Der Mozart-Effekt

5. Mai 2003, 20:21
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Wie Musik unser Leben zum Positiven hin beeinflusst - Experte Don Campbell hält Seminar in Wien

Der "Mozart-Effekt" sorgte 1993 für Schlagzeilen: Die Forscher Frances Rauscher und Gordon Shaw hatten einen Test durchgeführt, in dem sie einer Gruppe Studenten zehn Minuten lang nichts zu tun gaben, eine zweite Entspannungsübungen per Tonband-Anweisungen machen ließen und einer dritten Mozarts Sonate für zwei Klaviere KV 488 zu hören gaben. Die Mozart-Hörgruppe vermochte anschließend eine Denkaufgabe besser zu lösen als die beiden anderen.

Sie wiesen damit nach, was schon wesentlich länger vermutet worden war: nämlich dass der Einsatz bestimmter Musik zur Linderung von Stress- oder Angstzuständen, zur Verbesserung des Gedächtnisses und des allgemeinen Lebensgefühles - aber auch zur Steigerung der körperlichen Aktivität beiträgt.

Einer der bekanntesten Experten auf diesem Gebiet ist der Texaner Don Campbell. Campbells zentrales Anliegen ist es, der Musik den ihr gebührenden zentralen Stellenwert in unserem Leben (zurück) zu geben. Campbell, der selbst auch aktiver Musiker ist, hat mehrere Bücher verfasst - darunter den 1997 Bestseller "Der Mozart-Effekt". Am 13 Mai wird er auf Einladung der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin ein Seminar abhalten. Die Teilnahmegebühr beträgt bis 12. Mai 50 €, an der Abendkasse 60. Details zur Anmeldung finden Sie in der linken Spalte. (red)

Seminar "Der Mozart-Effekt"

Zeit: Dienstag, 13. Mai 2003, 10.00 - 16.00 Uhr

Ort: Jugendstiltheater im Otto Wagner Spital kleiner Theatersaal, 1140 Wien, Baumgartner Höhe 1

Weitere Informationen und Anmeldung zum Seminar auf der Webseite der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin


Tel.: 0043/1/688 75 07-0,
e-mail
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