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Luisa Righi/Stefan Wallisch: "Grenzgänge in Südtirol. Ausflüge in Geschichte und Landschaft", Folio Verlag 2010, 12,90 Euro, ISBN 978-3-85256-537-8, ISBN 88-6299-023-3
Bozen - Eine Reise zu sichtbaren, unsichtbaren und verschwundenen Grenzen unternimmt das Bozner Journalistenpaar Luisa Righi und Stefan Wallisch in seinem neuen Buch "Grenzgänge in Südtirol". Die beiden Autoren wollen sich dem Thema Grenze in dem am Freitagvormittag in Bozen vorgestellten Werk unter geografischen und geschichtlichen, sprachlichen und literarischen Aspekten annähern.
In 30 "Grenzgeschichten" begeben sich die Verfasser auf alte Schmugglerpfade oder zu Stellungen der Dolomitenfront. Sie erzählen von der "Transhumanz", dem traditionellen Weidewechsel der Schafe über den Alpenhauptkamm, und schildern das Drama der nach Süddeutschland verschickten Südtiroler "Schwabenkinder". Jedes Kapitel vertieft ein Thema, erzählt Kuriositäten und liefert Wandertipps für jene, die sich selbst zu geschichtsträchtigen Orten aufmachen wollen.
Die Journalisten Luisa Righi und Stefan Wallisch teilen die Liebe für die Berge und das Schreiben. Das Paar durchwandert in seiner Freizeit Südtirol auf der Suche nach kulturellen und historischen Kuriositäten. Mit diesem Buch gewannen sie in der Kategorie Sachbuch den ersten Preis des nationalen Literaturwettbewerbs "Autori da scoprire". Im Folio Verlag erschien von ihnen bereits "Ötzi, die Räter und die Römer. Archäologische Ausflüge in Südtirol" (2009) und "Spurensuche in Südtirol. Wandern mit Ötzi, Goethe und Luis Trenker" (2007). (APA)
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