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Fleisch, Fisch, Milch und Eier liefern wertvolles Vitamin B12.
Foto: wrw/www.pixelio.de
Stockholm - Vitamin-B12-Werte stehen in einem Zusammenhang mit dem Risiko an Alzheimer zu erkranken. Die Beweise für diese These mehren sich. Eine Studie des Karolinska Institut ist zu dem Ergebnis gekommen, dass hohe Werte dieses Vitamins mit einem geringen Risiko in Verbindung stehen. An der Studie nahmen 271 Finnen teil. Bei jenen Personen, die über die höchsten Werte verfügten, war die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung am geringsten.
Details der Studie wurden in Neurology veröffentlicht. Rebecca Wood vom Alzheimer's Research Trust warnte jedoch, dass es trotz dieser Forschungsergebnisse noch zu früh sei, über die Einnahme von entsprechenden Präparaten nachzudenken.
Fleisch und Fisch
Vitamin B12 ist vor allem in Fleisch, Fisch und Eiern enthalten. Ein Zusammenhang zwischen Alzheimer und Vitamin B wird bereits seit einigen Jahren hergestellt. Es ist bekannt, dass höhere Homocystein-Werte das Risiko eines Schlaganfalls und einer Demenz erhöhen können. Die Werte dieser Aminosäure können durch eine Erhöhung der Menge an Vitamin B12 im Blut gesenkt werden.
Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass die bei Alzheimer auftretende Schrumpfung des Gehirns bei Patienten verlangsamt wird, die große Mengen an Vitaminen wie B12 zu sich nehmen.
Hohe Werte sind gut
Die freiwilligen Teilnehmer an der aktuellen Studie waren zwischen 65 und 79 Jahren alt. Keiner litt zu Beginn der Studie an einer Demenz. Im Verlauf der nächsten sieben Jahre wurde diese Krankheit bei 17 Personen diagnostiziert. Die Wissenschaftler konnten in der Folge ermitteln, ob die Vitamin B12-Werte einen Einfluss gehabt hatten. Hohe Homocystein-Werte schienen erneut auf ein höheres Risiko hinzuweisen. Jene Teilnehmer mit den höchsten Vitamin B12-Werten waren anscheinend einem geringeren Risiko ausgesetzt.
Helga Refsum von der Universität Oslo, die sich ebenfalls auf die Erforschung von Vitamin B spezialisiert hat, betonte, dass die aktuelle Studie weitere Beweise dafür liefere, dass es einen Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin B12-Werten und Alzheimer gibt. Diese Forschungsergebnisse sollten Anlass für groß angelegte Tests sein, ob ein derart einfacher Behandlungsansatz tatsächlich den Verlauf der Krankheit verlangsamen kann. (pte)
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Natürlich! Zwischen terminalem Ileum und Dickdarm ist eine Klappe, die Rückflüsse verhindert, aber wenn das von Bakterien gelieferte Vitamin B12 anklopft, geht diese schön brav auf und der gesamte Magen-Darm-Trakt führt antiperistaltische Bewegungen durch, damit es "rüberblubbert". Wieso werden denn Gallensalze ebenfalls dort resorbiert? ;)
Du stellst dir das alles viel zu mechanisch vor. Das ist ja kein Absperrelement der Wiener Kanalisation; DAS ist bombenfest zu. Bei uns im Darm muss nix aufgehen zum Rüberblubbern. Nichts ist so dicht, dass nicht doch ein paar Tröpfchen rübergleiten können. Man braucht ja auch gar nicht so viel.
Die Gallensalze werden auch dort recycliert, ganz einfach, weil sie an dieser Stelle mit der Arbeit fertig sind. Wo sollten sie denn sonst resorbiert werden?
"Intrinsic factor" heißt einfach nur "das von innen wirkende". Das hat keine exakt definierte Bedeutung. Nur im Fall von aufgenommenem Vitamin B12 ist es ein Glykoprotein, das auf die dir bekannte Weise wirkt, nichts weiter.
Was bei Mikroorganismen von innen wirkt, sind deren Verwesungsenzyme, wenn sie absterben.
Du erliegst anscheinend dem Imponiergehabe diverser Biologen. Die sind so stolz darauf, wenn sie einen Vorgang entdeckt haben, dass sie ihm einen hochprotzigen Namen geben und den Vorgang hochkompliziert darstellen. Aber es ist viel einfacher:
Vitamin B12 ist eine Gruppe primitiver Eiweißmoleküle, Grundstoffe, die wiederverwertet werden, so wie Altpapier.
Intrinsic Factor ist ein Protein, dessen Gen nur von Säugetieren exprimiert wird und eine Autoimmunreaktion gegen die Parietalzellen des Magens (welche IF produzieren) führt unweigerlich zu einem Vitamin B12-Mangel, also ja, ich bin mir ausserordentlich sicher, dass Bakterien IF nicht produzieren. Müssen sie auch nicht - wenn sie B12 selbst herstellen, brauchen sie keine Hilfe mehr bei der Resorption.
Aus dem Originalartikel fehlt eindeutig das Wörtchen kann, was einen gravierenden Unterschied macht. Im Gegensatz dazu gibt es auch Studien aus den letzten 3 Jahren, die definitiv keinen Nutzen aus erhöhtem B12 Spiegel ziehen, im Gegenteil bis dato wurde eine gesunde pflanzliche Ernährung mit hohem Folsäuregehalt als Vorbeugung empfohlen. Dass Senioren oft generell Vitaminmangel aufweisen ist allerdings nichts Neues. Mein Vorschlag, Milch weglassen - erhöht das Alzheimerrisiko - wer das nicht glaubt kann mit Hilfe des Internets und leo.org alle Studien im Original lesen, dann brauchen wir auch kein Fleisch mehr zu essen, das das Risiko senken kann !!
Beim ersten Googlen finde ich da auch und vor allem das Gegenteil (was offenbar durch Studien einerseits gestützt, andererseits bestritten wird).
Auch wird ein künftiger Anti-Alzheimer-Milchshake in Aussicht gestellt, Schafmilch empfohlen, dubios Milch mit Safran als besonderes Hausmittel gegen Demenz beworben und der besondere Nutzen von Muttermilch bei PatientInnen betont.
H-Milch gilt allerdings als problematisch.
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