Die Edelmetalle glänzen heller denn je

18. Oktober 2010, 11:01
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Gold- und Silberpreis scheinen auf dem Weg nach oben keine Gren­zen zu kennen. Der langfristige Aufwärtstrend ist völlig intakt

Der Gold- und der Silberpreis scheinen auf dem Weg nach oben keine Grenzen zu kennen. Der langfristige Aufwärtstrend ist völlig intakt. Diese Zertifikate eigen sich hervorragend für Standardinvestments.

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1.364,95 US-Dollar lautet das neue Allzeithoch des Goldpreises. In den vergangenen Wochen ging es stürmisch nach oben. Getrieben von der expansiven Geldpolitik der Notenbanken rund um den Globus und den damit verbundenen Ängsten der Anleger um die Stabilität des globalen Finanzsystems legte der Goldpreis allein seit Anfang September um knapp zehn Prozent zu. Noch stärker, um 22 Prozent, ging es mit dem Silberpreis nach oben.

Erste Group-Analyst Ronald Stöferle weiß warum: "Für viele ist Gold nun schon zu teuer und man besinnt sich auf den kleineren Bruder. Zudem spricht das Verhältnis zwischen Gold- und Silberpreis derzeit ganz klar für eine relative Unterbewertung von Silber." Gold kostet derzeit fast 58 Mal so viel wie Silber. "Der langfristige Median (seit 1687) liegt beim 15,7-Fachen", rechnet Stöferle vor. „Das deckt sich in etwa auch mit dem Verhältnis der physischen Bestände."

So gesehen sollte die Outperformance von Silber anhalten. Die kommenden Wochen könnten gute Einstiegskurse bieten: "Der Oktober ist für Edelmetalle saisonal gesehen eher ein schwächerer Monat, während November und Dezember normalerweise klar positiv performen können", so Stöferle. Am einfachsten lässt sich Silber via Partizipations-Zertifikat abbilden. Diese „Tracker" vollziehen die Notiz eins zu eins nach. Da Silber am Weltmarkt in US-Dollar gehandelt wird, sollten Sie auf eine eingebaute Währungssicherung (Quanto) achten. Das X-pert Index-Zertifikat der Deutschen Bank (ISIN DE000DB2XAG8) erfüllt diese Bedingung.

Wie wichtig die Währungsabsicherung ist, zeigt ein Performancevergleich: Während Gold seit unserer Besprechung in Z.AT Ausgabe 03.2010 um 11,6 Prozent zugelegt hat, beträgt das Plus beim Quanto-Tracker von der Deutschen Bank (ISIN DE000DB0SEX9) 9,8 Prozent. Wer hingegen ohne Währungssicherung investierte, hatte das Nachsehen: Das entsprechende Non-Quanto-Zertifikat von der Deutschen Bank (ISIN DE0007223737) hat im gleichen Zeitraum wegen der Euro-Schwäche rund vier Prozent verloren. Bullish ist Stöferle übrigens auch für Gold: Sein Kursziel lautet 1.600 US-Dollar pro Feinunze für Mitte kommenden Jahres. Wir halten einen solchen Anstieg durchaus für realistisch!

Christian Scheid ist  Chefredakteur Zertifikate Austria

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