Mit vereinten (Rechen-)Kräften gegen SARS

30. April 2003, 15:08
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Mittels Grid Computing soll der Virus bekämpft werden – bereits 15.000 UserInnen

Im Kampf gegen den SARS – Virus wird nun zu neuen Mitteln gegriffen.

Mittels Grid Computing ("verteiltes Rechnen"), bei dem Rechen- und Speicherressourcen einzelner Computer genutzt werden, soll die Effizienz potentieller Medikamente gegen den Virus getestet werden. PC-UserInnen stellen dabei ihre Computer in Leerlaufzeiten zur Berechnung von Daten zur Verfügung.

Virus

Das Rothberg Institute for Childhood Diseases wollte mit Hilfe der D2OL Software ursprünglich seltene Kinderkrankheiten erforschen, hat sich aber nun dem Kampf gegen den Virus verschrieben.

Bisher wurde die Software bereits 15.000 Mal heruntergeladen.

Zum Download (Windows 98/2000/NT/ME/XP, Mac OS X, Solaris, Linux)

Grid Computing wurde bisher bereits im Kampf gegen Pocken eingesetzt (Der Webstandard berichtete), bekannt wurde vor allem das SETI@home-Projekt, welches sich mit der Suche nach Außerirdischen beschäftigt.(red)

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