Fedora 14: Linux, ganz vorne

Andreas Proschofsky, 7. November 2010, 14:53
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screenshot: andreas proschofsky

"Das Neueste vom Neuen", "Immer an der Speerspitze der Innovation", "Leading Edge" - so lauten verschiedene Selbstzuschreibungen des Fedora-Projekts. Und dies durchaus zurecht: Angetrieben durch die EntwicklerInnen von Red Hat - und damit immerhin dem größten Linux-Distributor - hat sich Fedora in der Vergangenheit regelmäßig ein ganzes Stück aktueller als die Konkurrenz erwiesen. Viele nun zentrale Linux-Technologien haben hier ihr Debüt gegeben, vom NetworkManager über PulseAudio bis zum "Kernel Based Mode Setting" - alle konnten sie zuerst bei Fedora ausprobiert werden.

Frei

Ein weiteres zentrales Konzept von Fedora ist die Konzentration auf vollständig freie Komponenten, proprietäre Treiber und Programme liefert man von Haus aus nicht mit, auch wird diesen die Aufnahme in die offiziellen Paketquellen verwehrt. Deren Zurverfügungstellung überlässt man der weiteren Community, was sich angesichts der immer äußerst aktuellen Softwareausstattung von Fedora schon mal als kein sonderlich trivialer Akt erwiesen hat. 

Ausrichtung

Die Zielgruppe der Distribution definiert man denn auch etwas anders als beispielsweise Ubuntu, vor allem technisch interessierte NutzerInnen will man ansprechen. Der Fairness halber soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass dies jetzt abschreckender klingt, als es Fedora verdient hat. Ein voll funktionstüchtiges Desktop-System einzurichten, ist auch hier üblicherweise kein sonderliches Problem. 

Update

Seit kurzem gibt es nun mit Fedora 14 eine neue Ausgabe der Distribution, die die Entwicklungen der letzten sechs Monate zusammenfasst. Was es hier Neues gibt, und ob das oben Gesagte auch für die aktuellste Release der Softwarezusammenstellung gilt, soll in Folge näher beleuchtet werden.

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Posting 1 bis 25 von 100
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Kiki Novak
00
11.11.2010, 15:14
F14 + [rpmfusion] + [kde-testing] = fetzt !

hebby
00
8.11.2010, 22:53
wieder ein toller Artikel von apo

er zeigt die Vorteile die Fedora dank seiner aktuellen Software, Entwickler- und Sicherheitstools bietet, weißt aber auch Schwächen hin und wo Verbesserungen angesagt wären. Nutze Fedora 14 mit dem mesa-dri-driver-experimental u.brauche daher keinen nVidia-Treiber, selbst die Gnome-Shell läuft flott damit. Dank der Insatl.-Hilfe von Fedorawiki(http://fedorawiki.de/index.php... fe)schnell viele nützliche codecs verfügbar.Das wiki hat auch ne Übersicht über die wichtigsten Repositories, die dadurch schnell eingerichtet sind(http://fedorawiki.de/index.php... ories)fast so einfach wie ubuntu:-) Finde Fedora super! Jeder muss natürlich sein OS selbst finden, das für ihn am besten geeignet erscheint :-)

Guzz Wansen
30
8.11.2010, 16:14
BTW,,,

Könnt ihr diese Seite aufrufen??
http://de.wikipedia.org/wiki/SOAP

wait for it ...
51
8.11.2010, 12:54

Ein durchschnittlicher PC user (Internet, Office, Spiele) wird nie und nimmer mit Linux arbeiten, weil die Vorteile in einem zu schwachen/zu wenig offensichtlichen Verhältnis zu den Nachteilen stehen.
Solange Linux nicht beim Computerkauf bereits installiert ist sehe ich für die angestrebten 10% schwarz.

salenoz
 
00
10.11.2010, 20:46

Ubuntu ist auch für absolut ahnungslose geeignet, WENN es von jemandem der sich ein bisserl auskennt eingerichtet wird.

Mit dem Einrichten der Treiber etc. würde ich den 08/15 User nicht unbedingt konfrontieren, ists aber einmal eingerichtet ist es kein Problem!

Gefährliches Halbwissen
00
10.11.2010, 21:32
salenoz nutzt Ubuntu !!

Jetzt ist aber wirklich das Jahr des Linux-Desktops eingeläutet!! :-)))

Willkommen in der Ubuntu-Community!

salenoz
 
01
10.11.2010, 21:39

Danke.

War eh lustig: Mir war am Abend fad, da hab ich Ubuntu runtergeladen uns installiert :)

Somit mag ich Windows UND Ubuntu, ist zwar ne krasse Symbiose aber was solls - hat beides seine Berechtigung

Kiki Novak
00
11.11.2010, 15:12

Ubuntu und Windows ist inetwa so symbiotisch wie BRD und DDR.

michikklas
01
8.11.2010, 15:59

Ich bin ein durchschnittlicher PC User und ich nutze Fedora und Ubuntu. Also ist deine Theorie wohl falsifiziert.

wait for it ...
00
8.11.2010, 23:00

Hallo, du bist also der Otto von dem immer alle sprechen. Wenn das so ist korrigiere ich meine Aussage und ändere "durchschnittlicher PC User" zu "durchschnittliche PC User in meinem Bekanntenkreis".

rote Lola2
00
14.1.2011, 10:29

ach da gibt es mittlerweile ganz viele ottos... ubuntu kann ich ohne probleme auch auf einen älteren pc installieren.. mit ubuntu kann auch meine schwiegermutter arbeiten ohne mich täglich mehrmals anzurufen. mit ubuntu erspar` ich mir kosten wenn diese dame irgend ein, für sie neues, programm testen will. mit ubuntu kann sie im netz so ziemlich alles machen was sie will, ohne ihren pc mit viren zu verseuchen, also ich steh auf linux und glauben sie mir, ich bin nicht der einzige...

's koite Sopherl
03
8.11.2010, 17:23

sorry, aber ein durchschnittlicher PC-User kann Fedora nicht von Ubuntu unterscheiden. Ein durchschnittlicher PC-User schreibt sein Geschreibsel mit "Windoos" und ist virenverseucht.

nwanma
03
8.11.2010, 15:07

Das sehe ich nicht so - Die Vorteile sind halt zu wenig bekannt und viele glauben das Linuxe schwierig sind.
Letzteres wird ja hier oft behauptet und mit - ich sag mal Legenden was alles nicht funktioniert hat untermauert.

salenoz
 
00
10.11.2010, 20:51

Hab am Netbook selbst von Windows auf Ubuntu gewechselt, ein paar "Probleme" gibt es aber immer noch.

Akkulaufzeit: Da muss man deutlich optimieren, Windows holt da auch nach dem optimieren noch mehr heraus als Linux. OHNE optimieren schafft Ubuntu etwas mehr als die Hälfte der Laufzeit - das ist übel.

Treiber: Sehr viel läuft von selbst, wenn nicht gibts aber nur 2 Möglichkeiten: Hardware - Neukauf oder Frickelei.

Terminal: Klar, das Terminal ist sehr mächtig und wer sich damit beschäftigt findet es super, einige Einstellungen sollten aber ins Frontend verlagert werden. Z.B. bessere Soundschema - Verwaltung.

Ich sage: Ubuntu ist auch für den 08/15 Benutzer kein Problem, wenn bei der Einrichtung geholfen wird.

Kohl-Haas
00
20.11.2010, 09:36

@Ich sage: Ubuntu ist auch für den 08/15 Benutzer kein Problem, wenn bei der Einrichtung geholfen wird.

Nochmal ich bin Rentner und von Computer bis vor wenigen Jahren hatte ich keine Ahnung, des weiteren keine englisch Kenntnisse. ( wurde in der Schule nicht gelehrt )
Bei mir und anderen Rentnern hier im Ausland läuft Linux Mint und Ubuntu auf Rechnern die ohne Zwangs beglücktem Windows gekauft wurden.
Die Installation ein Kinderspiel es mussten keine Programme nachinstalliert werden wie Word und anderer gewinnbringender Mist.
Wenn ich etwas dazu installieren möchte einfach in der Software Verwaltung anklicken und fertig geht es noch einfacher ????????????

Buffalo Bill
20
8.11.2010, 12:35

irgendwie ist fedora weder fisch noch fleisch.
wer ein user-freundliches linux haben will, greift zu distros wie ubuntu, wer sich wirklich auskennt und basteln will, greift zu arch.

fedora ist da irgendwie zwischen drin und kann sich nicht entscheiden.

motd
00
10.11.2010, 14:35

Wissens was mir bei dem durchschnittlichen Ubuntu|Arch|sidux|Modedistro User auf die Nerven geht?

Einmal installiert und schon voll da Experte.

AngelusNoctis
00
8.11.2010, 14:25

Wer sich auskennt und basteln will greift zu Gentoo oder LFS :-P

Wenn es Fedora und Red Hat nicht gäbe wäre Linux nicht das was es heute ist!

Beispiel:
LVM
Pulseaudio
Wayland
GFS
KVM
SeLinux
usw usf.

Überall hat Red Hat mitgewirkt oder ein Mitarbeiter von Red Hat egal ob Freizeit oder ned :)

Buffalo Bill
00
8.11.2010, 14:43

das bezweifle ich auch nicht. die haben wirklich viel weitergebracht und tragen sehr viel bei.

aber als user sehe ich keinen grund, fedora zu benutzen. da gibt es je nach vorliebe eben andere distros, die die verschiedenen zielgruppen besser bedienen.
meiner meinung nach zumindest.

franz s.
00
8.11.2010, 12:08
ich träume von dem Tag

an dem Lightroom unter Lunx läuft.
DAs wäre der sofortige Start "back to Linux".
Derzeit privat mit dem Apfel unterwegs und beruflich Win XP, ich vermisse meinen KDE Desktop!

whei
00
17.11.2010, 16:05
Mit Wine läuft das doch eh...

Das Rendern funktioniert auch ganz passabel, aber das Interface ist leider nur eingeschränkt zu gebrauchen. Sehr schade.

AngelusNoctis
00
8.11.2010, 14:32

KDE gibts doch auch für Windows und OSX

peter eins1
92
8.11.2010, 11:10
wenn linux so super ist und dazu noch gratis warum

will es keiner(1% marktanteil). dem normaluser ist das bs einfach egal, hauptsache leicht zu instalieren und funkionieren sollte es. der zahlt lieber 50 euronen und braucht nicht in linuxforen nach problemlösungen suchen, so seh ich das.

motd
00
11.11.2010, 08:08
ah ein Peter W1 Clon im Linux Forum

<°())))))>

michikklas
01
8.11.2010, 16:01

Das tolle an Linux ist, dass es für die Linux User ziemlich egal ist wie hoch der Marktanteil ist.

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