Im erweiterten Bundesvorstand der Grünen - Nationalratswahl 2013 als "Wahl der Zukunft"
Wien - Maria Vassilakou und Werner Kogler sind am Freitag im erweiterten Bundesvorstand der Grünen als Stellvertreter von Bundessprecherin Eva Glawischnig bestätigt worden. Die Klubchefin im Wiener Rathaus erhielt 20 der 23 gültigen Stimmen, der Steirer Kogler wurde einstimmig wiedergewählt, berichtete Glawischnig in einer Pressekonferenz. Die Grünen planen jetzt schon für die Nationalratswahl 2013 und bieten sich auch im Bund als Koalitionspartner an.
Glawischnig: Koalition wäre "Pionierleistung" der Grünen
Glawischnig lobte ihre für weitere zwei Jahre gewählten Stellvertreter. Beide hätten sich bewährt und in den Wahlkämpfen in Wien und der Steiermark Führungskraft und -stärke demonstriert. Vassilakou habe in der Bundeshauptstadt ein bewundernswertes Finish hingelegt. Sollte es nun tatsächlich zu einer Koalition mit der SPÖ kommen, wäre dies eine "echte Pionierleistung" für die Grünen.
Für die Nationalratswahl 2013 peilt Glawischnig an, sich als Alternative zur "Reformverweigerung" von SPÖ und ÖVP einerseits und zu "Angstmacherei" der FPÖ zu positionieren. "Wo die Grünen regieren, gibt es kein gegenseitiges Blockieren", sagte sie. Dementsprechend war bei der Pressekonferenz hinter ihr der Spruch "Hoffnung statt Hetze. 2013 - Die Wahl der Zukunft" affichiert. Mit den Grünen als Koalitionspartner sieht auch Vassilakou dafür gute Chancen.
"Überall, wo die Grünen mitregieren, bleibt die FPÖ bei den Wahlen unter
den Erwartungen", sagte sie, "hoffentlich auch in Wien." (APA)