BZÖ-Jugend fordert Österreicher-Bonus an Universitäten

Fordert gleichzeitig Einführung eines sozial treffsicheren Stipendiensystems - Gegen Kürzungen bei der Familienbeihilfe

Wien - Die BZÖ-Jugendorganisation Generation Zukunft Österreich (GZÖ) hat sich am Mittwoch mit jenen Studenten solidarisch erklärt, die gegen die Kürzungen der Familienbeihilfe demonstrieren. "Mit derart studenten- und familienfeindlicher Politik wird man die Akademikerquote nicht steigern können", so der GZÖ-Vorsitzende Marc Pommer-Gutschy bei einer Pressekonferenz. Das GZÖ fordert von der Regierung die Einführung von 500 Euro Studiengebühren pro Semester, eine Uni-Milliarde als Soforthilfe und die Einführung einer Einschreibgebühr von 5.000 Euro, die Studenten mit österreichischer Matura jedoch rückerstattet werden soll.

Belohnung für österreichische Matura

Letztere Maßnahme soll den Andrang von Studenten aus dem Ausland verringern, sagte BZÖ-Jugendsprecher Stefan Markowitz. Die Maßnahme soll bei 28.000 ausländischen Studenten 140 Mio. Euro bringen. Dieses Modell sei auch mit dem EU-Recht vereinbar, berief er sich auf die Expertise mehrerer Juristen. Denn es handle sich dabei nicht um eine Strafmaßnahme für Studenten mit nicht-österreichischer Matura, sondern um eine Art "Belohnung" für jene, die in Österreich die Hochschulreife erlangt haben.

Die Wiedereinführung von Studiengebühren muss aus Sicht des GZÖ mit einem sozial treffsicheren Stipendiensystem einhergehen. Und: Die Einnahmen aus den Gebühren müssten zweckgebunden werden und den Unis zu Gute kommen. Das GZÖ verlangt außerdem die Rücknahme der Kürzungen bei der Familienbeihilfe. (APA)

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