Opera 11 soll Browser-Erweiterungen unterstützen

15. Oktober 2010, 10:51
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Der norwegische Browserhersteller Opera hat am Donnerstag angekündigt, dass man mit Opera 11 ein Erweiterungssystem für den eigenen Browser einführen wird. Während Opera bei vielen Features wie Tabs oder Schnellwahl-Startbildschirm Vorreiter war, muss der Desktop-Browser in Sachen Erweiterungen gegenüber Firefox oder Chrome aufholen.

Technologie

Dabei stellt das Unternehmen in Aussicht, dass eine Installation vieler Extensions im Gegensatz zu Firefox keine Leistungseinbußen bringen soll. "Wir haben extra eine schlankere Extension-Technologie gewählt, die leichtgewichtiger ist als Mozillas", betont Krogh. Ähnlichkeiten bestehen demnach eher mit Googles Chrome, insofern ist zu erwarten, dass entsprechende Add-Ons primär mit HTML5 und Javascript entwickelt. Angemerkt sei, dass Mozilla im Firefox 4 mit den Jetpacks ebenfalls ein ähnliches Erweiterungssystem einführt - allerdings zusätzlich zum bestehenden.

Passwörter

Mozilla hat unlängst aufgrund eines Passwort-Räubers angekündigt, User besser vor schädlichen Browser-Erweiterungen schützen zu wollen. Opera möchte es soweit gar nicht kommen lassen. "Wir wollen uns in vernünftigem Ausmaß der Qualitätssicherung widmen", meint Krogh. Denn da eine Extension effektiv ein vollwertiges Programm ist, bestehen auch entsprechende Risiken. Zwar sei nicht hundertprozentig zu verhindern, dass Erweiterungen mit unerwünschtem Verhalten durchrutschen. "Wir reagieren aber unter den Browserherstellern wohl am schnellsten auf Angriffe", betont der Opera-CDO. (pte/red)

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