Wien

Fonds für jüdische Friedhöfe

20. Oktober 2010, 18:52
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    foto: ap photo/markus schreiber

    Die jüdischen Friedhöfe in Wien sollen endlich ihre dringend notwendige Sanierung bekommen.

Nationalrat beschließt, eine Million pro Jahr zu zahlen

Wien - Der Nationalrat hat die Sanierung der jüdischen Friedhöfe in Österreich in die Wege geleitet. In einem Vier-Parteien-Antrag, der Mittwoch von allen Fraktionen außer der FPÖ eingebracht wurde, werden die notwendigen staatlichen Mittel zugesichert. Eingerichtet wird ein Fonds, zu dem der Bund während der kommenden 20 Jahre jeweils eine Million beisteuert. Die gleiche Summe soll die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) einbringen.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) zeigte sich erfreut. Schließlich habe sich Österreich im Washingtoner Abkommen von 2001 verpflichtet, die Restaurierung jüdischer Friedhöfe zu unterstützen. Damals wurde die Einrichtung des Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus besiegelt.

Vor allem in Wien hatte es Kompetenzstreitigkeiten bezüglich der Erhaltung der Friedhöfe gegeben. Die Stadt Wien hatte sich geweigert, die Sanierung des Währinger Friedhofs zu bezahlen und auf die Verantwortung des Bundes verwiesen. In Wien, im Burgenland und in der Steiermark hatten sich zuletzt Freiwilligen-Initiativen um die notdürftige Instandsetzung jüdischer Friedhöfe gekümmert. Wiederholt hatte die Kultusgemeinde den "sehr schlechten Zustand" der jüdischen Friedhöfe beklagt. (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 21. Oktober 2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 32
1 2
Murano Burano
00
17.11.2010, 11:59
und die Sanierung des Meidlinger Friedhofs...

wird nach mehr als 150 geschändeten Gräbern mit 0.- Euro (in Worten: Null Euro) untersützt. Naja- so ists halt....

wwelv folig
27
26.10.2010, 01:11
ahhh,

jetz wissen wir wenigstens wo das eingesparte hinkommt...

Anton Friesl
13
28.10.2010, 16:29
und jetzt wissen wir auch wer an den Fäden unserer Marionettenpolitiker zieht.,.

das kleine Maßnahmenpaket
00
1.11.2010, 17:30

Ach so, wer denn???
Du meine Güte

word8
61
27.10.2010, 13:09
wenn wir von unseren (ur-)opas

die häuser und sparbücher erben können, dann können wir auch ein bißchen geld für die erhaltung jener jüdischen kultur aufbringen deren angehörige sie fast vollständig vertrieben und ermordet haben.

ente gut alles gut
40
27.10.2010, 17:19

...und denen unter Umständen die Häuser eauch gehört haben, die wir vererbt bekommen...

Hubert Damit
915
20.10.2010, 23:39
Österreich muss in der Tat reich sein.

Man stelle sich vor: Kompostieranlagen kriegen hier einen eigenen Fond. :-)

Man in black1
73
22.10.2010, 12:00

Waren sie überhaupt schon auf einem jüdischen Friedhof ? Wissen sie, wie verwahrlost(der Ausdruck ist viel zu harmlos!) jüdische Friedhöfe in Österreich
im Vergleich zu den absurd opulent dekorierten katholischen Friedhöfen sind ? Niemand fühlte sich bis jetzt für die Pflege zuständig. Ich wohne in unmittelbarer Nähe zu einem Judenfriedhof und spüre ,obwohl überhaupt nicht religiös, immer wieder beim Vorbeigehen und Hineinschauen die besondere Atmosphäre .

froilein froilein
12
29.10.2010, 16:11
In Österreich sind die Glaubensgemeinschaften für den Erhalt ihrer Friedhöfe verantwortlich

Grabanlagen, die von den Angehörigen nicht bezahlt, bzw gepflegt werden, werden aufgelöst bzw verwittern sie. Das gilt für jeden in Österreich. Wieso die Friedhöffe einer Glaubensgemeinschaft mit Millionen subventionniert werden, während andere einfach verschwinden ist unbegreiflich.

Kathi 89
11
30.10.2010, 17:05
weil unsere großelterngeneration die nachkommen ermordet hat.

froilein froilein
00
30.10.2010, 21:44
Also meine Großeltern haben niemanden ermordet

Wenn Deine Großeltern jemanden ermordet haben, dann zeige sie an (so das noch nicht geschehen ist) und kläre den Rest zivilrechtlich.

Hubert Damit
34
22.10.2010, 13:12
Zuviel Aufwand für einen Kadaver ist es trotzdem.

Verbrennen und die Asche in den Wald streuen. So will ich "beerdigt" werden. Sinnvoller als Land zu opfer, dass dann in der Erhaltung teuer wird und den Steuerzahler Unsummen kostet.

Peter Hammer 06
92
22.10.2010, 20:11
Die Bedeutung JÜDISCHER FRIEDHÖFE für....

..das Judentum ist an Ihnen spurlos vorbeigegangen. Sollte das nicht so sein, halte ich Sie auf Grund Ihrer schäxigen Ausführungen für einen bekennenden Antisemiten.

froilein froilein
12
29.10.2010, 16:14

Wenns wirklich so eine große Bedeutung hätte, dann hätten sie ihre Friedhöfe längst sanieren können.
Aber offenbar hats nur dann eine Bedeutung, wenn es jemand anderer bezahlt.

Hubert Damit
34
23.10.2010, 02:20
Sinnloses Götzentum

Aber damit hatten auch schon Kain und Abel zu tun....

Berndi1
2230
20.10.2010, 18:17

Mit diesem Geld könnte man auch sinnvolles machen.

das kleine Maßnahmenpaket
00
1.11.2010, 09:10
z.B. viele Gummibärlis kaufen?

Die Pflege des historischen Erbes macht sehr wohl Sinn.

Peter Hammer 06
103
22.10.2010, 20:12
Sie und Ihre Grünstrichler sollten einen Abflug machen...

...also, hauts euch über die Häuser.

Bärli6666
02
23.10.2010, 10:48

Warum ??

Peter Hammer 06
75
23.10.2010, 17:47
Weil ich, als Nichtjude, etwas gegen Leut' habe...

...die alten jüdischen Friedhöfen mit historischen Gräbern die paat Netsch nicht gönne.
PS: Ich verachte auch Antisemiten....

Bärli6666
22
23.10.2010, 20:51

Wäre es nicht besser dieses Geld in Zukunftsprojekte zu investieren? Z.B. Forschungsstipendien für Israelis in Österreich.

Karl Bergerle
00
30.10.2010, 20:28
Forschungsstipendien für Israelis in Österreich

Sie meinen wohl Stipendien für Ö in Israel!

Peter Hammer 06
51
23.10.2010, 22:06
Klar und die Gräber ihrer Ahnen lässt man verfallen! Sie ...

...haben von der jüd. Religion und deren Umgang mit Toten keine Ahnung.

Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze
03
21.10.2010, 11:09

ich mag Friedhöfe, sind toll zum Spazierengehen und Lesen und in der Sonne sitzen und zum Tiere beobachten. Quasi wie Parks, nur ohne Hunde und Kinder und Lärm.
Wie viel gibt der Staat jährlich für andere Parks und Freizeitzeugs wie zB die Donauinsel aus?

Dirty Sanchez
 
04
21.10.2010, 13:49
Friedhöfe machen mich stets depressiv.

Der Tod kommt früh genung, also muß man nicht auch noch zu Lebzeiten ständig daran erinnert werden, so meine Meinung.

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