Social Web erfassen

Digital Affairs startet Radar für Social Media

21. Oktober 2010, 14:45

Statistische Daten zur Social Media-Nutzung in Österreich

Die Agentur Digital Affairs initiiert den Social Media Radar Austria und macht damit das Nutzungsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher messbar. Die Plattform bietet laufend aktualisierte Daten und Charts über die Entwicklung von Facebook und Twitter, Daten für den Geo-Dienst Foursquare sollen in Kürze folgen.

Damit werden strategische Entscheidungen erleichtert, ist man sich bei Digital Affairs sicher, punktgenau und maßgeschneidert könne nun entschieden werden, ob und in welcher Form Facebook oder Twitter für ein Unternehmen sinnvoll sei oder welche Zielgruppe erreicht werden könne. "Visuell ansprechend aufbereitet sind die Daten auch für die Forschung interessant, die gerade im Social Media-Bereich noch in den Kinderschuhen steckt. Eine solide Research-Basis ist Voraussetzung für erfolgreiche strategische Kommunikationsarbeit, und hierfür leistet unser Social Media Radar ab sofort die entsprechende Hilfestellung", erklärt Geschäftsführer Gerald Bäck.

Exakt 2.118.540 Nutzerinnen und Nutzer weist der Social Media Radar Austria für Facebook aus. Davon sind 1.879.280 in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Im Ranking der Facebook-Seiten führt Red Bull mit 9.982.152 Fans vor Swarovski mit 621.738, wobei Digital Affairs hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt - fehlende Facebook-Seiten kann man melden.

30.828 Österreicherinnen und Österreicher tummeln sich auf Twitter, 15.126 aktive Accounts ortet Digital Affairs. Woher kommen die Follower der heimischen Twitter-Community? 53 Prozent sind aus den USA, 8 Prozent aus Deutschland, 6 aus Großbritannien. Beliebtester Twitter-User hierzulande ist Armin Wolf mit einer Reichweite von 49,76 Prozent. Die Top 3 machen derStandard.at-Videoblogger Robert Misik und Ingrid Thurnher komplett. Das Twitter-Angebot von derStandard.at/Web ist auf Platz 9 gelistet, derStandard.at auf Platz 13. (red)

Kommentar posten
11 Postings
pixelpeda
00
22.11.2010, 17:54
Digital Affairs ist schön

loTTe
00
23.10.2010, 10:57

ich finds ja ganz nett, dass man die daten auf einen click beisammen hat, aber im endeffekt werden da nur informationen aus ohenhin schon länger zugänglichen quellen zusammengekratzt.
schön visualisiert ja, aber als entscheidungsgrundlage ist das ganze völlig unbrauchbar.
begriffsdefinitionen wie "reichweite" und "aktiv" fehlen zur gänze.

für das marketing von digital affairs bei ahnungslosen kunden funktioniert leistet das ding aber sicher gute dienste ;-)

headofshoulders
00
22.10.2010, 13:39
Ingrid Thurnher...

... auf Platz 3 im twitter-ranking. mit 155 tweets, der letzte davon vom 5. Feber.

ein wahnisnns-tool liebe digital affairs. danke!

Misoskop
00
22.10.2010, 14:06
Eigene Nase

Da müssen sich die zahlreichen Follower von Frau Thurnher wohl selbst an der Nase nehmen. In Massen einem inaktiven Account nachzulaufen, dafür ist nicht das Statistik-Tool verantwortlich.

marie berg
00
13.11.2010, 12:09
eh

aber es zeigt deutlich auf, wo die grenzen so eines tools liegen.

cyrus virus
00
22.10.2010, 13:08
49,76% Reichweite hat Hr. Wolf ?

Das würde er sich im TV wünschen.

Auf twitter - von 30k Nutzern, wovon nur die Hälfte aktiv ist. Aha. Strange Rechnung.
Twitter ist ja eh nett, aber extrem selbstreferenziell und wird nur deshalb medial so gepusht, weil es eine Vielzahl an Medienleuten nutzen.

Besen Ding
 
00
22.10.2010, 12:53
Aha.

Und auf welcher Datenbasis setzt man hier auf?
Das würde mich am meisten interessieren.
Weiss das wer?

kandesbunzler
00
22.10.2010, 10:42
ip daten...?

das stimmt wohl, ungenauigkeit gibt es im web immer wieder, da auch die plattformbetreiber aus datenschutzgründen auf die angaben der user vertrauen müssen. möglich wäre es, genauere statistische daten zu bekommen, aber der aufwand?

Erinnern wir uns doch an die klassische werbung von damals, somit ist das netz schon wesentlich treffsicherer in der beurteilung möglicher kontakte, als die damals. Stets blieb die Meinung unberührt, dass nur 50% der spendings wirken (=tatsächliche Kontakte), 50% waren für die Katz (=Streuverlust)

Emily Neureither
23
22.10.2010, 09:57
unfassbar oberflächlich

Digital Affairs - das neueste Ecker-Rosam-Firmchen.

Ich zweifle den Mehrwert dieser Statistiken mehr als an. Die Messmethode zB bei Twitter ist mehr als fragwürdig.

Beispiel: Österreichische Follower bei Twitter sind mehr wert als andere? Warum das? Für wen soll diese Info ein Mehrwert sein?

Jujilla
01
22.10.2010, 11:52

Genau, und die ÖWA und der Teletest sind auch voll Scheiße! Und die Auflagenkontrolle auch!
Das haben diese Tools an sich, dass jeder sich aufpudelt darüber und sie aber trotzdem noch die besten messinstrumente am markt sind.

es sei bemerkt
00
21.10.2010, 21:22

reichweite von 46,7 prozent? kanns sein, dass da sehr unscharf mit begriffen umgegangen wird, die in einem medienressort mit anderen bedeutungen belegt sind?

53 % der follower aus den usa? ist das nicht gerade ob der top gerankten angebote wieder verwunderlich? beruht die angabe des standorts auf der im profil geführten standortangabe? ist dementsprechend auch "teheran" noch überraschend stark vertreten?

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