Microsoft setzt auf Bewegungssteuerung à la Minority Report

30. Oktober 2010, 14:35
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US-Unternehmen Canesta gekauft, das Chips für Bewegungssteuerung entwickelt

Microsoft macht Ernst bei Technologien zur Steuerung von Computern und anderer Technik mit Bewegungen. Der Software-Riese kaufte das US-Unternehmen Canesta, das sich auf Chips für bewegungsempfindliche Steuerungen spezialisiert. Canesta-Chef Jim Spare zeigte sich am Freitag überzeugt, dass die Technologie künftig in vielen Geräten Einsatz finden wird. Ein Preis wurde nicht genannt.

Kinect

Microsoft bringt gerade für seine Spielekonsole Xbox die Steuerung Kinect auf den Markt, bei der man den Spielverlauf nur mit Körperbewegungen bestimmt. Der Konzern will das Konzept in Zukunft breiter einsetzen, beispielsweise zur Steuerung von Unterhaltungsgeräten im Wohnzimmer.

Vorbild Minority Report

Nicht nur Microsoft sieht das Potenzial der Bewegungssteuerung. Schon vor Jahren hatte Canesta die Technologie für Sonys Playstation- Kamerazusatz EyeToy geliefert. Eine Referenz für die Vision lieferte 2002 Steven Spielbergs Zukunfts-Film "Minority Report", in dem Computer mit Gesten der Hand gesteuert wurden. Der Entwickler John Underkoffler, der damals das Konzept für den Film mitentworfen hatte, versucht nun, die Technologie mit einer Firma Namens Oblong praxisfähig zu machen. (APA/dpa)

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    Minority Report als Vorbild für Bewegungssteuerung

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