Gehirn-Scans

Liebe kann Schmerzen lindern

14. Oktober 2010, 11:52
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    foto: johannes höntsch/pixelio.de

    Liebe trägt zur Schmerzlinderung bei.

    Foto: Johannes Höntsch/www.pixelio.de

Forscher weisen Aktivität ähnlicher Hirnareale nach - Mechanismus funktioniert wie bei der Einnahme von Schmerzmitteln

Stanford - Liebe kann weh tun, das wissen nicht nur Verfasser von Songtexten. Sie könnte laut Wissenschaftlern der Stanford University auch helfen Schmerzen zu lindern. Gehirn-Scans haben nun sichtbar gemacht, dass viele Bereiche, die normalerweise bei Reaktionen auf Schmerzen aktiv sind, auch beim Erleben von Gefühlen der Liebe eine Rolle spielen. Details der Studie wurden in dem Fachmagazin PLoS One veröffentlicht.

Dopamin löst Reaktion aus

Das Team um Jarred Younger verursachte bei 15 Studenten leichte Schmerzen und überprüfte, ob das Ansehen von geliebten Menschen sie von ihrem Zustand ablenkte. Die Untersuchung konzentrierte sich dabei vor allem auf Menschen, die am Anfang einer Beziehung standen. Es könnte daher sein, dass dieser Effekt mit der Zeit nachlässt.

Mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI) wurde die Gehirnaktivität in verschiedenen Bereichen in Echtzeit gemessen. Es ist bereits seit einiger Zeit bekannt, dass starke Liebesgefühle mit intensiver Aktivität in verschiedenen Gehirnbereichen in Zusammenhang stehen. Dazu gehören Bereiche, die ihrerseits mit der Chemikalie Dopamin in Verbindung gebracht werden. Diese ist dafür verantwortlich, dass das Gehirn zum Beispiel positiv auf Süßigkeiten oder Kokain reagiert.

Gehirn macht sich selbst schmerzfrei

Die Studenten wurden gebeten, ein Foto eines geliebten Menschen und eines von einem ähnlich attraktiven Bekannten mitzubringen. Es zeigte sich, dass das Foto des nahestehenden Menschen die Wahrnehmung des Schmerzes deutlich mehr verzögerte. Younger erklärt, dass die durch Liebe verursachte Schmerzfreiheit mit primitiveren Funktionen des Gehirns verknüpft zu sein scheint.

Dieser Mechanismus funktioniert ähnlich wie bei Schmerzmitteln, die auf Opiaten basieren. Einer der entscheidenden Gehirnbereiche ist der Nucleus accumbens, der auch beim Konsum von Drogen und den Reaktionen auf Opiate oder Kokain eine sehr aktive Rolle spielt. "Diese Hirnregion sagt dem Gehirn, dass es wirklich wichtig ist, damit weiterzumachen."  (pte)

m °u° m
01
15.10.2010, 12:29
Gibts nicht!

Das kann höchstens ein Placebo sein!

Ein nitupsaR
 
04
15.10.2010, 03:44

No na.
Und Liebeskummer kann Schmerzen verursachen.

alexia1
 
00
14.10.2010, 18:37
Liebe auf Rezept

Na ja, vielleicht wird es bald kommen, dass wir von unseren Ärzten die Liebe auf Rezept verschrieben bekommen??? Wäre sicher ohne Nebenwirkungen (hängt davon ab, in wen man sich verliebt!)

Der Wappler
10
14.10.2010, 17:36
Der Wappler haut sich mit der Nina in die Fluten

Die Liebe zur Nina heilt meine größten Schmerzen!

Ludovico Settembrini
02
14.10.2010, 15:27

darum heisst ein song der neurowissenschaftlerin peaches auch "fuck the pain away"...

sixela
00
14.10.2010, 15:16

"Liebe: ist eh nichts anderes als eine chemische Reaktion im Körper;-)

jaws
00
19.10.2010, 13:28

wozu der zwinkerer hinten?

sixela
00
19.10.2010, 20:41

Einfach ein relaxter Zwinkerer gegen die Verteidiger der "wahren Liebe". Und jetzt mach ich gleich noch einen.
;-)

Clemens Schwarz
10
14.10.2010, 23:37
genau

und genau aus diesem grund spielt es keine rolle, ob man ein kind liebt oder nicht.

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