Umweltrisiko Technologiesprung

29. Oktober 2010, 16:50
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    foto: apa

    Bevor Strom fürs Auto genutzt werden kann, müssen erst einmal die Rohstoffe für die notwendige Technologie gesichert werden.

Bei den vielen Rohstoffen für Elektrobauteile stellt schon die Gewinnung eine kritische Phase dar

Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs bringt es mit sich, dass künftig viele neue Werkstoffe im Auto verwendet werden. Einerseits ist es die Elektrizität selbst, die ähnlich wie in der Computerbranche zu einer extremen Steigerung bei bisher selten genützten Rohstoffen führt, etwa Lithium oder Erdmetalle. Auf der anderen Seite fordert auch der Leichtbau die Verwendung von Materialien, die bisher im Serienautomobil hauptsächlich aus Kostengründen eher tabu waren.

Leichtbau erscheint nun aber tatsächlich unumgänglich, weil damit effektiv die Reichweite von Elektrofahrzeugen verlängert werden kann. Die Auswirkungen dieser Fortschritte auf die Umwelt sind dabei weitgehend unbekannt. Recyclingverfahren für Kohlenstofffaser (CFK) gibt es derzeit so gut wie gar keine, sie müssen aber entwickelt werden, wenn dieser superleichte, extrem belastbare Werkstoff in der Umweltbilanz eine Chance haben will.

Bei den vielen Rohstoffen für Elektrobauteile stellt schon die Gewinnung eine kritische Phase dar. Das gilt es alles genau zu durchleuchten, bevor man munter von den Vorteilen neuer Technologien berichtet.

Die Rotschlamm-Katastrophe in Ungarn ist ein markantes Beispiel für die Unzahl ungelöster Umweltprobleme und Risiken. Während über Energiebilanzen und Recyclingquoten diskutiert wird, weiß bis heute noch niemand, wohin mit diesem brisanten Abfall, der bei der Rohaluminium-Herstellung anfällt. Auslagern der Herstellung in Entwicklungsländer kann dabei ja wohl nicht die Antwort sein. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/29.10.2010)

  • Gefährliche Elektroautos [136]

    Elektrische Spannungen und Ströme, aber auch die Elektromotoren selber bergen hohe Risiken

  • Konflikt Fahrrad versus Auto [268]

    Die Trennung von Rad- und Autoverkehr funktioniert nicht wirklich. Radwege mögen das richtige Symbol sein, aber nicht immer die richtige Lösung

  • Vom autonomen Autofahren [42]

    Autofahren ist vor allem in Ballungsräumen nicht mehr lustig und um das erste verdiente Geld auszugeben gibt es genügend Alternativen zum Auto

  • Start-Stopp: Es gibt längst Besseres [86]

    Die Zukunft gehört Systemen mit Starter-Generator, der unauffällig zwischen Stillstand, Elektro- und Verbrennungsmotorbetrieb wechselt

  • Verkehr in Megacitys [3]

    Die Autoindustrie liefert Konzepte für den Autoverkehr in künftigen Megacitys und denkt über besonders kleine und smarte Fahrzeuge nach

  • Zugfahren als Schnäppchenjagd [185]

    Die Bahn hält Neukunden konsequent fern. Alternativen sind die neue Westbahn - oder der private PKW

  • Radfahren: Fit, aber tot? [256]

    Je mehr Radfahrer sich auf den Straßen tummeln, umso mehr Unfälle gibt es auch

  • Autosalon als Spiegelbild [3]

    Die heurige Automobilausstellung in Frankfurt kehrt auf den ersten Blick wieder ziemlich auf den Boden der Tatsachen zurück

  • Das Auto braucht Straßen [86]

    Das Auto braucht eine Infrastruktur, nämlich Straßen, und die schenken uns die Autohersteller nicht dazu

  • Autofahren mit Biogas [39]

    Biogas wird im Wesentlichen aus landwirtschaftlichen "Abfällen" hergestellt, tritt also nicht in unmittelbare Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion

  • Pendlerpauschale ade? [379]

    Eine hohe Mobilität von Arbeitskräften ist eine Grundlage unseres Wirtschaftslebens. Die CO2-Diskussion betrifft vor allem auch die Pendler

  • Mit den Waffen der Gegner [99]

    Gijs Mom macht sich schon lange Gedanken, warum der Elektromotor vor 100 Jahren den Wettlauf mit dem Verbrennungsmotor verlor

  • Abgas-Erregungsakrobatik [19]

    Bis heute spielen die kompromisslosen Autoverteidiger eine lautstark polternde, aber ziemlich nutzlose Rolle

  • Feinstaubalarm beim Ottomotor [81]

    Die Regelung Euro 5 sieht eine Begrenzung der Partikelmasse vor. Aber nur mit der Partikelmenge lässt sich der Feinstaubanteil erfassen

  • Feindbild Automobil (III) [20]

    Die Existenz zu vieler Autos wird zwar beklagt, als Jobmoter sind Autofabriken aber nach wie vor gerne gesehen

  • Feindbild Automobil (II) [103]

    Fahrrad- und Automobilfahrer waren einst Freunde. Die Freundschaft hatte ein Ende, als das Auto dem Rad davonfuhr

  • Feindbild Automobil (I) [71]

    Das Auto hatte es Anfangs ganz und gar nicht leicht, sich durchzusetzen

  • Porsche-Preis fürs Lichtsparen [21]

    Der Prof.-Ferdinand-Porsche-Preis der TU Wien geht dieses Jahr an Wolfgang Huhn (Audi) und Kamislav Fadel (Automotive Lightning)

  • Gasgeben wörtlich genommen [12]

    Mit steigenden Kraftstoffpreisen werden Alternativen zu Benzin und Diesel zusehends interessanter, insbesondere Erdgas

  • Gummi braucht Straße

    Die Hoffnung der Autobranche lautet, in den derzeit noch weniger entwickelten Ländern im Laufe der Zeit auf über 500 wie bei uns aufschließen wird

  • Elektromotor rettet Verbrennungsmotor [41]

    Das diesjährige Wiener Motorensymposium prophezeite revolutionäre Zeiten im Automobilbau

  • Flexibler Motorenpapst [43]

    Es werden nur jene technischen Lösungen kommen, für deren Erforschung und Umsetzung in die Praxis sehr viel Geld ausgegeben wird

  • Auf ins Energiesparadies [8]

    Wahrscheinlich befinden wir uns jetzt im letzten Drittel des Erdölzeitalters - und auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger

  • Mit dem Rotstift durch die Verbrauchstabelle [60]

    Mercedes senkt mit Akribie den CO2-Ausstoß seiner E-Klasse, jedenfalls auf dem Papier

  • Automatik ohne Mehrverbrauch [197]

    Mit manuellem Schaltgetriebe, automatischem Doppelkupplungsgetriebe und Wandlerautomatik werden heute in etwa die gleichen Verbrauchswerte erzielt

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 31
1 2
serife
12
31.10.2010, 14:47
Lobby-Artikel

Die hier angeführten Probleme haben wir (wie Poster schon mehrfach angesprochen haben) bei anderen Produkten auch.
Es scheint dass dies nur ein plumper Lobbying-Artikel der "Benzinstinker-Mafia" ist, damit sich die längst überflüssigen Verbrennungsmotoren weiterhin gewinnbringend in den Status-Karossen verhökern lassen.
Geht's der Wirtschaft gut - geht's uns allen gut! Nicht wahr?

Silvio Lackner
02
31.10.2010, 14:30
Echter Umweltschutz ist durch Technik nicht erzielbar.

Es gibt nur ein Rezept: Verzicht.

Alles andere ("blue motion", "efficient dynamics", E-Antrieb etc.) ist bloß Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch grün lackiert und mit neuer Marketingstrategie verscherbelt.

Inzwischen bin ich auch der Meinung: Spritpreise inkl. Kerosin ver20fachen. Das Auto terrorisiert die Erde. Ölpest, Smog, Lärm, Zerschneidungen von Wildwechseln und Wildwanderrouten, Greislersterben, tote Innenstädte und potemkinsche Schlafdörfer am Land. Weg mit der Pest, alles rekultivieren und im Einklang mit der Natur leben.

freilife
00
22.11.2010, 17:26
und wie kommen dann die Lebensmittel

zum kleinen Kreisler aufs Land, packen wir dann wieder Milch, Eier, Käse und Fleisch auf ungekühlte Pferdewagen? Und wie kommen die Menschen vom Land in die Stadt? zu Fuß? mit dem Fahrrad täglich 100 km hin und zurück wenn der nächste Bahnhof (wie so oft) viel zuweit wegliegt? Oder sollen einfach alle in die Städte ziehen, dort steigen dann die Miet- und Eigentumspreise ins Unendliche, und der Rest des Landes liegt brach. Die Lebensmittelproduktion sinkt auf ein Rekordtief (dezeit produziert Ö beinahe 100% seines Getreide- und Fleischbedarfes selbst), das wäre dann nicht mehr möglich, also kurz: so einfach ist das alles nicht.

Silvio Lackner
00
23.11.2010, 11:28
Die Menschen haben nix am Land verloren,

wenn sie in der Stadt arbeiten. Häuser in jeden Hang raufbauen, dann nach einer ordentlich asphaltierten Straße schreien, dann nach einer funktionierenden kommunalen Schneeräumung und Abfallentsorgung schreien, dann drei Autos vor der Türe stehen haben, weil man zum Schlafen von der Stadt ins Heim raus fahren muss.

Wollen Sie hier behaupten, es gäbe ein Produktivitätsproblem in der euorpäischen Landwirtschaft? Wir produzieren wie irre, wir produzieren Konsumgüter und Nahrung geradezu manisch. Wir produzieren fürs Wegschmeißen. Geld verdienen, Werbung glotzen, kaufen, fressen und Berge von Müll wegwerfen - das ist unser viel gepriesenes Wohlstandssystem. Jährlich das neueste Auto, shopping als Freizeitbetätigung.

systemfehler1
00
31.10.2010, 07:58
Ich glaub´ nicht, dass

in eiunem modernen E-Auto mehr Elektronikschrott verbaut ist, als in einem der hochegzüchteten, konservativ angetriebenen Fahrzeuge. Alleine die Elektronik macht da doch schon mindestens 30% des Gewichtes aus.

(°)(°)
23
30.10.2010, 21:10
Eh.

Und wenn der Eyjafjallajökull oder einer seiner vielen aktiven Freunde weltweit ein einziges mal gröber hustet dann steht die menschliche Emmissionsbildung eh ziemlich neidig daneben.

kapitän nemo
05
30.10.2010, 12:49
der artikel spricht ein wichtiges thema an

aber leider hat sich derautor keen mühe gemacht über die fraestellgun hinaus zu recherchieren.
ich hätte gerne ein paar zahlen und fakten gesehen:
zb energie und ressourcen aufwand der einzelnen materialkomponenten im vergleich zu konventionellen fahrzeugen
was den leichtbau betrifft so ist das ja ein thema unabhängig von der antriebstechnology.
so wissen wir zb dass aluminium durch die gewichtsersparnis kaum den zusätzlichen energieaufwand bei der produktion gegenüber stahl kompensieren kann.
im grunde konzentriert sich also die produktionsrelevante gegenüberstellung von elektro- oder verbrennungsmotor als antrieb auf die batterie, sowie motor und getriebe

WBR
01
31.10.2010, 14:41
Wissen "wir" das wirklich?

Laut
http://de.wikipedia.org/wiki/Nied... iefahrzeug
erreicht z.B. ein Audi A2 aus Aluminium nach 12.000 km eine bessere Umweltbilanz als ein Stahlauto.
Natürlich kann das auch eine geschickte Propaganda-Lüge eines Aluminiumherstellers sein.
Aber woher hast du deine Information, dass z.B. Aluminium statt Stahl praktisch nichts bringen soll?

kapitän nemo
00
31.10.2010, 18:26
also in dem link steht nirgendwo etwas davon dass sich das aluminium durch die gewichtsersparnis nach 12.000 km amortisiert

die rohkarrosserie macht ja kaum die hälfte des gewichts aus, also ca 400kg
1kg alu braucht zur herstellung 14 kwh
1kg alu kann ca 2 kg stahl ersetzen
also beim A2 ca 200kg damit lässt sich der verbraucht maximal um 1l/100km reduzieren.
wären bei 12.000km ca 120 liter
1liter benzin enthält ca 8,7 kwh, aufgrund des schlechten wirkungsgrades des motors werden davon aber nur ca 10% davon genutzt
also muss jedes durch aluminium eingesparte kg ca 15 liter benzin einsparen.
das wären aber dann im falle des A2 3000 liter bzw 300.000 km
wenn das auto davor einen unfall mit totalschaden hat,dann.. pech gehabt
nur bei totalem recycling sieht die bilanz besser aus

WBR
00
31.10.2010, 18:40
Hier der Auszug:

"Verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung des Verbrauches verursachen einen erhöhten Energieaufwand in der Produktion. Die Herstellung von Aluminium und Magnesium ist sehr energieaufwändig. Schlägt man die Energien für Verhüttung und Fertigung auf den Verbrauch pro km auf und setzt die entstehenden Gleichungssysteme für ansonsten gleiche Fahrzeuge aus Aluminium und Stahl in der Größe eines Audi A2 gleich, so liegt der Schnittpunkt bei ca. 12.000 km – darunter hat das Stahlfahrzeug die bessere Umweltbilanz, darüber das Aluminiumauto. "
Was mir beim Überfliegen deines Postings aufgefallen ist: Du nimmst den Energieaufwand für die Stahlherstellung als 0 an. Stahlkocherei geschieht aber auch nicht mit Handwärme.

kapitän nemo
00
31.10.2010, 18:54

bei aluminium ist der energieaufwand 10x so hoch, da stahl im vergleich vernachlässigbar
ist eh alles nur grob berechnet
also irgendwie weiss ich nicht, wie die bei der berechnung auf 12.000km kommen, vielleicht um eine zehnerstelle verschrieben
die ersparnis kann maximal 1l/100km bringen also ca 120l auf 12000km, wenn überhaupt.
dem stehen ca 2800 kwh mehrenergieverbrauch bei der herstellung von ca 200kg aluminium gegenüber
wenn da ein kalorisches kraftwerk mit optimalen wirkungsgrad an der stromerzeugung arbeitet sind das immer noch ca 900 liter diesel oder 1100 liter benzin

WBR
00
31.10.2010, 20:23
Offensichtlich wirklich Fehler bei Wikipedia

Habe mich ein bißchen umgesehen und der Fehler scheint wohl wirklich beim zitierten Wikipedia-Eintrag zu liegen. Sieht ganz so aus, als hätte man den Energiebedarf für das Aluminium einfach in Kilometer umgerechnet und nicht berücksichtigt, dass das Aluminiumauto ja auch Treibstoff braucht.
Schade - Das Energiespar-Argument gilt zwar immer noch, ist aber bei solchen Zahlen sicher nicht mehr schlagend.

hanslblasta
00
30.10.2010, 12:22
"Auslagern der Herstellung in Entwicklungsländer kann dabei ja wohl nicht die Antwort sein."

"Please, pollute us!" - Werbespruch afrikanischer Staaten in den 60ern

lili II
00
31.10.2010, 17:02
die mussten ja nicht lang werben

aber ich denke das hat eher gestern als heute aufzuhören...

auf den zweiten Blick
01
30.10.2010, 12:00

Der Beitrag schaut ein bisserl unter die Oberfläche.
+++

Nadlehee
20
30.10.2010, 10:51
Endlich

Auf so einen Artikel warte ich ja schon fast ewig.
Da wird und wurde ja schon die längste Zeit "die tolle Umweltfreundlichkeit" der neuen Elektrofahrzeuge angepriesen. So gut wie nie wurden die im Artikel angeführten Punkte dabei berücksichtigt.
Endlich

Der nächste Punkt ist ja auch: wo soll der Strom für diese Fahrzeuge herkommen? Schon heute, ohne viele Elektrofahrzeuge, reicht der produzierte Strom kaum aus, und Deutschland muss die Laufzeiten für seine Atomkraftwerke verlängern...
Woher soll dann der Strom für die ganzen E-Mobile kommen?

Außerdem ist Strom kein Primärenergieträger wie etwa Diesel oder Benzin, d.h. bei seiner Herstellung geht jede Menge Energie verloren...

Ich bleibe daher weiterhin extrem skeptisch.

lili II
00
31.10.2010, 17:07
es währe der strom der zur förderung, raffinierung, transportierung und bereitstellung des fossielen treibstoffs aufgewandt wird übrig...

zumindest ein teil vom kuchen.

luke skywalker
00
31.10.2010, 11:24
Strom könnte man im Überfluss erzeugen, wenn man wolllte

Eine Photovoltaik-Anlage um 6-7000€ am Garagendach erzeugt genug Strom für 10.000km/Jahr elektrisch fahren - Betrieb im Netzverbund. Und das für die nächsten 30 Jahre.

Nachts (wenn im Netz ohnehin Stromüberschuss herscht) laden Sie die Akkus, tagsüber liefert die PV-Analage Strom ins Netz.
Stablisiert so nebenbei noch das Netz.

Nadlehee
00
31.10.2010, 12:27

Danke für den Einwurf - und die Zahlen, die ich jetzt einfach mal so hinnehme.
Ändert aber nichts daran, dass Photovoltaikanlagen noch keine überragende Umweltbilanz haben, wegen Aufwand bei der Produktion und Entsorgung (das ist jedenfalls mein Wissensstand).

Und: WENN man WOLLTE könnte man. Das würde aber auch schon heute heißen, WENN man WOLLTE könnte man einen Gutteil der Stromgewinnung dezentralisieren und an Einfamililenhäuser oder auch im kommunalen Wohnbau SCHON JETZT mit Photovoltaikanlagen auslagern. Ohne, dass man das für E-mobile braucht, sondern um den sonstigen Strombedarf zu decken.

Wie sie wissen, passiert das aber noch kaum.

hanslblasta
00
30.10.2010, 12:24

Windenergie, die sehr unterschiedlich aufkommt, kann zur Ladung der Autoakkus benutzt werden

Uniquin
 
00
31.10.2010, 13:04

no klar, abhängig vom windbericht die urlaubsreise planen, mach ich jetzt auch schon :-))

Nadlehee
00
30.10.2010, 13:02

Wenn es gelänge mit alternativer Energiegewinnung, oder sagen wir "Solarstrom" und Windenergie, diese Autos zu betreiben, es würde mich freuen.

Aber auch heute nehmen diese Energiequellen nur einen geringen Anteil an der Energieerzeugung ein und der Energiehunger wächst ständig. Auch schon ohne Elektroautos - also wo soll der Strom herkommen?

systemfehler1
00
31.10.2010, 08:00
Aus der Politik soll er kommen.

Politiker müssen sich von den Lobbyisten wegsprengen, und dafür sorgen, dass nachhaltige Energie zum Hauptenergieträger wird.

Vorher muss man allerdings die Frau Merkel wieder "normalisieren".

Voronwe
00
30.10.2010, 14:54

Ja klar, wenn man lieber die AKW länger laufen lässt, anstatt in regenerative Energien zu inverstieren, dann wird's wohl kaum mehr werden. Insofern ist die Fragestellung nicht richtig...

Nadlehee
00
31.10.2010, 09:39

Hm, ja, eine stärkere Förderung alternativer Energiequellen wäre wünschenswert.

Momentan ist aber z.B. die Photovoltaik auch noch nicht die Offenbarung, da Hersellung und Entsorgung die Umweltbilanz trüben. Ich glaube bei Windkraft sieht da schon deutlich besser aus.

Und es bleibt natürlich zu hoffen, dass durch die technische Entwicklung etwa Photovoltaik rentabler wird und eine bessere Umweltbilanz aufweisen wird.
Auch die weitere Verbreitung von Blockheizkraftwerken kann sicher die effizienter Nutzung von Primärenergieträgern deutlich steigern.

Unterm Strich wird aber nur eines wirklich helfen: Den Energiekonsum zu minimieren. Das geht über politische Maßnahmen aber auch über eine Sensibilisierung der Bevölkerung.

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