Energiepreise legen zu

30. April 2003, 13:23
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Plus von 5,4 Prozent wegen empfindlicher Verteuerungen bei Sprit und Heizöl

Wien - Kräftige Preissprünge bei Sprit und Heizöl haben Energie auch im März 2003 gegenüber dem Vorjahr verteuert - im Durchschnitt um 5,4 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Energiekosten für Österreichs private Haushalte um 0,7 Prozent. Dies gab die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) am Mittwoch bekannt.

Heizöl extra leicht verteuerte sich im Jahresabstand um 24,0 Prozent, Normalbenzin um 12,0 Prozent, Superbenzin um 12,1 Prozent und Diesel um 12,6 Prozent. Zum Vormonat Februar betrug die Preissteigerung bei Heizöl extra leicht 6,8 Prozent, bei Normal- und Superbenzin 0,3 Prozent und bei Diesel 3,6 Prozent.

Marktunsicherheiten

Die höheren Mineralölpreise führt die E.V.A. auf Marktunsicherheiten im Vorfeld des Irak-Krieges zurück. Seit Beginn des Krieges seien allerdings etwa die Heizölpreise bereits wieder um rund 20 Prozent gesunken. Laut E.V.A. wird sich dies aber erst auf den Energiepreisindex im April auswirken.

Strom war im März um 1,0 Prozent billiger als zwölf Monate zuvor, gegenüber Februar blieben die Preise gleich. Gas und Fernwärme waren im Jahresabstand um 0,1 Prozent teurer, verglichen mit dem Vormonat zeigten sich die Preise bei beiden Energieträgern unverändert.(APA)

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