Mandeloperation

Routineeingriff mit Risiko im Rachen

24. Oktober 2010, 19:14
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    foto: apa/eckehard schulz

    Wenn sich Mandelentzündungen häufen führt an der Tonsillektomie kein Weg vorbei. 

Kaum ein chirurgischer Eingriff ist so gut eingeübt wie eine Mandeloperation - Dennoch starben 2006 in Österreich fünf Kinder an Nachblutungen

Salzburg - Es war eine Nachricht, die für Verunsicherung sorgte: Nicht weniger als sechs Patienten innerhalb eines Jahres starben vor vier Jahren nach banalen Mandeloperationen an Nachblutungen. Fünf von ihnen waren Kinder.

Verunsichert waren damals nicht nur die Eltern von Kindern, denen eine solche Operation bevorstand, sondern auch Österreichs HNO-Ärzte. "Unser Auftreten damals war nicht optimal", erinnert sich Heinz Stammberger, Leiter der klinischen Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an der Medizinischen Universität Graz. Zu viele unterschiedliche Expertenmeinungen seien kursiert, oft von einem Abwehrreflex gekennzeichnet. Es seien auch die Medien gewesen, die das Thema aufs Tapet gebracht haben, sagt Hans-Edmund Eckel, HNO-Primar am Landeskrankenhaus Klagenfurt: "Wir Ärzte und das Gesundheitsministerium hätten diese Häufung von allein gar nicht bemerkt." Eine "un-gewöhnliche und absolut inakzeptable Häufung", sagt Stammberger heute.

Reaktion

Reagiert haben die Mediziner schließlich doch: Am 9. November 2007 haben die österreichischen Fachgesellschaften für HNO sowie für Kinder- und Jugendheilkunde eine gemeinsame Empfehlung zur Entfernung der Gaumenmandeln herausgegeben. Kernpunkt: Ob eine Tonsillektomie, also die vollständige chirurgische Entfernung der Gaumenmandeln, durchgeführt werden soll, muss jetzt viel strenger beurteilt werden als früher.

Im Wesentlichen gibt es drei Gründe für Operationen an den Gaumenmandeln: einerseits eine starke Vergrößerung der Mandeln, die die Atemwege blockiert, andererseits wiederholte schwere Infektionen, die von den Mandeln auf andere Organe ausstrahlen. Und drittens: der Verdacht auf einen bösartigen Tumor. Im ersten Szenario, also dann, wenn nur die Größe der Gaumenmandeln ein Problem ist, sollte auf die Tonsillektomie verzichtet werden, insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren.

Unter Wucherungen an den Gaumenmandeln oder der Rachenmandel leiden Kleinkinder besonders häufig. Weil solche Wucherungen (Adenoiden) die Nasenatmung behindern, atmen viele betroffene Kinder dauernd durch den Mund. Eine gestörte Zungenlage, eine Fehlentwicklung der Kiefer- und Zahnstellung und Aussprachefehler sind mögliche Folgen. Die Wucherungen können auch zu nächtlichen Atemaussetzern und Schlafstörungen führen, was sich wiederum in dauernder Müdigkeit und Entwicklungsstörungen auswirkt. Um dieses Problem zu beheben, reicht es aus, nur einen Teil der Gaumenmandeln zu entfernen (Tonsillotomie). Auch eine Entfernung von Wucherungen an der Rachenmandel (Adenotomie) kann hilfreich sein.

Überlegte Entscheidung

Wenn dagegen innerhalb eines Jahres siebenmal oder häufiger die Mandeln entzündet sind und Medikamente nichts helfen, führt an einer Tonsillektomie, also einer vollständigen Entfernung der Rachenmandeln, kein Weg vorbei. Der chronische Entzündungsherd sondert nämlich dauernd Bakterien ab, die auch in anderen Körperteilen Krankheiten auslösen können - von der Mittelohrentzündung über rheumatische Gelenkbeschwerden bis hin zu Nieren- und Herzerkrankungen. Allerdings muss die Notwendigkeit einer solchen Operationen umso strenger beurteilt werden, je jünger der Patient ist, denn im Kleinkindalter spielt die Gaumenmandel eine wichtige Rolle bei der Ausbildung des Immunsystems.

Obwohl die Tonsillektomie eine Routineoperationen ist - noch in den 1960er-Jahren wurden ohne viel Aufhebens beinahe die Gaumenmandeln einer ganzen Generation entfernt -, birgt sie ein Risiko: Die Wunde in der Mundhöhle kann man nicht nähen, sie muss sich von selbst schließen. Nachblutungen sind deshalb gefährlich, weil sie bei Kindern oft unbemerkt bleiben (sie schlucken das Blut) und so verbluten können; auch können sie an eingeatmetem Blut ersticken.

Vorsicht geboten

Für die Eltern operierter Kinder gelten daher seit 2007 strenge Vorsichtsmaßnahmen. So dürfen die Kinder in den ersten 14 Tagen nach dem Eingriff nie un-beaufsichtigt lassen, auch nicht in der Nacht. Die Kinder müssen sich schonen, dürfen nicht schwer heben, heiß baden oder duschen, keinen Sport machen und nicht körperlich arbeiten. Auch Reisen sind tabu.

"Offenbar haben diese Maßnahmen eine Wirkung gezeigt", sagt Heinz Stammberger. Er leitete eine flächendeckende Studie, die bis Juli 2010 gelaufen ist und neun Monate lang alle Mandeloperationen in 32 HNO-Kliniken in ganz Österreich erfasst hat. Präsentiert wurde die Studie, die Daten von 9528 Patienten umfasst, beim österreichischen HNO-Kongress Mitte September in Salzburg. "Es gab im gesamten Studienzeitraum keinen einzigen Todesfall, die Quote von Nachblutungen, die einer operativen Versorgung bedurften, lag bei 2,8 Prozent", resümiert Stammberger. Das sei im internationalen Vergleich erfreulich wenig. Rückblickend sei er "froh darüber, dass wir da einmal über unseren Schatten gesprungen sind", sagt Hans-Edmund Eckel. Das sei keineswegs selbstverständlich - in Deutschland etwa tue man immer noch so, als wäre eine Nachblutung "ein Schicksal, das der liebe Gott vom Himmel regnen lässt". (Markus Peherstorfer, DER STANDARD Printausgabe, 25./25.10.2010)

Wissen

Varianten von "Mandeln raus"

Was die Umgangssprache unter dem Titel "Mandeloperation" zusammenfasst, sind in Wirklichkeit drei verschiedene chirurgische Eingriffe an zwei unterschiedlichen Organen: Bei der Tonsillektomie, die zumeist gemeint ist, handelt es sich um die vollständige Entfernung der paarigen Gaumenmandel (Tonsilla palatina). Als schonendere Alternative reicht es in vielen Fällen auch aus, die Gaumenmandel zu verkleinern (Tonsillotomie).

Häufig ist aber auch die Adenotomie gemeint. Darunter versteht man die Entfernung von Wucherungen, sogenannten Adenoiden, an der Rachenmandel (Tonsilla pharyngealis). Um die Begriffsverwirrung perfekt zu machen, werden diese Wucherungen, die vor allem im Kindesalter auftreten, oft fälschlich als "Polypen" bezeichnet. Mit echten Polypen in der Nasenhöhle, die auch bei Erwachsenen verbreitet sind, haben sie aber nichts zu tun.

Die Mandeln sind die Bestandteile des lymphatischen Rachenrings. Dazu gehören neben Gaumen- und Rachenmandel auch noch Tubenmandel und Zungenmandel. Diese Organe bilden zusammen eine Art Abwehrbarriere der oberen Atemwege gegen Bakterien, Viren und Pilze. Es handelt sich dabei jeweils um Ansammlungen von Lymphknötchen dicht an der Ober-fläche der Schleimhaut, wo weiße Blutkörperchen neue Krankheitserreger "kennenlernen" und die Immunabwehr darauf einstellen können.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 51
1 2
Vergib ihnen
00
26.10.2010, 11:57
Sie sind nicht an der Operation gestorben, auch nicht wegen der Operation

vor kurzem im Standard: Interview zu den Ergebnisse aus der Chronomedizin: die Organe reagieren zu jeder Tageszeit anders auf ein Medikamente etc. Endlich!!!! Im Westen ist alles neu, was anderswo eh altbekannt ist. Ich behaupte einfach:Die Kinder sind an der Arroganz der Ärzte gestroben. Denn das Wissen ist zugänglich: Wenn bei Vollmond oder sogar Schützemond operiert wird, landen die Patiente extra häufig auf der Intensivstation. Das Blut kann schwer gestillt werden. Auch geburten leitet man nicht zu Vollmon ein. Doch nein, es klingt ja esoterisch, daher uninteressant. Man hebe die Fälle mit Komplikationen aus u werde erkennen, dass zu gew. Zeiten die hand vom Messer zu lassen ist. Ob man es nun versteht oder nicht. Es gibt keine Ausrede

A Voice
02
27.10.2010, 17:44
also die Sache mit

den häufigeren Geburten bei bestimmtem Mondstand ist schon mal widerlegt. Haben Sie irgendwelche Belege dafür, daß die Menschheit bei bestimmtem Mondstand mehr blutet? (Ich konnte das noch nicht beobachten, aber bitte)

Dagmar Rehak Wien
 
10
26.10.2010, 16:00

Geburten darf man überhaupt nicht einleiten.

Ansonsten behaupte ich, dass der Körper unabhängig vom Mond perfekt funktioniert, außer er wird beschädigt.

Vergib ihnen
00
26.10.2010, 18:42
Lieber Herr oder Frau Rehak,

bitte lassen Sie doch das Antworten auf meine Postings. Es ist doch hinlänglich bekannt, dass sie mit meinen Postings nichts anfangen können, deshalb müssen Sie ja nicht widersprechen. Sans lieb!

Dagmar Rehak Wien
 
02
26.10.2010, 21:28

Du bist doch der mit der lustigen Homepage, oder?
Terlussologie oder so ähnlich...
Du hast mich schon mit deinen Theorien zum plötzlichen Kindstod in großes Erstaunen versetzt.
Nur weiter so! Aber schreib keine Beiträge mehr und beantworte meine nicht.

the academic cyber sense
00
26.10.2010, 15:38

bitte wissenschaftliche Beweise posten oder schweigen!

?und
00
25.10.2010, 13:54
2006? unglaublich

Kathi1609
 
13
25.10.2010, 11:57
Zwei Punkte in diesem Artikel finde ich sehr interessant:

1. Die Ärzteschaft selbst hat keine Kontrollgremien, die die negativen Auswirkungen von Maßnahmen, geradezu von Operationen, prüfen. Es wird klar zugegeben, dass eine Häufung von Todesfällen (negativer kann eine Auswirkung wohl kaum sein) einem von selbst nicht aufgefallen wäre.

2. Als das Thema dann medial am Tapet war, wurde es mal wissenschaftlich überprüft. Die Ergebnisse verbessern jetzt die Behandlungsqualität. Ein Vorgehen, dass man eigentlich als selbstverständlich bezeichnen könnte, wird aber als "über den eigenen Schatten springen" bezeichnet. Müssen Ärzte sich also überwinden, um nötige Reformen einzuleiten?

Für mich ziemlich aussagekräftige Details, was die Kritikfähigkeit der Medizin angeht ...

A Voice
00
25.10.2010, 15:25
der Medizin?

oder vielleicht doch unseres Gesundheitssystems?

Kathi1609
 
12
25.10.2010, 15:33
Nein. Schon auch die Medizin selbst.

Man weiß ja aus verschiedenen Bereichen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse einfach nicht ihren Weg in die Praxis finden, weil so hamma das immer gemacht, so mach ma das weiter, und überhaupt machen wir nie was falsch.

Natürlich auch das System rundherum. Wenn einmal einer Kritik übt, kriegt der Dorner medial einen Herzkasperl, und das Thema ist wieder gegessen. Und der Minister blökt ohnehin nur vom perfekten System, weil er sich was anderes nicht leisten kann. Könnte ja 2,3 Promille Zustimmung verlieren.

A Voice
00
27.10.2010, 17:48
hm

nicht-wollen oder nicht-können? Ich tipp ja mehr auf nicht wollen, denn den Intellekt für die notwendige Differenzierung traue ich dir schon zu. Schon wenn neue Erkenntnisse (wo kämen die denn her, wenn nicht aus der Medizin) ihren Weg nur schlecht zu den Praktikern finden ist das ein Systemproblem im Gesundheitssystem.

Dass die Ärztekammer dem Gesundheitssystem nicht unbedingt förderlich ist zeigt sich immer wieder. Das geht von Ausbildung bis zu Verträgen.

Kathi1609
 
01
29.10.2010, 13:55
Nicht-Wollen, da bin ich absolut überzeugt.

Es gibt ja auch Ärzte, die wollen. Die sich kritisch informieren, ohne gleich in die gegenteiligen Fallen zu tappen. Nur müssen die halt extra Aufwand erbringen, aber dafür wissen sie über aktuelle Erkenntnisse Bescheid und sind generell so, dass die bei ihren Patienten eigenständiges Denken schätzen. Nur muss man die halt suchen.
Also: Wenn man will, dann kann man auch.

(Ist ja ohnehin in allen Berufen so, dass Qualität meist mit Eigeninitiative zu tun hat. Nur wenn der IT-Experte ein fauler, egozentrischer Hund is, geht nur der PC kaputt. Beim Doktor med. ... naja.)

Totaler Durchblicksstrudel
01
25.10.2010, 13:12

Eigentlich wäre das ja Aufgabe des Ministeriums, bzw. der AGES. Aber wer will sich schon die ganze Arbeit antun, Datenbanken errichten, Daten erheben, Qualitätsmerkmale erstellen, Kosten-Nutzen-Überlegungen anstellen etc.!?

A Voice
01
25.10.2010, 15:27
Waren doch vor

eein paar Monaten (?) Artikel darüber, wie sehr sich die Ärztekammer eriner Qualitätskontrolle querlegt. Genau hier ist das Problem. Ähnlich dem Neugebauer und seiner Crew im Bildungsbereich betoniert im Gesundheitsbereich die Ärztekammer.

Kelborn
05
25.10.2010, 10:28
hatte als Kind

dauernd "eitrige Mandelnentzündung" dann raus damit und nun? Stattdessen eben Halsentzündungen. Wirklich geholfen hats wenig...

worry1
01
25.10.2010, 13:24
Ist bei mir genauso!

Dagmar Rehak Wien
 
95
25.10.2010, 10:23
Ich war auch ein Opfer.

Bei einem verhängnisvollen Zahnarztbesuch hat mir die Zahnärztin in den Mund geschaut und entsetzt aufgeschrieen, dass sie sowas noch nie gesehen hätte und es ein Wunder wäre, dass ich noch nicht erstickt wäre.
Ich hatte bis dahin keinerlei Beschwerden und die Mandeln nicht einmal gespürt, aber von da an erst einmal Panik, weil ich offenbar in Erstickungsgefahr war.
Als die Narkose zu wirken begann, war ich mir sicher, dass ich nicht mehr aufwachen würde. Nachher hatte ich fürchterliche Schmerzen, die alle irgendwie lustig fanden, und das Gefühl, dass in einer leer geräumten Rachenhöhle ein eiskalter Wind geht, und zweimal Nachblutungen, einmal davon hab ich das Wohnzimmer mit Blut vollgespieben. DA hatte ich dann Atem- und Schluckprobleme, weil da einfach etwas fehlte.

Die Mandeln gehören so, wie sie sind. Wenn sie manchmal geschwollen sind, dann deshalb, weil sie eben arbeiten, so wie sie sollen. Und sie liegen so, dass immer genug Luft durchgeht. Sie verlegen die Atemwege nicht; das stimmt einfach nicht.
Die Mandeln strahlen auch keine Infektionen aus, sondern sie bekämpfen sie, und dann schwellen sie an wie jeder andere Lymphknoten auch. So soll es sein, so ist es richtig.
Den Verdacht auf einen bösartigen Tumor als Indikation lass ich mir einreden, aber nur, wenn er nicht erfunden ist.

Diese Operation sollte nicht "strenger geprüft" werden, sondern KOMPLETT verboten werden. Sie ist außer sinnlos nur gefährlich. Die Opfer sind wehrlose Kinder.

KimPossible
00
26.10.2010, 13:15

da ärzte für sie anscheinend alle mörder sind, die ihren patienten mutwillig nach dem leben trachten, würde ich ihnen raten dass sie am besten gar nicht mehr zum arzt gehen. behandeln sie sich doch einfach selbst, sie wissen ja eh alles besser. viel spaß!

Dagmar Rehak Wien
 
10
26.10.2010, 15:09

Nach dem Leben nicht, aber nach der Gesundheit sicher. Zumindest scheint es vielen egal zu sein, ob die Gesundheit Schaden nimmt, solange sie nur was zum Tun haben. Dabei wird offensichtlich (siehe Artikel) auch der Tod des Patienten in Kauf genommen. Oder streitest du ab, dass Kinder gestorben sind, die noch am Leben wären, wären sie nicht sinnlos operiert worden wären?
Es sind aber nicht alle Ärzte so. Ich kenne selbst einige mit Gewissen. Das sind auch die, zu denen ich gehe. Aber ich gehe eigentlich fast nie zum Arzt, bzw. ganz selten, wenn ich etwas brauche, was einen Sinn hat. Aber behandeln muss ich mich nicht, ich bin ja nicht krank. Und wenn ich mir so meine Krankenversicherungsleistungshistorie anschaue, war das praktisch zu 100% gefakt. Einiges hätte ich schon gerne haben wollen, aber nicht, weil es gesundheitlich notwendig war, sondern aus reiner Neugierde, und das hätte ich mir auch selber gezahlt, dann wäre ich auch um einiges billiger davon gekommen.

Dir auch viel Spaß!

KimPossible
00
26.10.2010, 19:34

und wie viele kinder die sich heute bester gesundheit erfreuen wären wohl nicht mehr am leben wenn es keine ärzte bzw. operationen gäbe?!
da sie offensichtlich keinerlei medizinische (aus)bildung haben sind sie auch nicht in der lage zu beurteilen ob bzw. welche operationen sinnlos sind. sie beziehen ihr "wissen" offensichtlich aus dubiosen esoterik- und laienforen im internet, also verbreiten sie bittte in zukunft ihre absurden ansichten und theorien auch dort statt hier. danke.

Dagmar Rehak Wien
 
00
26.10.2010, 21:34

Kein einziges der operierten Kinder hätte heute einen gesundheitlichen Schaden, wenn es nicht operiert worden wäre.
Das kann ich dir garantieren, Kim.

KimPossible
00
27.10.2010, 17:52

garantieren können sie überhaupt nichts, da sie erstens einfach nicht über die nötige ausbildung und das fachliche wissen verfügen und zweitens die individuellen fallgeschichten nicht kennen.
ich frage mich ernsthaft warum ausgerechnet sie sich immer wieder zu medizinischen themen äußerst obwohl sie offensichtlich in diesem bereich keinerlei kompetenz aufweisen können.

A Voice
00
27.10.2010, 17:48
überheb

dich mal nicht.

Dagmar Rehak Wien
 
10
27.10.2010, 21:02

Hast recht, das muss ich modulieren:
Kein einziges der operierten Kinder hätte, wenn es nicht operiert worden wäre, deshalb einen gesundheitlichen Schaden davon getragen.
Das kann man mit einiger Bestimmtheit sagen, weil es niemanden gibt, der seine Mandeln hat und davon gesundheitliche Probleme hat. Oder kennst du wen? Sicher, die schwellen manchmal an, aber das ist ihre Aufgabe, kein gesundheitliches Problem. Wenn sie weg sind, geht die Infektion halt einen Schritt weiter.

A Voice
00
28.10.2010, 11:06
Ich kenne insofern niemanden

als die eine, die ich kenne keine Probleme mehr hat, seit ihr die Mandeln entfernt wurden - nach jahrelangen Beschwerden im Alter von 25.
Ob ich persönlich wen kenne ist aber komplett irrelevant. Oder ist eines deiner Familienmitglieder Chinese (jeder fünfte Mensch ist Chinese)?

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