Deutsche Koalition

Nur 35 Prozent für Schwarz-Gelb

27. Oktober 2010, 09:51

Umfrage: Zwölf Prozent Vorsprung für Grün-Rot

Hamburg - Ein Jahr nach ihrem Amtsantritt verharrt Deutschlands schwarz-gelbe Bundesregierung im Stimmungstief: Laut der am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Umfrage von "stern" und RTL würden derzeit nur 35 Prozent der Wähler für die CDU/CSU-FDP-Koalition stimmen. 30 Prozent würden dabei die Unionsparteien wählen, ein Punkt weniger als in der Vorwoche, und 5 Prozent die FDP, ein Punkt mehr als in der Woche zuvor.

47 Prozent würden sich wie in der Vorwoche für Grün-Rot entscheiden: 23 Prozent für die SPD und 24 Prozent für die Grünen, die damit in der vierten aufeinanderfolgenden Woche die Sozialdemokraten übertrumpfen. Bei der Linken wollen weiter 11 Prozent der Wähler ihr Kreuzchen machen.

Grüne und SPD hätten bei diesem Wahlergebnis eine knappe absolute Mehrheit im Parlament, wobei die Grünen sogar den Kanzler stellen könnten. Insgesamt haben die drei Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke mit zusammen 58 Prozent sogar einen Vorsprung von 23 Punkten vor den Regierungsparteien. An der Umfrage nahmen vom 18. bis 22. Oktober 2502 repräsentativ ausgesuchte Bürger teil. (APA/dapd)

 

Kommentar posten
21 Postings
Sabine Bauer8
00
2.11.2010, 13:58
Westerwelle muss weg

Guido Westerwelle hat in den vergangenen Jahren durch eine absolutistische Führungsstrategie strukturelle Reformen und inhaltliche Debatten in der FDP verhindert. Das muss ein Ende haben. Auf dem Kongress der Jungliberalen im November besteht die erste Möglichkeit, den Umbruch einzuleiten: http://bit.ly/aeMUt7

Oscar W
00
27.10.2010, 16:26
in ein paar jahren reden wir weiter

dann wenn wieder wahlen sind

Navajo
02
27.10.2010, 14:41

So werden die Werte der österreichischen Koalition auch bald aussehen...;-)

Hans Hansen
10
27.10.2010, 13:54

Die FDP ist so überflüssig wie ein Käseloch..

diskdusk
 
00
7.11.2010, 15:50

Im Vergleich zur FPÖ ein absoluter Segen. Man stelle sich vor, es gäbe in Österreich eine regierungsfähige Rechte, ohne Nazis und chaotische Dauerspaltungen. Dann könnte die seit den 80ern bestehende rechte Mehrheit vielleicht einmal regieren und schließlich irgendwann auch abgewählt werden. So sitzen Leute in den Österreichischen Parlamenten und Landtagen die dafür bezahlt werden zu fluchen und zu schimpfen und Angst zu haben und zu verbreiten, die aber fachlich absolut nicht das Zeug haben einer Regierung anzugehören. Reine Blockade und Geldverschwendung. Ich wünschte es gäbe so etwas wie die FDP in Österreich (obwohl ich politisch anderer Meinung bin).

soseies
40
27.10.2010, 13:38

der deutsche michel wirds nich mehr lernen....und wenn dann nur durch schmerzen...

die masse schwenkt wieder auf den linken flügel der deutschen einheitspartei

cducsuspdfdpgrünedielinke

jener flügel der die harz gesetze und damit das sozialdumping eingeführt hat...

jener flügel der die bundeswehr in ihren ersten bewaffneten (völkerrechtswidrigen) auslandseinsatz geführt hat....

jener flügl der den internationalen finanzinvestoren (heuschrecken) den deutschen mark geöffnet hat, ihm zum fraß vorgeworfen hat....

was erwartet das d volk von diesen verrätern....ich verstehs nich...

Ramba-zamba
00
2.11.2010, 18:13

indem die andern noch mehr mist baun ;)

CrangerMan
02
27.10.2010, 13:37

Ich glaube dieser Umfrage nicht wirklich. In den meisten Umfragen sind die Grünen immer noch weit hinter der SPD und ich glaube, dass diese eher die Stimmung bei unseren Nachbarn widerspiegeln.

nbergmann
25
27.10.2010, 12:54
eine grüne Kanzlerschaft

würde nicht reichen, es müssten mehrere jahre grüner regentschaft folgen, um die ökologisierung der wirtschaft voranzubringen. für deutschland wäre es eine neue chance sich top am weltmarkt zu positionieren, auch die nachbarländer würden profitieren...

h 90
63
27.10.2010, 13:26

Pol Pot hat es auch recht schnell zusammengebracht.

Niemand & Keiner
31
27.10.2010, 12:54

Es ist volkommen egal wer die Regierung in der Bananenrepublick D stellt. Sie machen alle die selbe Politik gegen das Volk. Joschka Fischer sagte anlässlich der vorgezogenen Wahlen 2005: "Es wird sicherlich eine andere Regierung geben, aber niemals eine andere Politik.". Damit ist für mich alle4s offenbart.

Sabine Bauer8
12
27.10.2010, 11:35
Ein Spitzenwechsel ist überfällig

Eine Veränderung an den Parteispitzen ist längst überfällig. Der baldige Rücktritt von Westerwelle und Seehofer wird in Berlin schon prognostiziert. Nachfolger wären dann Lindner und zu Guttenberg: http://bit.ly/aKgNgX

EUphoriker
20
27.10.2010, 11:50

>>Ein Jahr regiert Schwarz-Gelb – Pardon: Christlich-Liberal. Die Koalition ist ein Scherbenhaufen. Wegen Westerwelle und Seehofer. Beide stehen deshalb nun vor der Abberufung. Gott sei Dank, **sonst hätte Angela Merkel auf Kindergärtnerin umschulen müssen**. Christian Lindner und Karl-Theodor zu Guttenberg werden der Koalition drei weitere gute Jahre bescheren.<<

:-))

Da sieht man zumindest, dass es doch gut ist, wenn eine ehemalige jugendministerin die verantwortung hat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ange... .931994.29

Die Stimme des Marktes
14
27.10.2010, 11:29
Die Umfragen im Jahr 1 nach der Wahl...

...sind absolut powidl. In 3 Jahren rinnt viel Wasser die Donau (& den Rhein) runter, schauma mal, was die Wirtschaft in den nächsten 3 Jahren macht & dann sehen wir weiter...

hurchzua
164
27.10.2010, 11:23
Eine traurige Entwicklung,

wenn sich der Niedergang der deutschen Sozialdemokratie der Weimarer Republik wiederholt.

Auch damals wurden die im Vergleich zu Österreich moderaten und vernüftigen Sozialdemokraten von der Linken nach und nach geschwächt.

Heute sind es eben nicht die Kommunisten, sondern die noch wesentlich irrationaleren weit linken Grünen.

NIE4
24
27.10.2010, 13:52

äh, die SPD schwächt sich seit Jahren selber, sie hat sozialdemokratische Politik aufgegeben und sie den Linken überlassen. Die Linken gäbe es in der Form sonst gar nicht
Was die Grünen angeht, so sind die nicht links, sondern eine Partei der Mitte. Irrational finde ich es auch nicht wenn sich Politik mal nicht wie unter schwarz-gelb oder auch bei der SPD fast ausschließlich von der Wirtschaft bestimmen lässt, was gemacht wird.

Georg Schütt
21
27.10.2010, 22:07
Was die Grünen angeht, so sind die nicht links, sondern eine Partei der Mitte.

Leute wie Jürgen Trittin oder Claudia Roth sind für Sie also die Mitte?

slartibartfaß der Umwandler
00
8.11.2010, 22:01

ja schon. in einer aufgeklärten gesellschaft ist das so. aber die österreichische gesellschaft ist halt durch und durch durch leute wie sie geprägt, also mittelalter geparrt mit ausländerfeindlichkeit. hauptsache das geld stimmt, alles andere ist egal, und wenn die welt untergeht.

NIE4
02
27.10.2010, 22:23

ich würde das nicht an einzelnen Personen festmachen. Programmatisch sind die Grünen eh eher konservativ, nämlich erhaltend. Wenn Sie sich dann noch die Zusammensetzung der Mitglieder und Wähler z.B. in Baden-Württemberg anschauen, dann wissen Sie was ich meine. Oder schauen Sie nach Berlin, da sind die Grünen längst die Partei der Besserverdienenden.

Michael B
22
27.10.2010, 11:15
Die "Wunschkoalition" der Deutschen eine einzige Enttäuschung.

Wer hätte das gedacht....

EUphoriker
05
27.10.2010, 11:34
Man sieht eben, dass

es besser ist sich zu informieren, BEVOR man seine stimme abgibt.

Die FDP will was so gut wie niemand in D will, hatte aber eine rekordergenis bei der letzten wahl.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.