Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Dass diesen alten Mann mit seiner sonoren Stimme so viele Leute bewunderten, gar anhimmelten, wollte in meinen Dickkopf nicht und nicht hinein. Wessen Sätze dermaßen zäh, hochtrabend und unverständlich-verworren aus dem Radio quollen, wie jene von Kanzler Bruno Kreisky, der konnte für ein Kind im besten Volksschulalter schlicht nicht modern sein. Die Zeit im Bild, in der der Alte über Ölpreisschock und autofreie Tage extemporierte, dauerte gefühlte zwei Stunden. Uncooler ging's nicht.
Wie um alles in der Welt glaubte der in Staatskarossen durch Wiens Prachtstraßen chauffierte alte Mann, sollte Vati am - zuvor selbstgewählten - Tag der automobilen Enthaltsamkeit ins Autoersatzteilgeschäft kommen? Und müssen wir jetzt verhungern, weil der Herr Bundeskanzler "autofrei" verordnete? Mussten wir natürlich nicht, die zwanghafte Autofreiheit blieb Theorie.
Die von der Presse prompt gehässig propagierte energiesparende Nassrasur amüsierte mich - inzwischen Teenie und dank Bruno ohne Aufnahmsprüfung ins Gymnasium aufgestiegen - schon eher. Wohl sprengte die Vorstellung eines Elektrorasierers als Stromfresser meinen Horizont. So viel Strom konnte selbst der luxuriöseste Elektrorasierer nicht verbrauchen, dass dafür im Tullnerfeld ein Atomkraftwerk in Betrieb gehen müsste. Musste es nicht. Zwentendorf hatte Milliarden (Schilling) verschlungen und wurde trotzdem eingemottet. Der Sonnenkönig blieb uns dennoch erhalten. Ich bin der Meinung, so viel Pragmatismus sollte sich die Regierung auch beim Koralmtunnel leisten. (Luise Ungerböck/DER STANDARD/Printausgabe/31.10.2010)
Die Wahl im Vatikan könnte ein letztes Mal Viktor Klima aktivieren
Der Wiener Magistrat geht mit verwertbaren Flächen wenig sorgsam um
Drei Bullen drücken bei einer Taxler-Perlustrierung auf die Tube
Warum Wien nicht Salzburg werden kann - trotz Festspielen für Parkplatzgebührenzahler
Der Traktorführerschein: Eine Bewährungsprobe für den Parlamentarismus
Die Deutschen lieben ihre Autos. So sehr, dass sie ihnen regelmäßig eine teure Wellness-Behandlung angedeihen lassen
In Graz darf ohne Konsequenzen betatscht werden. Wien könnte dem Beispiel irgendwie folgen
Die Rettungsgasse ist ein Flop. Weder die teuren Werbespots noch die Appelle an die Solidarität von Österreichs Kraftfahrern zeigen Wirkung
Madeleine Petrovic fordert Nachschulungen für unfähige Lenker. Das unterschreiben wir, es gibt tatsächlich (zu) viele mobile Blitzgneißer
Italienische Tankwarte entwickeln ungeahnte Geschäftstüchtigkeit
Mit Verhängung des mobilen Rauchverbots trat die olfaktorische Komponente der Chauffeure (weiter) in den Vordergrund
In ökonomisch rauen Zeiten kommt als Erstes der Umweltschutz unter die Räder, auf Lebensqualität und Gesundheit wird gepfiffen
Warum Strafmandate in Italien lebensgefährliche werden können und man nicht blind auf die EDV vertrauen soll
In Zeiten, wo jeder jedermanns Freund ist, scheinen nur noch PR-Agenturen treu zu sein, auch wenn der Treuebeweis manchmal daneben geht
Der ZDF erfüllt in schlaflosen Nächten seinen Bildungsauftrag - bei einem gewissen Unterhaltungswert
Dass Öffis gegenüber dem privaten Fahrzeug der Vorzug gegeben wird ist nur die halbe Wahrheit. Vor allem am Land bleibt das Auto unverzichtbar
Im Gegensatz zu den lästigen Keilern in der Ankunftshalle sind die registrierten Taxler am Wiener Airport gut versteckt
Endlich wird in Österreich eingeführt, was sich in Deutschland, Tschechien, Slowenien und der Schweiz längst bewährt
Mrkonjics Fehkkalkulation ist keine Anstiftung zum Rasen sondern zeigt, dass es nicht lustig ist, Verkehrsminister zu sein
In jüngster Zeit sind den Weltverbesserern in Verkehrsministerium und Asfinag die Ideen aus- und die Zusammenhänge verlorengegangen
Wohl wurden die legendär mürrischen Amtskappler abgeschafft, getarnt als Straßenbahn-Zugführer kurven sie aber munter weiter
es ist immer wieder schön, kommentare von verschiedensten perspektiven aus zu lesen. einen derart sinnfreien artikel im ressort "auto" zu publizieren, geht aber über mein verständnis hinaus: die zwanghaft versuchten bezüge zu politischen zusammenhängen verlaufen im leeren.
wär schön wenn im online-standard wieder etwas mehr niveau einkehren würde.
die liebe gute frau ungerböck. In jedem ihrer beiträge, egal worum es geht, wird irgendwann der koralmtunnel an den haaren herbeigezogen. Beachtliche Leistung.
Mit der wäre B. Kreisky Schlitten gefahren. Heute steht ihr leider nur ein Faymännchen gegenüber.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.