Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Sozial ausgewogen sei das Budget, schmeichelten sich die Koalitionäre, sogar zwei vermögensbezogene Steuerarten gibt es im Konsolidierungspaket. Aber sehen wir uns die Relationen einmal an. Auf 140 Milliarden Euro belaufen sich die Staatseinnahmen in Österreich. Davon sollen künftig 30 Millionen sollen durch Steuern auf Aktiengewinne lukriert werden. Da fällt einem schon auf: Viel ist das nicht. Oder anders gesagt: Der Konsolidierungsbeitrag der Wertpapierbesitzer ist genauso hoch, wie die Einschnitte, die arbeitslosen Jugendlichen an Kürzungen der Familienbeihilfe zugemutet werden. Ein paar tausend arbeitslose Jugendliche müssen genauso stark bluten wie alle Aktienbesitzer zusammen. Und dann: 50 Millionen an Kapitalertagssteuer bei den Stiftungen – weniger, als die Studierenden zwischen 24 und 26 als Beitrag zum Sparpaket berappen dürfen. Oder wieder anders gesagt: 35.000 Studierende, das sind 0,4 Prozent der Bevölkerung, müssen 3,6 Prozent der gesamten Budgetkonsolidierung bestreiten. Und darunter sind sicher viele aus wohlhabenden Familien, aber auch viele, die jetzt schon jeden Groschen umdrehen müssen. Und das, während Besitzer höherer Vermögen weiter kaum mehr als einen kosmetischen Beitrag zur Budgetsanierung leisten. Deren Vermögen haben alle Steuerzahler gemeinsam gerettet, aber an den Kosten werden sie nur minimal beteiligt. De Facto haben sie einen Free Lunch. Sozial gerecht soll das sein? Aber geht’s, erzählts mir doch keinen Schmarren.
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
Die Bürger wollen nicht, dass alles der Markt regelt. Sie haben recht.
Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Weil es für sie einfach keine ausreichenden guten Gründe gibt
Wie soll eine Politik die Märkte bändigen, wenn sie sich von ihnen abhängig macht?
Lulas Brasilien zeigt: Mehr Gleichheit führt zu mehr ökonomischer Prosperität
Stronach, Strasser & Co.: Soll man sich ärgern, oder Mitleid haben?
Besitzer kleiner und mittlerer Vermögen jammern über den "Anlagenotstand"
...zu blöd aber auch... dass alle!!! die diesen blog gehört haben sagen werden...ja bitte, das stimmt!!!... aber, dass diejenigen die´s treffen sollte sagen werden: "das is mir aber sowas von wurscht, weil ich hab ja meine freunderln, die werden´s mir schon richten... und die die´s verhindern könnten, versagen bei jeder wahl...
verlieren arbeitslose jugendliche oder studierende mit 24 plötzlich 20% des "einkommens" ist das wohl etwas anderes, als wenn gutverdienende (politikerInnen) ihren gürtel um nullkommaeinbisslwas enger schnallen... für letztere ist das ein lercherl, für die anderen existenzgefährdend.
dass sie sich nicht schämen, die bankenretter und auf wenigverdiener-abschieber... von den kinderabschieberInnen gar nicht zu sprechen!
Ich kann mir dieses Sparpaket nur damit erklären, dass die herrschende Politkerkaste von den Reichen und der Wirtschaft korrumpiert ist. Die glauben, der gewöhnliche Bürger ist so deppert und wird die Krot schon schlucken. Die werden sich wundern bei der nächsten Wahl.
wird im System "Staat" vermengt.
Die die richtig viel Geld haben, erzeugen es durch einen von der Realwirtschaft unabhaengigen Prozess.
Die Propaganda durchmischt geschickt beide Kreislaeufe.
Durchbrechen wir diese Durchmischung, machen wir uns unser Volksgeld (gefrorene Arbeit) und lassen die Schieber sich ihr Kasinogeld hin und her verzocken.
Mit ihrem Spielgeld sollen sie uns in Ruhe lassen - diese Krise ist nicht die Krise des Volkes!
Es gibt keine oekosoziale Marktwirtschaft mehr, weil es ja nicht einmal mehr eine Marktwirtschaft gibt. http://tinyurl.com/32cppnb
Der Staat lebt von billigem Geld - das ist die einzige Lenkung Herr Minsk!
Die Aufrechnerei, die Misik da betreibt ist Unfug, weil sie außer Acht lässt, was die jeweiligen Bevölkerungsgruppen (falls man das angesichts der ausgewählten "Gruppen" überhaupt so nennen kann) bereits an Steuern zahlen bzw. an Transferleistungen erhalten. Niemand ist nur Aktienbesitzer, sondern zB Angestellter an Höchstbemessungsgrundlage, Autofahrer (MÖSt-Erh.), Raucher, etc - das heißt er brennt jetzt schon wie ein Luster und dann noch mehr. Außerdem zeigt Misik diese typische Sozi-Einstellung: wir nehmen was wir kriegen können und werfen es unter's Volk. Wenn er wenigstens die ausgefallene Verwaltungsreform und die Milliardengräber Föderalismus und Krankenkassen kritisiert hätte. Aber da würde er ja den Genossen weh tun...
Bitte wer verteidgt denn den überbordenden Förderalsimus und will diesen noch weiter ausbauen. Es sind die Landeahauptleute, insbesondere E.Pröll, der offenbar von seinen Problemen (Hypo NÖ, Veranlagung der Wohnbaugelder mit sehr hohem Verlust) ablenken will. Einzig Fr. Burgstaller hat Bereitschaft erklärt zur Ermöglichung von einsparungen auf Kompetenzen zu verzichten. Offenbar hat sie nichts zu verbergen.
Den meisten Arbeitern wurden in den letzten 2 Jahren ca. 20.000 € aus der Tasche gestohlen und da ist noch garnicht die für immer verlorene Wirtschaftsleistung dabei.
Der Staat bietet keine Zukunft, hat keine Vision, nur noch SPÖ/ÖVP/FPÖ Postenerhalt. Grüne haben ja kaum welche. Schutzmantel für die Elite. Deswegen keine Steuern mehr zahlen, bis es kracht im Gebälk.
Völliger Blödsinn, populistisch, und ausserdem gelogen, Herr Misik !
Die neue 25% Aktienbesteuerung betrifft ausschliesslich einheimische Kleinsparer und wird den Aktienbesitz in österreichischer Hand endgültig abschaffen.
Die Grossen...Ausländische Investoren....
die Banken...zahlen überhaupt keine oder nur ganz wenig Steuern auf Investmentgewinne (Raiffeisen schlappe 2,3% Steuern auf 600 Mio Gewinn)
25% dürfen nur die Kleinaktionäre blechen,die bisher brav jahrelang Unternehmensanteile in österreichischer Hand hielten.
Die neue Aktiensteuer ist nichts anderes als ein Deal der Rotschwarzen mit den übermächtigen Banken,um auch noch die letzten Kleinaktionäre aus zu sqeezen.
Viel Spass in Zukunft mit Raiffeisen&Co, Herr Misik
Abgeschafft wird lediglich der Besitz in Bürgerhand, also eine Art letzte demokratische Teilhabe an Grossunternehmen.
In Zukunft wird alles, 99,9 von den Staatsbanken Raiffeisen, Erste, Bawag kontrolliert werden.
Und wenn die sich verzocken, dann hilft wieder Väterchen Staat aus.
Aber du gönnst es ja wohl lieber den Banken+Politspezis, als deinem eigenem Nachbarn, damit er nur nicht ein paar Aktien mehr hat als du.
Das Ganze nennt man dann Staatskapitalismus.
Und dabei wirds nicht bleiben.
Alle haben sie Geld von den Rotschwarzen genommen. Nicht zu knapp.
Dafür brauchen sie auf ihre Gewinne so gut wie keine Steuern bezahlen. Und jetzt werden noch die lästigen Kleinaktionäre ausgesqueezst.
Banken und Politiker liegen miteinander im Bett.
Frage: Wem gehört eigentlich Raiffeisen genau ?
Kannst mir das mal beantworten ?
Natürlich ist das ne Staatsbank in einem Staatskapitalismus. Was sonst ?
Dass diese Steuer anfangs nur 30 Mio bringt, hängt mit der entfallenden Spekulationssteuer zusammen.
Tatsächlich wird diese Steuer auf handelbare Aktien ein mehrfaches der DividendenKEST bringen. Wenn die ZuwachsKESt nur das dreifache der DividendenKESt auf handelbare Aktien bringt, dann wird der Barwert von Aktien negativ, und jeder der zukünftig in Aktien investiert ist ein Feind des eigenen Vermögens.
Für Aktionäre bedeutet die Steuer auch, dass es keinen Sinn macht Gewinne im Unternehmen zu belassen. Da schon bisher Kaptialerhöhungen sehr schwierig sind (siehe gescheiterte EVN) führt dies zum Ausbluten der AGs, sinnvolle Investition können aus Kapitalmangel nicht durchgeführt werden, Arbeitsplätze gehen verlohren.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.