, hat schnell vor dem schwergewichtigen Platzhirsch kapituliert. Betritt nun mit der neuen US-Suchmaschine Blekko.com, die diese Woche ihre Testversion für alle Nutzer frei zugänglich gemacht hat, ein potenzieller Google-Killer die Internetbühne?
"So etwas gibt es nicht. Da findet man vorher das Monster von Loch Ness"
Nein, stellt Rich Skrenta gleich von Anfang klar. "So etwas gibt es nicht. Da findet man vorher das Monster von Loch Ness", sagt der Gründer und CEO des Silicon- Valley-Start-ups. Blekko will vielmehr dem Nutzer bessere Suchergebnisse bieten, indem von vornherein aus den Trefferlisten die Spreu vom Weizen gefiltert wird.
Blekko durchsucht drei Milliarden Websites (wesentlich weniger als Google), die als lohnenswert eingestuft werden, zeigt allerdings lediglich die Topergebnisse zu jedem Thema. Nutzloses Material, das von sogenannten Content-Farmen stammt, soll bei der neuen Suchmaschine keine Chance haben. Content-Farmen versuchen regelmäßig Suchbegriffe mit Seiten zu besetzen, die zwar auf den ersten Blick wie sinnvolle Inhalte aussehen, aber nur aus oberflächlich zusammengeschriebenem Material bestehen und auf Online-Werbung optimiert sind. Blekko-Chef Skrenta nennt solche Angebote Spam, in Analogie zum Werbemüll in E-Mails. Die unbrauchbaren Angebote sollen bei seiner Suchmaschine erst gar nicht auftauchen, weil Experten die Ergebnisse zuvor gesichtet und ausgesiebt haben. Diese Experten rekrutieren sich derzeit aus 8000 Freiwilligen.
"slash the web"
Auch das Prinzip beim Suchen ist anders. Blekko nennt die Nutzung "slash the web", wobei "slash" für den Schrägstrich (/) steht. Diesen nutzt man, um seinen Suchbegriff besser einzuordnen. Wer beispielsweise "iPad/ Amazon" eingibt, sucht nach iPads auf der Amazon-Website. "Climate change/conservative" schränkt die Suche auf Websites des rechten politischen Lagers ein. Die Befehle, Slashtags genannt, lassen sich, wenn sinnvoll, auch kombinieren. Mit "photography/fashion/ people" bekommt man dann Menschen aus der Modefotoszene.
Internetexperten wie Greg Sterling, der für den Blog Search Engine Land schreibt, können dem Qualität-vor-Quantität-Zugang von Blekko einiges abgewinnen. Dem Nutzer bleibe es erspart, sich durch Unmengen von Unsinn durchzuklicken. Wenn die Suchmaschine vielleicht auch kein Massenphänomen werden wird, so könnte sie sich als alternative Nische durchaus behaupten. (kat, DER STANDARD Printausgabe, 4. November 2010)
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1: Homosexuality - Conservapedia
2: Homosexualität - Wiktionary
3: Homosexualität ist Kranheit - Stop honour killings
4: Homosexualität verbieten - Petition Spot
5: Notices tagged with homosexualität - Identi.ca
und probier sie auch aus(diese ist übrigens ganz nett), aber(!)
Es wird sowieso nichts.
Der Suchmaschinenmarkt ist gesättigt. Und selbst wenn er das nicht wäre: Die brachiale Konkurrenz lässt keine anderen Suchmaschinen mehr am Markt bestehen.
"weil Experten die Ergebnisse zuvor gesichtet und ausgesiebt haben. Diese Experten rekrutieren sich derzeit aus 8000 Freiwilligen."
Der Ansatz ist zum scheitern verurteilt.. eine gute Suchmaschine sollte möglichst automatisiert gutes von schlechtem trennen können..
Alles was irgendwie manipuliert werden kann wird von den SEOs dieser Welt manipuliert werden.. und bei den Summen die teilweise für SEO gezahtl werden ist es null Problemo ein par 100 "Experten" zu bezahlen um eine Seite als "gut" ein zu stufen obwohl sie nur spam ist..
Die Google Suchalgorythmen erkennen schon ganz gut was über optimiert ist und was nicht.. ist aber auch ein ständiges Katz und Maus Spiel zwischen Google und den SEOs
Yet Another SearchEngine.
Ohne sie jetzt wirklich auf Herz und Nieren getestet zu haben, aber sie ist eine von vielen und geht imho genau so unter wie cuil. Und der Otto-Normal-Verbraucher googlet nun mal und diese davon zu überzeugen... mal sehen. Teste trotzdem weiter...
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