Das Alpe-Adria-Magazin verblüfft immer wieder mit beachtlichen Tipps für Restaurants und Wirtschaften
Auskenner behaupten steif und fest, dass jetzt die schönste romantische Zeit sei, Venedig zu besuchen. Wenn die Nebel schon in der Stadt hängen, der Karneval-Klimbim sie aber noch verschont - und ein gutes Hotel Bedingung ist, um sich vom Stiegensteigen, von kaltfeuchten Bootsfahrten, multiplen Bacaro-Herumstehereien und, natürlich, dem Museumssyndrom zu erholen.
Jetzt kommt auch die Zeit der Moleche, wie die kleinen Softshell-Crabs aus der Lagune heißen, die nur im Spätherbst und nur in Venedig so hinreißend frittiert werden, dass sie für sich allein die Reise wert wären. Wo es die Besten gibt, steht in der druckfrischen neuen Ausgabe des Alpe-Adria-Magazins von Heinz Grötschnig. Die kleine Zeitschrift verblüfft immer wieder mit beachtlichen Tipps für Restaurants und Wirtschaften in Norditalien, Slowenien, Istrien und was wir sonst an grenznahen Sehnsuchtsgegenden haben.
Für die Stadt mit den wohl bestausgetretenen Touristentrampelpfaden des Globus sind solche natürlich Gold wert. Einer sei, als Teaser, hier zitiert, den Rest gibt's im Magazin:"Das Antiche Carampane ist ein ausgezeichnetes, sehr einheimisches Fischristorante, gehobene Preise, keine Touristenmenüs! Top: Das Crudo, der Rohfischteller. San Polo 1911, nahe Ponte delle Tete, unweit vom Rialtomarkt." (Severin Corti, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.10.2010)