Parshipmanager: Ältere schneller für Blind Dates

  • Martin Dobner.
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    Martin Dobner.

Martin Dobner betreute als Country Manager 2002 den Markteintritt von Parship in Österreich und der Schweiz - Seit Oktober ist er Senior Director Southern Europe

STANDARD: Seit 2002 gibt es die Online-Partneragentur Parship in Österreich. Bei der Anbahnung von Partnerschaften liegt die Plattform auf Platz drei. Wie waren die Anfänge?

Dobner: Natürlich gab es Vorbehalte wie "Die Welt ist schon eine sehr unpersönliche geworden" etc. Man hat sich sehr schwer getan, über dieses Thema zu sprechen. Das ist heute ganz anders.

STANDARD: Wie alt war das älteste, wie alt das jüngste Paar, das über Parship zueinander gefunden hat?

Dobner: Es gibt viele in den 20ern, die Parship häufig genutzt haben, und auch 70-Jährige, die zueinander gefunden haben. Beide Gruppen sind nicht repräsentativ. Die größte User-Gruppe ist im Alter zwischen 30 und 55 Jahren.

STANDARD: Ist die Kontaktanbahnung bei den Jungen anders als bei den Älteren?

Dobner: Interessanterweise - und das konnten wir in einer Studie feststellen - wurden bei älteren Usern weniger E-Mail-Kontakte gezählt als bei den jüngeren. Die Älteren waren rascher zu einem ersten Blind Date bereit. Wenn man älter und erfahrener ist, kann man sein Gegenüber wahrscheinlich besser einschätzen als in jüngeren Jahren, vermute ich mal.

STANDARD: Seit Oktober sind Sie Senior Director Southern Europe. Ist das ein konservativerer Markt?

Dobner: Konservativer nicht, aber es gibt andere Grundvoraussetzungen, wie etwa eine geringere Internet-Penetration in privaten Haushalten, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen.

STANDARD: Wie haben Sie Ihre Partnerin kennengelernt?

Dobner: Das war 1996 - lange vor Parship. (Heidi Aichinger, DER STANDARD, Printausgabe, 23./24.10.2010)

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13 Postings

da ist vermutlich sogar die chance höher, tatsächlich jemanden zu finden, den das AMS erfolgreich vermittelt hat, als dass parship jemals erfolgreich eine partnerschaft angebahnt hätte.

aber bitte, solange es verzweifelte gibt, die wirkliches geld dafür zahlen.

eben auch so eine branche wie handy-abzocke, gewinnspiele, abmahnwesen, call-center, addressen und datenhandel usw. usw., die dringendst eines gesetzlichen überbaus bedürfte. aber solange das geld fliesst hat wohl niemand wirklich das bedürfnis an das ganze auch nur irgendwie anzustreifen.

wie pyramidenspiel

parship ist die größte lügengeschichte die es gibt. habe mich mal angelegt und gezahlt. und allles gut ausgefüllt (als mann). nix passiert.
ein zweites mal als frau in der selben altersklasse angelegt -> 15 kontakte pro tag ohne zahlen.

die können das wem anderen erzählen mit 50:50 !

würde mir vom standard einen hintergrundartikel, der die wahrheiten hinter dem dubiosen geschäft aufdeckt wünschen.

die Erkenntnis daraus

Gleichberechtigung gibt es nicht.

nicht gekennzeichnetes Advertorial

wo doch drüber der Navipunkt "Zuzweit" zu sehen ist - und zufällig Parship Partner von standard.at ist. So was. Und das im ach so korrekten Qualitätsblatt.

Deswegen auch immer erst Sex beim ZWEITEN date...

dachte immer ...

... erst beim dritten
1st date: sche reden, sche schauen
2nd date: schmusen
3rd date: pempern

:/

Internet Penetration...

"Wenn man älter ist,"...

... nimmt man/frau wegen des dahinwelkenden Partnermarkt-Ramschrestwertes eben lieber irgendetwas, als gar nichts mehr abzukriegen.

Dr. Heinz Anderle, Junggeselle, da anspruchsvoller Freigeist

Ah, der vertrocknete Heinzi plauscht sich

wieder mal sein Leben schön. :-)))

Naja, klassische Musik hören ist ja auch was schönes...

Es ist nie zu spät.

Anderen Menschen gering zu schätzen ist nicht anspruchsvoll,

sondern ein soziopathischer Charakterzug.
Das ist natürlich eine gute Voraussetzung um Junggeselle zu bleiben.
Ziemlich traurig. Es bedeutet ja auch, dass sie von niemandem geliebt werden.

Deinen Postings zu Folge scheint es eher umgekehrt zu sein - deswegen, weil andere Ansprüche haben, ach, wurst.

wieso?, da ist eh wieder alles frei und zu haben. :-)

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