Ausgeplaudert

Windows 8 soll 2012 kommen

25. Oktober 2010, 08:35

Microsoft Niederlande plaudert anvisierten Release-Zeitraum aus - Fertigstellung Mitte 2012 erwartet

Eigentlich wollte man bei Microsoft Niederlande nur den einjährigen Geburtstag von Windows 7 feiern, Anlass dazu gibt es ja durchaus, immerhin erweist sich die aktuelle Betriebssystemgeneration als wesentlich erfolgreicher denn der direkte Vorgänger Vista. In dem zugehörigen Blog-Eintrag plauderte man dann aber so nebenbei auch über etwas, worüber Microsoft sich sonst recht verschlossen gibt: Den Release-Zeitraum der kommenden Ausgabe der eigenen Software.

Ausblick

Demnach soll Windows 8 in rund zwei Jahren erhältlich sein, womit sich Microsoft an einen dreijährigen Release-Zyklus halten würde. Geht man nach den bisherigen Erfahrungen, könnte eine erste Beta von Windows 8 also bereits Anfang 2012 erhältlich sein, der Release Candidate dann im April / Mai des selben Jahres. Die Fertigstellung und Auslieferung an die Produktion wäre entsprechend wohl für den Juli 2012 vorgesehen - alles natürlich vorausgesetzt, dass Microsoft auf keine größeren Problemen in der Umsetzung der eigenen Ziele für die kommende Softwareversion stößt.

Wissen

Ganz überraschend kommt diese Ankündigung allerdings nicht, immerhin hat das Server-Team von Microsoft schon vor einiger Zeit verlautbaren lassen, dass man selbst auf eine neue Major-Release 2012 hofft. Gewöhnlich erscheinen die Server-Versionen etwas nach der Desktop-Ausgabe des Betriebssystems.

Erwartungen

Zu konkreten Features von Windows 8 ist derzeit natürlich noch wenig bekannt, die Gerüchteküche setzt unter anderem auf einen eigenen Windows-App-Store - analog zu den gerade von Apple in diesem Bereich angekündigten Bestrebungen für den eigenen Desktop. Dass man an Verbesserungen für Boot- und Resume-Zeit arbeitet hat Microsoft schon kommuniziert, zudem hat Firmenchef Steve Ballmer Windows 8 unlängst als die bisher "riskanteste" Ausgabe des Betriebssystems bezeichnet, und damit die Erwartungshaltung selbst weiter hochgeschraubt. (red, derStandard.at, 25.10.10)

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Posting 1 bis 25 von 169
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Fritz Meyer
21
26.10.2010, 15:21
Der Druck des Aktienkurses.

Darum alle zwei Jahre ein neues Produkt, egal wie.

Dumm nur, wenn sogar das 10 Jahre alte Windows 2000 immer noch für die meisten Einsatzgebiete völlig ausreicht und die meisten "Schnellschüsse" von Microsoft - siehe Millennium und Vista - bisher immer unausgereift und daher unpopulär waren.

RS69
 
02
26.10.2010, 15:25

XP und WIn7 sind gut und jeweils deutliche Verbesserungen.

Mathias
 
01
28.10.2010, 09:46
XP und WIn7 sind gut und jeweils deutliche Verbesserungen

Ja, das endlich SATA unterstützt wird ... doch welche Verbesserungen noch? Außer grafischem Schnickschnack und Umgestaltung der Menüs bei den Einstellungen ;-)

Die "Änderungen" hätten locker ein SP 6 für Windows 2000 ergeben können!

Fritz Meyer
00
26.10.2010, 16:37
Da stimme ich Ihnen zu.

XP hat die Fehler von 2000 ausgebügelt (zumindest was die Vorstellungen der "Normalanwender" angeht) und 7 die von Vista.

Nur die anderen Windows-Versionen seit 98 und NT waren keine Erfolge, weil eben nicht ausgereift.

Michael_Gutsch
00
26.10.2010, 23:23

Windows 7 64bit stellt keinerlei ernst zunehmende Verbesserung gegenüber Vista 64bit...
Die 32er Varianten sind beide zum werfen... - Lediglich die Imagekampagne ist besser gelaufen.
Win7 wurde auch nur so bald und mit herzlich gar keinen Verbesserungen ins Rennen geschickt, weil Vista völlig zu unrecht von den Medien zerklatscht wurde.
Es war nicht schlechter als jedes MS System bei seiner Einführung. Win7 ist genauso um nichts besser.
Im Gegenteil, man hat in der Grundkonfiguration bei Win7 sogar an Sicherheit gespart - weil es komfortabler ist, als wie bei Vista die regelmäßigen Rechteanforderungen wegzuklicken... - so wie es bei sämtlichen Unix-basierten Systemen Standard ist.

Idefix der zweite
 
00
27.10.2010, 12:45

Windows 7 64bit stellt keinerlei ernst zunehmende Verbesserung gegenüber Vista 64bit...
Die 32er Varianten sind beide zum werfen...

Wollen Sie nicht lieber zum Thema Apfelernte in der Steiermark posten?

Zum 64 Bit System kann ich keine Aussagen treffen, weil ich Vista 64 Bit nicht kenne. Aber das 32 Bit Vista ist schlicht unbrauchbar, ich habe Kunden mit Vista PC, der nicht ständig Probleme, Abstürze, unerklärliche (bis zu Minutenlange) Wartepausen beim Arbeiten und ähnliches erleben würde. Windows 7 ist dagegen, wie XP SP2, wieder so halbwegs stabil.

Idefix der zweite
 
00
27.10.2010, 12:47

sollte heissen: ich habe keinen Kunden mit Vista PC ...

RS69
 
00
26.10.2010, 17:11

Genau: NT, XP, Win7 waren die grossen Würfe aus meiner Sicht.

Mit Win7 bin ich auch auf 64bit umgestiegen.

Mathias
 
00
28.10.2010, 09:48
Wie war das mit Sprung von Win NT auf Win 2000?

Sie haben die wohl innovativste und stabilste Version vergessen. Vor allem war der große Vorteil der Kompabilität der Programme - voll abwärts und aufwärtskompatibel. Sowas bieten XP und die neuern Versionen nicht mehr! Großer Nachteil im fakultärischen Bereich.

RS69
 
00
28.10.2010, 10:14

Bei welchen PRogrammen stört Sie der Unstieg von xp auf WIn7?

Niemand & Keiner
00
26.10.2010, 15:02

Bin gespannt wie die User dann bei Windows 8 gegängelt werden.

shop2help
31
26.10.2010, 11:49

Super, dann lass ich nach Vista nun Windows 7 auch noch aus, wenn ja eh bald was noch viel Tolleres und Bunteres kommt.
Oder gibt es einen Grund, Windows XP jetzt schon hinter sich zu lassen?

RS69
 
00
26.10.2010, 15:26

ich würd win 7 nehmen - und ev Vista und die nächste Verison (nach win7) auslassen.

J.J
00
26.10.2010, 12:45

ja. mach das.

und weil der autovergleich grad wieder stark angesagt ist:
kein mensch könnte damit rechnen dass nach dem
golf 6 in drei jahren der golf 7 kommt.

jetzt mal ehrlich: genügt nicht der golf 5 vollkommen?
was sollte einen """"umstieg""""" rechtfertigen?

;)

shop2help
11
26.10.2010, 14:00

Um beim Autovergleich zu bleiben:
Wenn mein Golf 5 noch fährt, mich zuverlässig von A nach B bringt, alles hat, was ich brauche (CD-Radio, Klimaanlage, ...) ... was spricht da dagegen ihn noch eine Weile zu behalten.
Wenn er meinen Ansprüchen nicht mehr genügen sollte, steige ich auf einen anderes Modell um, aber sicher nicht deswegen, weil ich mich jetzt an der blauen Farbe schon satt gesehen habe und jetzt ein rotes Auto mit noch tollerem Spoiler fahren will.

J.J
01
26.10.2010, 14:38

stimmt.
dieses absolut lächerliche
"und warum soll ich jetzt """"""umsteigen"""""" gibt es bei autos nicht.

bei bs schon. warum?

Mathias
 
00
28.10.2010, 09:48
bei bs schon. warum?

Unwissenheit der User und spitzen Marketingabteilungen der OS Hersteller ;-)

Idefix der zweite
 
00
27.10.2010, 12:56

Wenn ein Auto ein gewisses Alter erreicht, ist es nicht mehr so zuverlässig. Das gleiche gilt auch für Computer, die werden bewusst mit "Ablaufdatum" hergestellt. Noch dazu ist der Fortschritt bei Computerhardware wirklich gewaltig, die Geräte werden von Jahr zu Jahr merklich leistungsfähiger.

Neue Geräten werden aber sehr oft von älteren Betriebssystemen nicht mehr unterstützt, es gibt schon eine Menge Computer, auf denen XP einfach nicht mehr (ohne gröbere Basteleien) funktioniert, weil die Hardwaretreiber fehlen. Dann führt kein Weg an einem neuen Betriebssystem vorbei.

Bösmensch (oft zensiert)
 
12
26.10.2010, 10:45
...soll 2012 kommen.

Also kommt es 2015.

darkwing
21
26.10.2010, 10:37
ha-ha!

Mr. Ballmer, stecken Sie sich ihr überteuertes, schlecht funktionierendes Glumpert doch sonstwohin.....Buddha sei Dank gibts Alternativen.

Idefix der zweite
 
10
27.10.2010, 13:03

Ich wollte es gäbe ernsthafte Alternativen.

Allein dass man bei Linux bei der Angabe von Dateinamen auf die Gross-Kleinschreibung achten muss, ist für mich ein Grund, den Spass bleiben zu lassen und auch keine Linux Server mehr zu verwenden - hat mich mehrmals viele Stunden unnötige Fehlersuche gekostet. Und die Rechteverwaltung unter Linux ist noch mühsamer uals unter Windows, wenn man sie nicht braucht, weil alle, die Zugriff auf den Rechner haben, auch alles machen könenn sollen.

grep -v iPhone
00
28.10.2010, 13:17

Wenn die Groß/Kleinschreibung der Grund dafür ist statt einem Linux- einen Winserver zu verwenden dann zeugt das nicht gerade von Serveradminkompetenz. Auch zweifle ich an der Qualität von Applikationen wenn sie sich auf die Case-Insensitivität verlassen.
Langfristig handelt man sich damit eher Probleme ein als dass es welche lösen würde.
Was spricht dagegen alle Zeichen inkl. Sonderzeichen so wie sie angegeben werden als Dateinamen zu verwenden? Ist doch viel konsequenter und durchgängiger, wie auch die Verwendung von div. Sonderzeichen, die in Dateinamen im Windows unzulässig sind ("*:<>?\/|) und 0x01-0x1F). Besonders lästig ist hier, dass ? nicht geht, da es z.B. oftmals Teil eines Musiktitels ist! Unter *nix ist nur / und 0x00 verboten.

schokojunkie
00
27.10.2010, 23:01
Ich wollte es gäbe ernsthafte Alternativen zu Ubuntu.

Groß-/Kleinschreibung

Ansichtssache: Ich bin der Meinung, dass eine saubere Trennung zwischen Groß- und Kleinschreibung so einiges erleichtert und zusätzliche Information innerhalb der Dateinamen ermöglicht. Wie so oft: Wer es gewohnt ist, hat kein Problem damit und weiß es zu schätzen.

RS69
 
01
27.10.2010, 13:15

Gerade die transparente Rechteverwaltung ist meiner Ansicht nach ein Vorteil von linux etc. Systemen.

Weil ben nicht jedes Programm automatisch alles dürfen sollte. Und auch nicht jeder User im Netzwerk.

In Win müssen's sich besser auskennen, um sinnvoll Zugriffsmöglichkeiten zu reduzieren.

---
Die Gross- und Kleinschreibung ist auch nicht das Problem, wenn man mehr als einmal im Monat damit arbeitet.

Idefix der zweite
 
00
30.10.2010, 01:09

In Win müssen's sich besser auskennen, um sinnvoll Zugriffsmöglichkeiten zu reduzieren.

Und in Linux muss ich mich gut auskennen, um in meinem eigenen Netzwerk auf meinen eigenen Computern überhaupt auf meine Daten zugreifen zu können.

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