Bei den derzeit modischen Knallfarben sollten die Nägel kurz und gepflegt sein
Düsseldorf - In Sachen Nagellack darf es neuerdings nicht nur an den Zehen bunt getrieben werden. Doch wer die derzeit angesagten auffälligen Lacknuancen auf den Fingernägeln trägt, sollte einen wichtigen Grundsatz befolgen: Farbe bekennen, ohne Krallen zu zeigen. Bei den derzeit modischen Knallfarben sind kurze, gepflegte Nägel ein Muss. Werden die ausgefallenen Töne auf lange Nägel gegeben, sehen sie oft zu aufdringlich aus. Die ideale Länge ist so, dass der Nagel mit der Fingerkuppe abschließt und sie nicht überragt.
Um die Nägel vor Verfärbungen zu schützen und gleichzeitig die Oberfläche glatter werden zu lassen, ist am besten zunächst ein Unterlack oder Rillenfüller aufzutragen. Nachdem dieser getrocknet ist, kommt die farbige Schicht auf die Nägel.
Matte Lacke
Besonders angesagt sind matte Lacke. Wer seine Lieblingsfarben nur als glänzende Lacke besitzt, kann sich mit einem speziellen Überlack behelfen. Im Handel sind entsprechende Produkte erhältlich, die aus glänzenden Nägeln rasch matte zaubern. Diese zusätzliche Lackschicht erhöht zudem die Haltbarkeit des Fingerschmucks und schützt vor Absplitterung. Allerdings müssen die Nägel nach dem Lackieren sehr gut durchtrocknen, damit es keine Dellen in der Farbschicht gibt.
Weil Nagellackentferner die Nägel austrocknen lassen kann, ist am besten nach dem Lösen des Farbschmucks eine reichhaltige Hand- und Nagelcreme anzuwenden. Oder es wird vor dem Schlafengehen ein pflegendes Nagelöl in die unlackierten Nägel einmassiert, bevor am nächsten Tag erneut ein farbiger Lack zum Einsatz kommt. (sid)