Frontex-Einsatz vorerst bis Jänner

2. November 2010, 19:57

Am 2. November startete der erste Einsatz einer "Schnellen Eingreiftruppe" (Rapid Border Intervention Team, Rabit) der europäischen Grenzschutzagentur Frontex am 12,5 Kilometer langen Landstrich an der Grenze zwischen der Türkei und dem EU-Staat Griechenland. Dort betreten derzeit besonders viele Flüchtlinge die EU. 175 Grenzwächter und Experten aus verschiedenen EU-Ländern sollen am Fluss Evros vorerst bis Anfang Jänner 2011 die griechischen Kräfte unterstützen - unter griechischer Verantwortung.

Mit dabei sind unter anderem Spezialisten für das Erkennen falscher Dokumente, gestohlener Fahrzeuge und illegaler Einreise. Letztere operieren mit österreichischer Technologie: mit Wärmebildkameras, die Grenzüberschreitende auch im Dunkeln erkennen. Die Frontex-Grenzwächter sind zur Einhaltung der Menschen- und Flüchtlingsrechte verpflichtet. Sie sind bewaffnet, dürfen ihre Waffen aber nur "zur Selbstverteidigung" verwenden. (bri/DER STANDARD - Printausgabe, 3.11.2010)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.