Wikileaks-Veröffentlichungen

Assange und die Wahrheit

Anna Giulia Fink, 25. Oktober 2010, 15:58

Das Irak-Dossier enthält keine Überraschungen - Assange stünde besser da, hätte er auf die Überhöhung im Vorfeld verzichtet

Der blutige Konflikt wurde in ein Raster gepresst: X gefallene Soldaten, X getötete Aufständische, X Festgenommene, X tote Zivilisten. Der brutale Alltag im Irak, heruntergebrochen auf Formeln und Zahlen. 391.832 Dokumente zählt das neue vom Internetportal Wikileaks veröffentlichte Irak-Dossier, das den Zeitraum zwischen 1. Jänner 2004 und 31. Dezember 2009 umfasst. Das Ausmaß ist enorm, das Mediengewitter ebenso. Viel Krach um Enthüllungen, die diesen Namen nicht wirklich verdienen.

Ein rücksichtloses, willkürliches Vorgehen der US-Armee, tödliche Zwischenfälle an Kontrollpunkten, Misshandlung Gefangener, die Unterstützung der Schiiten-Milizen aus dem Iran. Die Dokumente zeigen auf, dass die US-Streitkräfte Folter und Misshandlungen von Irakern ignorierten, Vorwürfen nicht nachgingen, obwohl sie wussten, dass diese in irakischen Gefängnissen zur Tagesordnung gehörten.

Der Chef der Enthüllungsplattform, Julian Assange, begründete die Veröffentlichung damit, die „Attacken auf die Wahrheit" korrigieren zu wollen, die der Krieg im Zweistromland ausgelöst habe. Eine Mystifikation und Übertreibung, die die Erwartungen hochschrauben und die Bedeutung der eigenen Publikation anheben sollte. Die aber dem Inhalt des Materials nicht gerecht werden.

Die Dokumente bergen viel Information, sie zeichnen ein Gesamtbild der Gewalt und des Chaos im Irak. Ihre Erkenntnisse sind wichtig, aber neu sind sie nicht. Sie beinhalten "keine welterschütternden Enthüllungen", urteilt die New York Times. "Keine Überraschungen" weisen sie auch laut dem irakischen Innenministerium auf. Sie verdichten und erhärten viel mehr, wovon bisher nur Anhaltspunkte vorhanden waren. Sie wandeln angenommenes in definitives Wissen, sie bestätigen, was viele geahnt und einige gewusst haben.

Was die Papiere verstärkt ans Tageslicht bringen, ist, dass es um die Stabilisierung des Landes wesentlich schlechter bestellt ist als von der Regierung vorgegeben. Dass die Vereinigten Staaten weiterhin kein probates Mittel für die Befriedung des Iraks gefunden haben und dass die irakischen Politiker, Milizen und Religionsführer seit 2005 die Ereignisse weitgehend selbst beeinflussen.

Hinzu kommt: Die Feldberichte sind Rohmaterial. Und das weist Schwächen auf, ist unvollständig und dadurch verzerrt, dass Angaben unvollständig sind und sich nicht überprüfen lassen. "Kein Gesamtbild", schreibt der Spiegel, "kein neues Verständnis der Geschehnisse im Irak". Das Material enthält außerdem nur Protokolle bis zur Stufe "geheim", streng geheime Vorfälle werden gänzlich ausgespart.

Eine Fundgrube sind sie dennoch, alleine aufgrund der Masse. Und weil sich trotz der Makel und Fehler grobe, langfristige Entwicklungen abzeichnen lassen. Einzigartig ist der Blickwinkel der Irak-Papiere: Ihre Verfasser sind Soldaten von niedrigem Rang. Sie haben ein Konvolut produziert aus Sicht der Soldaten: Dramen auf Schlachtfeldern, Geschehnisse innerhalb des Militärs, tägliche Chroniken in einem kriegsgeschundenen Land.

Assange hat zu laut gebrüllt und er stünde besser da, wäre sein Urteil im Vorfeld weniger überhöht ausgefallen. Wenn seine Ankündigungen bescheidener ausgefallen und bei dieser Aussage belassen worden wären: "Diese Veröffentlichung zeigt nur die Wahrheit." (fin, derStandard.at, 25.10.2010)

Kommentar posten
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george mori
20
27.10.2010, 00:33
ich bin prinzipiell für so eine einrichtung und lese mich gerne durch die akten.

aber nur naive trauen wikileaks. assange sagt selbst, dass wikileaks mit seinen veröffentlichungen politische reformen anstrebt. wikileaks kommt dieselbe politische macht zu wie anderen medien, fernsehen oder zeitungen auch. das blöde ist: wikileaks ist kein nichts davon, sondern etwas neues. deshalb müssen wir uns wie bei tv-anstalten und zeitungen fragen: was wird publiziert und was nicht? von den abertausenden berichten, warum nicht einfach welche auslassen, sollten sie nicht ins bild von wikileaks passen? WL spielt auf einer höheren ebene. wenn journalisten bisher (nicht selten unwahre)info aus den mündern von generälen auf pressekonferenzen hörten, so hören sie sie jetzt von WL. und so muss WL auch verstanden werden: wie government.

denn ihrer ist das himmelreich
120
27.10.2010, 08:21

was ist die demokratische legitimation für diesen politischen akteur ?
richtig: keine.

wikileaks ist das werk eines manischen fundamentalisten der für sich in anspruch nimmt, über den allgemein akzeptierten demokratischen prozessen zu stehen. wenn alle sich wie dieser spinner verhalten würden, wäre das anarchie, und anarchie ist faustrecht, das recht des stärkeren.

dieser mann ist eine gefahr für die weltöffentlichkeit und sollte so schnell wie möglich unschädlich gemacht werden.

könnt mich aufregen wenn ich Zeit hätte
00
11.12.2010, 16:39

Na den Weihnachtsbock schon probiert?

rechtsalternativ
00
11.12.2010, 17:03

gabs das im oktober schon ??

gladio
00
27.10.2010, 19:19
"allgemein akzeptierten demokratischen prozessen"

Für Sie sind also verheimlichte Kriegsverbrechen ein "allgemein akzeptierter demokratischer Prozess"?

Die Metaebene schützt man vor sich selbst.
01
27.10.2010, 15:25
Ihre Meinung ist fragwürdig und gefährdet selbst demokratische Grundwerte.

Ich schlussfolgere, dass sie i.a. zum Beispiel die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen als undemokratisch bezeichnen würden. In weiterer Folge scheint es, dass sie dazu tendieren überhaupt ein Gegner der öffentlichen Meinungsbildung und somit der Pressefreiheit, der Versammlungsfreiheit zu sein. Überall dort werden Meinungen gebildet, die zwar nicht unbedingt von jedem geteilt werden müssen, aber dennoch ein Gegengewicht zu einer potentiell einseitigen Darstellung der politischen Entscheidungsträger darstellen. Ihre Ansicht fördert autoritäres Machtgehabe von Regierungsinstitutioen, auch von gewählten. Die Realität ist doch eine wesentlich andere. Wer legitimiert z.B. den Einfluß privater Wirtschaftsunternehmen auf Regierungen?

denn ihrer ist das himmelreich
40
27.10.2010, 15:38
regierungen kann man abwählen. 'nichtregierungsorganisationen' nicht. und das entzieht sie der demokratischen kontrolle und macht sie für mich suspekt.ausserdem agieren sie supranational, was sie noch gefährlicher macht weil grössere mittel.

jede organisation ist fehleranfällig, je grösser, desto anfälliger. davon sind auch ngos nciht ausgenommen. erklären sie mir bitte, wieso sie regierungen grundsätzlich misstrauen und ngos grundsätzlich vertrauen ??? weil ngos 'die guten' sind ? das ist doch wohl reichlich naiv !

und was ist mit nicht-linken ngos wie zB die tea party bewegung ? die haben genauso viel berechtigung wie zB greenpeace.

ich bin ein grosser freund der pressefreiheit, aber wie jene die bei der karikaturenaffäre an das 'verantwortungsbewusstsein' der medien appelliert haben die karikaturen nicht zu veröffentlichen, finde ich, dass assange vor allem durch die totale abwesenheit von verantwortungsbewusstsein in erscheinung tritt.

Die Metaebene schützt man vor sich selbst.
00
27.10.2010, 16:32

Und wenn jetzt ganz konkret neue Dinge aufkommen, wie z.B. die Frage, ob die US-Amerikaner Gefangene an irakische Offizielle weitergegeben haben, obwohl der Verdacht bestanden hat, dass gefoltert worden ist, dann ist diese Frage berechtigt. Sie wäre vielleicht sonst nicht ans Licht der Öffentlichkeit geraten.

denn ihrer ist das himmelreich
10
27.10.2010, 19:37

was genau haben die eventuell gefolterten davon ?
inwiefern glauben sie, dass das der bekämpfung der islamischen terroristen die schon seit jahren mit grausamsten mitteln versuchen die lage im irak zu destabilisieren und die bildung einer zivilgesellschaft zu verhindern, erleichtern wird und somit den friedensprozess im irak vorantreiben wird ?

das sind die relevanten fragen !

Die Metaebene schützt man vor sich selbst.
00
28.10.2010, 16:08

Es ist doch so, dass alle Kampfhandlungen gegen die Aufständischen sowie das alleinige Faktum der rechtlichen Existenz einer jungen Demokratie im Irak, diesen ein Dorn im Auge sind und als Angriff aufgefasst werden (könnten).

Assange dafür verantwortlich machen zu wollen, ist ein klein bisschen übertrieben.

denn ihrer ist das himmelreich
00
28.10.2010, 16:31
aufständische

ich finde diesen euphemismus unerträglich ! das sind keine 'aufständischen', sondern, wie sie eh selbst sagen, mörderische elemente die die demokratie im irak sabotieren um dort eine faschistoide und von zwängen und unterwerfung unter sinnlose rituale geprägte gesellschaft einzurichten die minderheiten unterdrückt und andersdenkende eliminiert. dabei schrecken sie auch nicht davor zurück, blutbäder anzurichten, bei denen hunderte menschen, darunter zahlreiche kinder, getötet werden.

assange schadet dem friedensprozess weil er viele iraker gegen die amerikaner aufhetzt, die nun mal da sind ob es ass. passt oder nicht und ohne die es keinen frieden geben kann. dazu brauchen sie die so breit wie möglich angelegte unterstützung der iraker.

Die Metaebene schützt man vor sich selbst.
00
28.10.2010, 16:07
Es ist mMn eine grobe Vereinfachung zu meinen, die Veröffentlichung der Irakprotokolle übe einen dermaßen großen Einfluß aus.

Ich behaupte, dass mit diesem Argument ALLE Beteiligten bis auf jene, denen Unrecht widerfahren ist, geschützt werden.

Neben der immer möglichen Berufung auf den Begriff "nationale Sicherheit", eignet sich - polemisch gesagt - nur mehr Gott im selben Maße für die Durchsetzung fast beliebiger Interessen. ;-) Das Folterverbot uä darf aber trotz dieser Denkweise nicht dermaßen eingeschränkt werden, dass es in seinem Wesensbestandteil gefährdet ist. Darum ist eine Aufklärung notwendig.

Folgt man ihrem Argument, würde es im Grunde zur völligen Passivität und Handlungsunfähigkeit sowohl der Alliierten als auch der irakischen Regierung in Bezug auf den Wiederaufbau und gegenüber den Aufständischen führen.

Die Metaebene schützt man vor sich selbst.
00
27.10.2010, 16:30

Ich habe ganz allgemein und wertungsfrei über meine Haltung zu NGOs gesprochen. Wie sie oben lesen können, bin ich für einen offeneren Diskurs, was nicht bedeuten soll, dass ich grundsätzlich für jedwege Meinung zu haben bin. Wer könnte das schon sein? Und ich denke, dass eine Demokratie verschiedene Ansichten aushalten wird.

Ich kann mich eigentlich nur wiederholen: gesundes Misstrauen ist angebracht, mehr nicht. Es richtet sich gerade eben gegen konzentriertes "public opinion making" vonseiten eines Staates, wie wir es im Vorfeld des Irakkrieges erlebt haben.

hotzenplotz1001
00
27.10.2010, 14:32
Waffentstillstand! Kommen Sie heraus aus Ihrer Festung, „denn ihrer ist das himmelreich“: Sie sollten nachlesen, bevor Sie Quatsch verbreiten: Anarchie heißt Herrschaftslosigkeit, also das Gegenteil von Faustrecht.

Haben Sie etwas gegen Libertinismus? Was Wikileaks anbelangt: Vielleicht haben Sie von der Informationsgesellschaft gehört, in der wir leben, dass das Öffentliche privat ist, und das Private öffentlich. Darüber hinaus ist das militärisch Geheime auch nicht mehr, was es war, sondern in immer stärkerem Maße ebenfalls allgemein bekannt. Vielleicht finden Sie hierauf eine Antwort: Welche demokratische Legitimation gibt es, Zivilisten zu töten? Welche Legitimation gibt es, überhaupt zu töten und Landstriche wie Städte niederzubomben? Wikileaks arbeitet daran, todbringenden Militärs in diesem Sinne die Suppe zu versalzen. Möglicherweise ist Julian Assange damit ein bedeutender Wohltäter der Menschheit. Kommende Entwicklungen werden es zeigen.

george mori
00
27.10.2010, 16:43
zum quatsch ihrerseits:

1) so eine informationsgesellschaft, wie sie sie da postulieren, gibt es nicht. es gibt privates und öffentliches und das kann getrennt werden. die grenzen verschwimmen, schon klar, aber so wie sie das sagen ist es vollkommen übertrieben.
2) "das geheime ist nicht mehr was es war": aha, sie können das aufrgund ihrer security clearance bestimmt beurteilen. und wenn schon, na und? dann bräuchte es WL ja gar nicht!
3) ad legitimation: im krieg sterben zivilisten. das ist seit tausenden jahren so. jeder weiß es. so ist krieg. das furchtbarste. der irak-krieg wurde vom us-kongress abgesegnet, er ist also demokratisch legitimiert.
genau da setzt WL an. den menschen krieg zeigen. gute sache. aber niemals WL trauen, genausowenig wie den militärs.

Bumbu
 
00
27.10.2010, 14:14
über den allgemein akzeptierten demokratischen prozessen zu stehen.

Was habe ich akzeptiert?
Und was ist demokratisch an der Vertuschung von Kriegsverbrechen?

denn ihrer ist das himmelreich
70
27.10.2010, 15:41

sie verwechseln 'demokratisch' mit 'menschenrechtsfundamentalismuskonform' ;)

Bumbu
 
00
27.10.2010, 15:47
menschenrechtsfundamentalismus

Ja, ich halte Menschenrechte für fundamental und behaupte, daß sie nicht von Regierungen abhängen: Eine Regierung kann Menschenrechte anerkennen oder auch nicht, aber zweiteres macht sie illegitim, genauso wie Korruption, Angriffskriege oder Giftgaseinsätze.

Nennen Sie mich meinetwegen einen Fundamentalisten.

monsieurbref
01
26.10.2010, 18:53
warum schreibt man darüber nichts?

Medien: Folter-Handbücher in britischer Armee

Das britische Militär hat einem Bericht des „Guardian“ zufolge Folter-Handbücher zusammengestellt, nach deren Regeln Gefangene im Irak gequält werden sollten. So habe es Anweisungen an die Soldaten der Royal Army gegeben, Gefangene bei Verhören nackt auszuziehen. Wenn sie sich nicht gefügig zeigten, sollten sie nackt bleiben, berichtet das Blatt heute.

Die Vorwürfe stammen möglicherweise von Mandanten des britischen Menschenrechtsanwalts Phil Shiner. Er vertritt mehr als 100 Irakis, die gegen die britische Armee wegen Verfehlungen im Irak-Krieg klagen. Shiner arbeitet auch mit der Internetplattform Wikileaks zusammen, die am vergangenen Wochenende fast 400.000 geheime US-Militärdokumente öff

Humanresourceler
03
26.10.2010, 18:46
Wo bleibt Poster 'hed'?

Ist er diesmal vielleicht als 'der mann, der zuviel wußte...' oder 'denn irrer ist das himmelreich' unterwegs?

Le Nid Sauvage
03
26.10.2010, 17:34
Wichtiger Hinweis viel weiter unten:

http://derstandard.at/plink/128... id18628178

Mirto Nogares
03
27.10.2010, 22:52
Eigenartig...

Untersteht die junge Dame (2007 noch Studierende der Fächer Germanistik und Geschichte an der Uni Wien) denn keiner redaktionellen Ausficht?

Die Metaebene schützt man vor sich selbst.
11
26.10.2010, 17:10
Die Irakprotokolle sagen mMn gleichzeitig etwas und auch nichts aus.

Wenn man sich das Protokoll durchliest, welches das Wikileaksvideo des Apacheeinsatzes von Juli zum Thema hat, so kann man sehen, wie schwierig es ist, sich aus den Informationen aus der Niederschrift überhaupt ein entsprechendes Bild des Vorfalls zu machen.

In den meisten Fällen gibt es aber nur schriftliche Protokolle aber keine veröffentlichtes Videos. Sie sind meistens nicht imstande von dem, wie es "wirklich" gewesen ist, zu berichten - und übrig bleiben wie zuvor nur ressentimentbeladene Interpretationen eines riesigen, unvollständigen, womöglich soldatenseelenrettenden Haufens an Informationshäppchen.

Bertel Mann
17
26.10.2010, 16:39
Wie beim ersten Mal

Einerseits ist die Veröffentlichung total urgefährlich und andererseits ist eh' alles bekannt.

Stimmt's euer Propagandagequatsche doch wenigstens ab!

socially incestuous
15
26.10.2010, 16:36
Vielleicht sollte sich Fink festlegen?

Nach einem 6-7 Absätze langen Bagatellisieren des Wert der Enthüllungen, kommt sie im vorletzten Absatz doch zur zusammenfassenden Schlußfolgerung, dass die Dokumente "eine Fundgrube" seien. MMn ist sie hier doch zu Sinnen gekommen.

Die US-Behörden haben immer behauptet, ans Tageslicht gekommene Brutalitäten wären "Einzelfälle", etc. Diese Dokumente zeigen nicht nur, dass dies unwahr war, sondern dass die willkürliche Gewalt eine große Ausbreitung und auch US-Akzeptanz hatte.

Wären die Dokumente so "uninteressant", wie zu Beginn des Artikels behauptet, hätte das Pentagon sicherlich nicht so scharf reagiert.

So Dokumente eines noch höheren Geheimhaltungsgrads verfügbar werden, zähle ich auf Wikileaks. Einen Ersatz gibt es nicht.

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