Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Biomasse-Pellets mit hoher Energiedichte, ein ökologisches Decken-Wand-Dach-System und eine robuste Tunnelauskleidung, die Sanierungsintervalle wesentlich verlängert, sind die Innovationen, für welche die Austrian Cooperative Research (ACR) die diesjährigen Kooperationspreise vergab.
Die prämierten Ideen
Mit "rodo.system"- einem Decken-Wand-Dach-System - konnte sich Kärntner Firma Ing. E. ROTH GmbH Holzbauwerke gemeinsam mit dem ACR-Institut Holzforschung Austria (HFA) durchsetzen. Das System dämmt nicht nur, es minimiert auch den Verschnitt an Brettsperrholz drastisch.
Für eine robuste Tunnelauskleidung mit geschliffenem weißem Mörtel wurden das steirische Unternehmen H. Junger Bauges.m.b.H und das Forschungsinstitut der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZFI) ausgezeichnet. Das neu entwickelte Produkt und das dazugehörige Verfahren sparen Arbeitsschritte und reduzieren den Reinigungsaufwand - was eine wesentliche Verlängerung der Sanierungsintervalle zur Folge hat.
Fossile Energieträger durch nachhaltige Ressourcen zu substituieren und gleichzeitig der wachsenden Konkurrenz durch den Rohstoff Holz zu begegnen, waren Antriebe für die Wiener EBES AG European Bio Energy Services und das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (ofi), eine neue Pellets-Generation zu entwickeln. Die aus unterschiedlichen pflanzlichen Materialien hergestellten ACB-Pellets verfügen über eine wesentlich höhere Energiedichte als Holzpellets, können im Freien gelagert und aufgrund ihrer kohleähnlichen Eigenschaften direkt als Kohlesubstitut in Kraftwerken eingesetzt werden. Dadurch reduziert sich der Transport- und Lageraufwand drastisch.
Woman Award
Gleichzeitig wurde die Grazer Physikerin Nadejda Matsko mit dem ACR Woman Award 2010 geehrt. Matsko wurde für die Entwicklung eines neuen Instrumentariums zur dreidimensionalen Analyse von Polymeren und Biomaterialien ausgezeichnet. Bei der Methode werden weiche Proben gefroren, dann Schnitt für Schnitt zerlegt, aufgenommen und die Ergebnisse zu einem 3-D-Bild zusammengefügt. Dabei werden Kryotechnik mit den Möglichkeiten des Rasterkraftmikroskops genutzt.
Die 1954 gegründete Austrian Cooperative Research (ACR) - ist der Verband der kooperativen Forschungseinrichtungen in Österreich. Die rechtlich selbstständigen kooperative Forschungseinrichtungen haben die Aufgabe, Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie Dienstleistungen für einzelne Unternehmen oder mehrere Interessenten durchzuführen. Derzeit sind 15 Institute Mitglieder der ACR, etwa die Holzforschung Austria, die Lebensmittelversuchsanstalt oder die Schweißtechnische Zentralanstalt. Mehr als 500 Beschäftigte (Vollzeitäquivalent) in den ACR-Einrichtungen erwirtschafteten 2009 einen Umsatz von 51,2 Mio. Euro (2008: 53,3 Mio. Euro). (APA)
Link
ACR
Koreanische Forscher glauben, dass Schallwellen Handys eines Tages mit Energie versorgen könnten
Die Flugdrohne "Zephyr" war über zwei Wochen durchgehend in der Luft
Neue Entwicklung wird in Graz für einen einjährigen Versuchsbetrieb im Einsatz stehen
Forscher ändern magnetische Eigenschaften des Porphyrinmoleküls, was zahlreiche zukünftige Anwendungen denkbar macht
... und massiert die Kopfhaut - Einsatz im Pflegebereich geplant
Im Simulatorexperiment nahmen risikofreudige Fahrer den Service an
Trotz des ersten Rückschlags mit einer Brücke in Originalgröße geben die Forscher der TU Wien nicht auf
Projektleiter stellt Verfahren zur Gewinnung von Wertstoffen und Bindung von Kohlendioxid vor
In Graz wurden die steirischen "Fast Forward Awards" vergeben
Bakterienkulturen wandeln Abfallprodukt in Energie um - Auch an einem Unrat-fressenden Roboter wird gebaut
Neue Entwicklung vorerst aber nur zum Nachweis von TNT einsetzbar
Alternatives Antriebskonzept: Fahrzeug mit drahtloser Energieübertragung
Projekt der TU Wien und "Spectralmind"-Programm gewinnen Innovationspreis "APA-IT-Challenge"
Ein Granulat speichert Flüssigkeit im Boden, um sie bei Bedarf an die Pflanzen abzugeben - Das Ziel: Wasser sparen, Erträge steigern
NEC-Entwicklung soll gängige Bioplastik-Materialien ausstechen und künftig in Elektronikprodukten zum Einsatz kommen
Roboter sollen die Welt künftig ähnlich wie Menschen wahrnehmen können und als Bauarbeiter oder Sicherheitspersonal eingesetzt werden
Erfindung soll nicht nur Schutz bieten, sondern enthält auch ein Überlebenspaket
Dazu müssten geeignete Dächer und Fassaden mit Solarpanels ausgestattet
Per Infrarot-Laser lässt sich selbst der Zustand der Molekülstruktur beurteilen
Gerhard Scheidl von der Pädagogischen Hochschule Wien über virtuelle Hilfsmittel im Unterricht
Ross King vom Austrian Institute of Technology über den Verlust von digitaler Information - warum dieser gefährlich sein kann und wie man ihn verhindern will
Mit Hilfe von Magnetismus können Ärzte künftig Mini-Kameras, umhüllt von einer Kapsel, an jede beliebige Stelle des Magens steuern
Kohlenstoffatome in Form eines Fußballs gemischt mit Aluminium ergeben ein sehr leichtes, stabiles Material, das viele Anlagen leistungsfähiger und effizienter machen kann
Abwärme von Zugpendlern wird bei einem schwedischen Projekt sinnvoll eingesetzt
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.