"Religiosität ist meine persönliche Sache"

29. Oktober 2010, 15:46

SPÖ-Jungpolitikerin Gülsüm Namaldi hat bei der Wien-Wahl die meisten Vorzugsstimmen aller Frauen erreicht. Im Interview spricht sie über ihr Kopftuch, Sprachprobleme unter Migranten und rechtsradikale Angriffe

Gülsüm Namaldi hat bei der Wien-Wahl für die SPÖ auf der aussichtslosen 166. Stelle kandidiert, hat jedoch satte 5.601 Vorzugsstimmen erreicht. Damit schaffte sie parteiübergreifend den respektablen 5. Platz, und landete im Ranking aller Politikerinnen sogar auf Platz 1. Die Germanistik-Studentin erklärt im Video-Interview mit Hans Rauscher, was das Geheimnis hinter ihrem erfolgreichen Wahlkampf war, weshalb ihr Kopftuch ihre persönliche Sache sei, wie man mit Sprachproblemen unter Migraten umgehen sollte und wie sie gegen rechtsradikale Angriffe auf Religion im Sinne eines friedlichen Miteinanders ankämpfen möchte. (rasch, derStandard.at, 29.10.2010)

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waldenoderlebenindenwäldern
 
10
17.3.2011, 11:10
Hinter Du

kann mehr Respekt stehen als hinterm Sie.Du sagst Sie zu mir, nur ist es bedeutungslos,und immer ein bisserl agressiv.
Deine Phobie besteht darinn das du hinter jeder Kritik die Deine Religion betrifft eine Islamphobie siehst.
Ich hab Orthotoxe satt die darüber streiten ob Sie am Sabbat einen Hausbrand löschen dürfen oder nicht und die Autos weltlicher Juden bewerfen wenn Sie am Sabbath durch die Vierteln der Orthotoxen fahren.Genauso machst Du und Deine Fundichristen(jetzt haben wir die "Grossen" 3) Euch ständig einen Kopf wie Ihr das Leben ALLER Leute,die von Eurem Sermon nichts wissen wollen,beeinflußen könnt.
Wohlgemerkt,ich red nur von der Minderheit der Orthotoxen,Die leider den größten Wirbel machen,und du gehörst dazu.Ob Du jetzt Si

waldenoderlebenindenwäldern
 
10
16.3.2011, 19:40
für meinem rijad

E
in neuer Versuch. Da
Dir alles so egal ist,sollte es auch das Duwort sein.Deine Faktenhoheit stärkt natürlich die Klischees der Hasser.Du entsprichst dem Klischee.Arm dran sind nur die Muslime die hier ganz einfach nur Leben wollen.Aber Leute wie Du und Deine Kopftuchfreundinn verhindern dies.Hast Du schon mal gehört das Phillippininen hier verteufelt werden?,

BK W. Shoyssel
01
11.3.2011, 09:55
für 5.601 Stimmen kann man ja das sozialdemokratische Frauenbild auch mal verkaufen

große Wenden sind aber anderswo schon viel weiter:

http://diestandard.at/129782006... tuch-Zwang

Serkan Abdel-Rahman
21
10.1.2011, 04:02
genial

Sie wird eine große Wende für die Muslime in Österreich bringen. Ja sogar das Miteinander mit den Nicht-Muslimen wird besser.
Hier erkennt man/frau an der Fr. Namaldi, dass Muslimsein und Österreich/in sein - kein Widerspruch ist.

kiwi k.
11
11.1.2011, 16:25
Sie vergessen wohl...

... dass es nicht DIE Muslime gibt und dass es Muslime gibt, die kein Kopftuch tragen. Diejenigen, die sich von der Dame vertreten fühlen, gehören jedenfalls konservativen bis fundamentalistischen Strömungen an. Ich kann mir gut vorstellen, dass der SPÖ durch solche PolitikerInnen liberale muslimische WählerInnen abhanden kommen, die die SPÖ so nicht mehr für wählbar halten.

Die Trennung von Kirche und Staat soll ja auch nicht nur ein Lippenbekenntnis sein sondern auch (von den VolksvertreterInnen) gelebt werden.

Fritz Fritz2
01

religion ist eben etwas für die unbedarften menschen, an denen die aufklärung spurlos vorrübergegangen ist.

kiwi k.
02

Zwei Dinge, die mich hier stören:

- Die SPÖ hat das Kopftuch ihrer Politikerin (bewusst?) dazu benutzt, (Nichtwähler - wie die Dame selbst sagt - "..die zum ersten Mal wählen gegangen sind..")-Schichten zu mobilisieren, für die SPÖ zu stimmen, die sonst nicht für die SPÖ gestimmt hätten.

- Andererseits und parallel dazu beharrt die Politikerin auf dem Kopftuch als ihre "persönliche Sache". Religionsfreiheit ist natürlich ihr persönliches Recht. Als Politikerin oder Politiker (welcher Coleur und welchen Glaubens auch immer) vertritt man aber in erster Linie sein/ihr (un-?)gewünschtes Klientel - und das sind hier nun mal religiöse Fundamentalisten/Konservative und ihren (armen) Nachwuchs. Und genau da dreht's mir den Magen um.

Katze Konstantine
03
Die Sozialdemokratie

sollte vorsichtig sein, dass sie mit solchen Leuten nicht ihre antiklerikale Position verrät. Die war immer eine Stärke. Gegen Religion hilft nur Bildung, Bildung, Bildung, wie es die Vordenker der Sozialdemokratie in den 20er Jahren ganz richtig erkannt haben.

youmakemefart
02

Traurig dass sich Ekelgestalten wie der Faymann dann offen für das Konkordat aussprechen...

numeris
23
26.11.2010, 16:00
Kann es eine persönliche Sache sein

wenn man sich in der Öffentlichkeit mit einem Kopftuch verkleidet?

Franz Klug
00
21.11.2010, 23:36
Hier etwas kritisches

Todesurteil wegen Blasphemie: Die 45 jährige Landarbeiterin Asia Bibi soll hingerichtet werden, weil sie den Propheten Mohammed beleidigt haben soll

http://derstandard.at/128960790... e?seite=11

die dietrich
00
22.11.2010, 13:07
wenn Religionen

unter Einfältigen zur Machtausausübung gereicht, wird aus einem Bassenastreit ein Kampf auf Leben und Tod.

Hans Klade2
33
26.11.2010, 17:50

Ist das "Kopftuchweiberl" das neue Frauenbild der SPÖ?

Rijad
00
22.11.2010, 02:29

Ja, hab ich auch schon gelesen, trauriger Fall. "Schön", dass die Amis weiterhin jährlich Milliarden in dieses korrupte Regime reinpumpen. Da macht man schon mal gerne ein Auge zu, wenn's um Interessen geht.

prusiner
01
22.11.2010, 10:43
.. dürfte wohl

keine "regimekritische" Äußerung gewesen, wo das korrupte Regime zurückschlagen müsste ..

Rijad
10
22.11.2010, 12:44

Alles ist eine regimekritische Äußerung, wenn gegen die Vorstellungen (ja selbst die religiösen) eines Regimes verstoßen wird, die für alle gelten und wo andere Meinungen keinen Platz haben. Der Prophet Muhammad wurde nicht nur oft beleidigt, sondern auch verleumdet, und? Hat er jemals jemanden dafür auch nur eine Ohrfeige gegeben (wozu er wohl ein Recht gehabt hätte), oder jemanden dazu angewiesen. Es wird immer Leute geben, die glauben es besser zu wissen. Problematisch wird es, wenn die ihre Meinung allen anderen aufzwingen.

prusiner
01
22.11.2010, 10:41
ob dieser Fall

mit einem anderen Regime in dieser Gegend anders laufen würde?

Rijad
00
22.11.2010, 12:47

Wohl nicht, sind alles mehrheitlich herbeigeputschte oder militärisch erzwungene Kleptokratien, die die Menschen mit Nebensächlichkeiten beschäftigen wollen, während sie ihnen den letzen Dinar aus der Geldbörse ziehen.
Das war nicht Muhammad Iqbals (Vater der Idee Pakistans) Vision von seinem Land.

waldenoderlebenindenwäldern
 
00
23.11.2010, 19:35
ich war mal in pakistan 1968

da sagte man mir, mohammed ali chinna,war der founder der pakistanischen republik?.mich beeindruckte damals die aussage,er nahm nur eine !!symbolische rupie als salär.ansonsten nur dem staat zu dienen.
auch castro ist bekannt sehr bescheiden zu leben.leider nur mir und ganz wenigen interessierten.

Rijad
00
23.11.2010, 19:51

Muhammad Ali Jinna war zwar der erste Präsident Pakistans, aber Muhammad Iqbal, der Philosoph, Denker und Dichter war der geistige Begründer, derjenige, der die Idee erstmals formuliert hat. Er war sozusagen der Benjamin Franklin oder T. Jefferson Pakistans, während Jinna quasi Washington war (blöder Vergleich, aber Sie wissen was ich meine).

Rijad
00
23.11.2010, 19:56

Nehru war auch der Begründer des heutigen Indien, aber der große Geist hinter dem freien Indien war Gandhi und nicht Nehru, er hat die Massen bewegt, er hat die Menschen inspiriert.

prusiner
00
22.11.2010, 15:08
es fallen mir aber nicht wirklich

viele freiheitlich/tolerant orientierte Regime in islamisch dominierten Ländern ein; Jordanien vielleicht ..

waldenoderlebenindenwäldern
 
00
22.11.2010, 16:13
aktuell

bei neues aus der anstalt(urban priol)[you tube] können sie den lustigen kabarettisten sehen.er ist mir sehr symphatisch.

Rijad
00
22.11.2010, 15:44

Ich hab auch nie behauptet, dass es welche gäbe (es gibt vielleicht ein paar Einzelfälle die auf einem konstruktiven Weg sind). Die muslimische Welt hat sich vom Kolonialismus und vom Untergang des islamischen Oberhaupts 1924 nie erholt (Anfang des 20.Jhdts gab es eine kurze Zeit, in der es keinen einzigen unabhängigen mehrheitlich muslimischen Staat weltweit gab). Wie auch? Bei stetigem Neo-Kolonialismus und korrupten selbsternannten Herrschern, die mit ihm zusammenarbeiten, bei einer überwältigenden Analphabetisierung und sozialen Armut ist nichts anderes zu erwarten gewesen. Deswegen ist die muslimische Welt auch das Pulverfass des Planeten, weil kein Teil der Welt dermaßen unter Druck steht. In der muslimischen Welt herrscht Anarchie.

prusiner
10
22.11.2010, 19:12
da wird wohl nur

die Wiedererrichtung des Kalifats helfen

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