Lieblingsspeise Österreichs

And the winner is: Wiener Schnitzel

18. Oktober 2010, 14:35
  • Artikelbild
    foto: apa/van bakel

    Der Österreicher liebste Speise: Wiener Schnitzel

Schnitzel, Frittatensuppe und Kaiserschmarren sind laut einer Online-Abstimmung die Lieblingsspeisen der Österreicher

Wien- Die Österreicher bevorzugen die "gute, alte" heimische Küche. Frittatensuppe, Wiener Schnitzel und Kaiserschmarren liegen in der kulinarischen Gunst ganz vorne. Einer aktuellen Internet-Erhebung zufolge, deren Ergebnisse am Montag präsentiert wurden, sind hierzulande traditionelle Gerichte eindeutig am beliebtesten.

Allen Ernährungstrends zum Trotz wählten die 26.601 Umfrage-Teilnehmer, die rund einen Monat lang online auf lieblingsspeise.at über ihre Präferenzen abstimmen konnten (derStandard.at/Lifestyle berichtete), in erster Linie "Klassiker" der österreichischen Küche auf die vorderen Plätze. Bei den Hauptspeisen zeigte sich eine eindeutiger Trend zu Paniertem: Gleich nach dem unangefochtenen Spitzenreiter, dem Wiener Schnitzel, folgen Cordon Bleu und Backhendl als Leibgerichte.

Fazit: Die Österreicher sind "Fleischtiger" und bevorzugen Deftiges und heimische, kulinarische Klassiker. "Wenig verwunderlich" nannte Helmut Österreicher, Gault Millau "Koch der Jahrzehnts", diese Erkenntnis. Das Ergebnis decke sich mit seinen Erfahrungen. Die österreichische Küche sei grundsätzlich sehr beliebt, würde aber aber "immer öfter neu komponiert und interpretiert". Einzig die Tatsache, dass keine Knödelgerichte auf der Top 3-Liste zu finden sind, überrasche ihn ein wenig.

In der Kategorie "Suppen" siegten durchwegs Rindsuppen mit traditionellen Einlagen: nach den Frittaten folgen Leberknödel und Grießnockerl. Und hinter dem unverwüstlichen Kaiserschmarren liegen als Lieblingsnachspeisen Apfelstrudel und Tiramisu - als einziger "kulinarischer Import" auf den Stockerlplätzen.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sei es nicht ideal, was in der Alpenrepublik am liebsten auf den Tisch kommt, meinte Kurt Widhalm, Leiter der Abteilung für Ernährungsmedizin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde. Mit Maß und Ziel genossen und aus qualitativ hochwertigen Zutaten hergestellt könne man aber "durchaus auch ein Schnitzel in den Speiseplan einbauen". Die Tradition, deftige Fleischgerichte in erster Linie an Sonn- und Feiertagen zu genießen, sei sinnvoll. "Derzeit ist der heimische Fleischkonsum zu hoch".

Der Obmann des Fachverbandes Gastronomie, Helmut Hinterleitner, bezeichnete die Schmankerln der heimischen Küche als "Botschafter Österreichs". "Das ist eine wichtige Facette für das Urlaubsland - internationale Vergleiche müssen wir nicht scheuen". Das kulinarische Angebot sei ein maßgeblicher Faktor bei der Wahl eines Reiseziels. (APA)

 

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 268
1 2 3 4 5 6
El_Guanche
00
23.10.2010, 10:33

Wiener Schnitzerl (& Backhenderl) von gentechnisch manipulierter, billiger Soya-Fütterung, na servas!!!

GiordanoB
01
18.11.2010, 15:22

Wahrscheinlich benutzt keine andere Ernährungsmethode derart hochverarbeitete Produkte wie die durchschnittliche vegetarische Küche.

und ewig hirschet dem troll
00
22.10.2010, 12:32
.. Schnitzel, Frittatensuppe und Kaiserschma ..

zufall ??

die gleiche top positionen wie die letzten jahre.

??

wahrscheinlich voten auch immer nur die selben leute.

kernel_panic
01
21.10.2010, 20:11
Ich hab die Umfrage mitgemacht und muss so im Nachhinein doch zugeben

dass die Österreichische Küche wirklich top ist. Wenn ich mal öfter im Ausland unterwegs bin oder stressbedingt nur Fast Food zu mir nehm, genau dann merkt man, was man eigentlich nicht hat.

a grünes stricherl
 
00
22.10.2010, 01:37
wobei ich die erfahrung gemacht hab dass vieles was man aus österreich als sehr gut kennt

dann in "noch ein bisserl besser" in italien existiert.

ich weiss .. sakrileg. :D

Experte für eeh alles
21
20.10.2010, 15:45

Eine sehr dünne Scheibe Schwarzbrot, dick mit Butter bestrichen, nun die ganze Lachsdose darauf verteilt, das Öl aus der Dose ebenfalls darüber kippen und reichlich mit 80% Mayonaise garnieren!

GiordanoB
00
18.11.2010, 15:16

Lachsersatz, bitte!

A Voice
01
21.10.2010, 14:09
bäh

jetzt ist mir schlecht. Nur vom Lesen

Sternchen100
00
20.10.2010, 13:41

Ein Backhenderl ist schon was Feines, das letzte war bei mir - muss überlegen, gut 25 Jahre her...

Mich wundert, dass keine Nudelgerichte auf der Liste sind - Kärntner Nudeln, Kletzennudel, Powidltaschn, Kasspätzle, Pasta - oder Tiroler Gröstl, Tafelspitz, Reindling....

januschk
24
20.10.2010, 13:12
FLEISCH

ist mein Gemüse.

sam dudley
81
20.10.2010, 11:13
nun die panier muss sein

sozusagen als mäntelchen um zu verhüllen, wie das arme schwein oder tier gelitten hat, bevor es endlich sterben durfte.

Atterl
 
00
11.11.2010, 04:38

*gähn*

trollvottel
04
21.10.2010, 10:25

Nein. Die knusprige Panier ist dazu da, das aufdringliche Geheul der kreuzritternden, spammenden Veganersekten zu übertönen.

inventor
00
20.10.2010, 17:55

ist das arme schwein nun kein tier???

hugo montenegro
13
20.10.2010, 09:33
schweinsschnitzel...mmmm

aber vorsicht, liebe lehrer, könnte ein kündigungsgrund sein.

-blos so-
00
20.10.2010, 08:36
Schnitzel selber ist ja kein Wunder

aber welches Fleisch?

ich selber bevorzuge Hühnerfleisch - das ist noch viel feiner als Putenfleisch...

Schweinefleisch "schweindlt" leider das 10. mal

Kalb/Rindfleisch das eigentliche Wiener Schnitzel - kann sich aber nicht jeder dauernd leisten - wenn auf der Speisekarte beim "Wiener Schnitzel" zum Fleisch nichts dabei steht, dann muß es vom Kalb sein - habe ich mal in der Schule lernen dürfen - allerdings steht das "Schwein" eh immer dabei...

Elisabeth1201
82
20.10.2010, 00:35
Schnitzel und Co.

Vermutlich war kein vegetarisches Gericht zur Auswahl, was ja auch wieder österreichtypisch ist.
Aber tote Tiere essen ist out, auch wenn man sie unter der Panier versteckt .......... in meinen frühen Fleischzeiten (ist schon gut 25 Jahre her), ass ich immer lieber die Panier als das Schnitzel. Wozu das Schwein killen, der Geschmack kommt vom "Dazu".

marty fink
00
30.10.2010, 14:40
ja, ich ess eh lieber lebendige tiere...

GiordanoB
00
18.11.2010, 15:20
Eat the rich ...

In der jap. Küche etwa gibts das tatsächlich.
Bei Fisch zB, Sashimi von der lebenden Scholle.

Wir essen ja wiederum Austern, wobei das doch ein Unterschied zu einem sog. höheren Tier ist.
Womit kein Politiker oder Manager gemeint war.

kernel_panic
00
21.10.2010, 19:57
Ich hab mitgemacht, natürlich gabs vegetarische Gerichte zur Auswahl.

duke box
22
20.10.2010, 14:00

sie essen meinem futter das futter weg!

greenling
21
20.10.2010, 18:48
der ist schon so alt...

wenn schon "save a cow, eat a vegetarian!"

und bitte essen sie weniger fleisch, bzw. denken sie darüber nach, ob es wirklich so gut für sie und ihre kinder ist, die massentierhaltung zu unterstützen, den klimawandel zu fördern und ihre gesundheit zu schädigen.

da ich ihnen diesen witz geschickt habe, hoffe ich, dass sie sich meinen rat auch zu herzen nehmen.
es gibt tolle vegetarische/vegane lokale in wien!

Atterl
 
00
11.11.2010, 04:40

"es gibt tolle vegetarische/vegane lokale in wien!"

Jaja, ich halt's da lieber mit Charlie Harper, auch mich hat Gott in seiner unendlichen Weisheit zu etwas GANZ ANDEREM gemacht.

Körndlfutter, nein danke.

jeffk
02
20.10.2010, 22:14

nicht alle tiere leiden!
die die ich esse kommen aus eigener produktion, haben freilauf und gesundes, richtiges futter
der metzger ist vorort, so ist sichergestellt dass das tier am ende keinen stress ausgesetzt wird

monoton
01
21.10.2010, 10:41

das ist toll, nur ist 90% der österreicher vollkommen egal, ob sie ein massiv gefoltertes tier, das 3 mal durch europa transportiert wurde um geschlachtet zu werden, frißt oder nicht .
hauptsache billigst, und das ist das eigentlich widerliche an dieser industrie.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 268
1 2 3 4 5 6

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.