Der Professor als Phantast

KrisenFrey, 13. Oktober 2010, 22:47
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    foto: matthias cremer

Franz Hörmanns Fundamentalkritik am Geldwesen ist ökonomische Quacksalberei, die von sinnvollen Reformen ablenkt

Es ist eines der phantastischsten Interviews der jüngsten Zeit. Ein Wirtschaftswissenschafter der WU Wien, der führenden Wirtschaftsuniversität des Landes, erklärt auf derStandard.at, dass das gesamte Geld- und Finanzsystem der westlichen Welt auf einem Betrug basiert, dass nämlich „Banken Geld aus Luft erfinden“ und bald – nämlich spätestens in drei Jahren – komplett zusammenbrechen wird.

Stattdessen werden wir ein neues System der Rationierung per Bezugsschein erhalten, das auf  elektronischen Gutscheinen basiert, sagt Professor Franz Hörmann voraus. Und der Euro wird schon nächstes Jahr als Zahlungsmittel das Zeitliche segnen.

Kein Wunder, dass die Zugriffe auf derStandard.at stratosphärische Höhen erreichten und innerhalb eines Tages mehr als 1800 Postings verfasst wurden – die große Mehrheit übrigens zustimmend und sogar euphorisch: Endlich einer, der nicht nur Detailkritik an unserem Finanzsystem übt, sondern dies in Bausch und Bogen abschaffen will bzw. das Ende apodiktisch prognostiziert. A star is born, könnte man glauben.

Oder aber man könnte sich fragen, was für Leute eigentlich auf Staatskosten an unseren Universitäten unterrichten. An der Uni Innsbruck lehrt bekanntlich die Frauen- und Patriachatsforscherin Claudia von Werlhof, die im Standard-Interview behauptet hat, die USA könnte das Erdbeben von Haiti bewusst ausgelöst haben. .

Und an der Uni Wien unterrichtet seit Jahrzehnten der Entwicklungsökonom Kunibert Raffer, der sich als härtester Kritiker des globalen Handels- und Wirtschaftssystem bezeichnet aber als Erklärung für die Missstände öffentlich immer nur behauptet, dass alle Entscheidungsträger – vom jeweiligen US-Finanzminister über den WTO-Chef bis zu den EU-Kommissaren – echte Verbrecher sind.

Ist auch Franz Hörmann auch ein solcher pragmatisierter Spinner, der den Kontakt zu seinem Fachgebiet verloren hat und von seriösen Kollegen im besten Fall belächelt wird?

Ein Blick auf seinen Lebenslauf zeigt etwas anderes: Hörmann ist Professor für Revisions- und Rechnungswesen, als die Lehre von der Erstellung von Unternehmensbilanzen. Und diese Fähigkeit kann er seinen Studenten hoffentlich kompetent vermitteln; von seiner Publikationsliste zu schließen, ist er vor allem im IT-Bereich äußerst beschlagen.

Allerdings: Weder Geldpolitik noch Bankwesen, ja nicht einmal allgemeine Volkswirtschaft gehören zu seinem Fachgebiet.

In der Beschäftigung mit Bilanzen ist Hörmann irgendwann zum Schluss gekommen, dass die konventionellen Bilanzierungsmethoden nicht den wahren wirtschaftlichen Wert von Gütern oder Unternehmen darstellen.

Unternehmen, schreibt er etwa in seinem Buch „Unternehmensbewertung auf dem Prüfstand“, lassen sich gar nicht bewerten. Das mag philosophisch sicher stimmen, aber ist äußerst unpraktisch. Denn bei Transaktionen muss man sich auf irgendeine Bewertung einigen.

Wie viele andere kleinkalibrige europäische Wissenschafter hat Hörmann einen besonderen Zorn auf US-amerikanische Praktiken. Aber, und das zeigt schon einen gewissen Größenwahn, behauptet er, er habe die US-amerikanischen Unternehmensbewertungskonzepte wissenschaftlich widerlegt.

Auf der Webseite Antibilanz.info, die seinen Ideen gewidmet ist, geht er noch einen Schritt weiter: „Weltsensation aus Österreich – Bilanzen mathematisch widerlegt“. Ich kann mangels mathematischer Kenntnisse seinen Argumenten gar nicht folgen, aber in einem bin ich sicher: Eine Weltsensation, die sich nur auf einer obskuren Webseite findet, ist wohl doch keine.

Und nun hat lässt Hörmann die Notenbanken, die Weltwirtschaft und ja das Geld an sich seine revolutionäre Fundamentalkritik spüren. Dort bewegt er sich auf noch viel dünnerem Eis. Dass über die Kreditvergabe der Banken die Geldmenge ausgeweitet und Geld über diesen Multiplikatoreffekt  geschaffen wird, sollte jedem Erstsemestler der Volkswirtschaftslehre bekannt sein. Deshalb gibt es ja einen so großen Unterschied zwischen M1, der Geldmenge, die mehr oder weniger von Notenbanken gesteuert werden kann, und der erweiterten Geldmenge M3.

Diese Geldschöpfung durch eine Art von Magie hat schon Goethe in seinem „Faust II“ angeprangert, aber es hat noch niemand ein besseres System vorgeschlagen.

Wenn Banken kein Geldschöpfen dürfen, dürfen sie Einlagen nicht ausleihen. Dann müsste jeder, der Geld anlegen will, direkt einen Schuldner suchen und ihm auf eigenes Risiko den Kredit geben. Oder noch schlimmer, wenn kein Geldkreislauf existierte, dann gäbe es keine Kredite, keine Investitionen, keinen Steigerung der Produktivität, keinen Fortschritt.

So schlecht ist die Welt mit der Geldschöpfung nicht gefahren, sonst würdet ihr User meine Gedanken vielleicht auf Pergamentpapier, aber nicht auf einem modernen Computer oder Handy lesen.

Die Rückkehr zur Tauschwirtschaft, die Hörmann mehr oder weniger fordert, ist doch ein wenig weltfremd. Und Systeme, in denen die Geldmenge nicht flexibel ausgeweitet werden kann, wie etwa der alte Goldstandard, bremsen die wirtschaftliche Vitalität und führen immer wieder zu tiefen Rezessionen (viel tiefer als die von 2009).

Hörmanns Thesen sind nicht ohne Grund eine extreme Minderheitenmeinung: Sie sind ein haarsträubender Unsinn, eine Art ökonomische Quacksalberei. Das spricht nicht gegen die Kernkompetenzen des Uni-Lehrers, aber sehr wohl gegen seine Ausflüge in die Welt der Ökonomie und Gesellschaftskritik.

Das Problem mit solchen abstrusen Fundamentalthesen ist, dass sie von intelligenter Kritik an bestehenden Verhältnissen ablenken: von besserer Aufsicht, erhöhtem Eigenkapital, neuen Regeln für Banker-Boni. Zu dieser viel wichtigeren Debatte tragen Leute wie Hörmann überhaupt nichts bei.

Dass er das urkapitalistische und unterregulierte China, wo die durch billige Kredite geschürte Inflation durch Preisregulierung unterdrückt wird,  als Vorbild für den Westen rühmt, zeugt von sehr geringem Wissen über die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Aber eines muss man ihm zugutehalten: Hörmann lässt – was er den konventionellen Bilanzexperten vorwirft, nicht zu tun – die Falsifizierung seiner Thesen zu. Denn seine Prognosen sind ganz präzise. Entweder treten sie ein oder nicht.

Wenn der Euro das Jahr 2011 überlebt und 2013 nicht der ultimative Crash mit neuer Gesellschaftsordnung kommt, dann hat er ganz offensichtlich Unrecht gehabt. Und dann kann man Hörmann nur raten, sich wieder der Bilanztechnik zuzuwenden.

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schlaubi
00
19.2.2012, 10:45
ist ein geldschein

nicht auch ein "bezugsschein"?

Die andere Meinung
 
20
29.1.2012, 16:19
Stattdessen werden wir ein neues System der Rationierung per Bezugsschein erhalten, das auf elektronischen Gutscheinen basiert, sagt Professor Franz Hörmann voraus.

er sagt es nicht voraus, sie verstehen zu lesende worte nicht.
er bietet so ein system an bzw. entwickelt mit daran. aus.

und zu "Allerdings: Weder Geldpolitik noch Bankwesen, ja nicht einmal allgemeine Volkswirtschaft gehören zu seinem Fachgebiet."

er hat auch _ANDERE_ experten in seinem umkreis - aber anscheinend ist das bei Ihnen unüblich, dass einer etwas erklärt, was ein anderer nicht versteht - sie leben in einer experten-trottel-welt, herr frey.

Yahzee
 
12
18.1.2012, 23:34
Ein wahrhaft unvoreingenommener Artikel

von einem völlig "unabhängigen" Sy$temgewinnler. Unsere sogenannte "Schuldenkrise", die in Wahrheit eine zwangsweise wiederkehrende Systemkrise ist, wurde demnach wohl von Prof. Hörmann herbeigeredet. Ich würde mir an ihrer Stelle mal die Vorgänge in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu Gemüte führen und die Parallelen zu heute ziehen, bevor ich hier so einen "haarsträubenden Unsinn und ökonomische Quacksalberei" absondere, Herr Krisenfrey.

Manfred Gotthalmseder
01
29.7.2011, 22:13
Geldkreislauf... Theorie fehlt

Hörmanns Ideen mögen phantastisch klingen, aber zumindest was die Basis betrifft, nämlich die Kritik an der Geldschöpfung, ist er Teil einer inzwischen breiten Front von Theoretikern, die einen Fehler im System erkennen.
Wir dürfen nicht erwarten, dass die Kritik aus Wirtschaftskreisen kommt. Einerseits, weil das heutige System dafür sorgt, dass Geld dorthin fällt, wo schon welches ist, und gewisse Kreise dieses System einfach nutzen wollen. Andererseits, weil nicht einmal im Volkswirtschaftsstudium eine Theorie zum Geldkreislauf gelehrt wird, wo sie eigentlich an jede Schule gehören würde.
Hier eine Seite, die das auch historisch aufrollt:
http://www.youtube.com/watch?v=yO0r1A9FO_c
Und ein Buchtipp:http://stille-revolution.yooco.de

sturmy
00
11.6.2011, 07:57
KrisenFrey, Hörmann nimmt ihnen das Klopapier...

also dann ...
24
27.4.2011, 20:51
geld - ein UNTRAGBARES S Y S T E M - VON univ. prof. für b a n k b e t r i e b s l e h r e . . .

http://www.boerse-online.de/aktie/nac... 14469.html

hr. frey ...
und w a n n (?) stellen sie sich einer öffentlichen diskussion mit univ.prof. dr. franz hörmann...

oder sind sie einfach nur zu FEIGE ... dazu !?

Corello
 
21
27.4.2011, 12:29
Mal eine unverdächtige Quelle:

http://www.global-change-2009.com/blog/wp-c... banken.pdf

Mit simplen Buchhaltungskenntnissen wird hier die Theorie der "Geldschöpfung aus dem Nichts" ausgehebelt.

also dann ...
14
27.4.2011, 20:32
e4genartig ... die deutsche bundesbank sieht dies ganz anders = geld aus l u f t = giralgeld

in ihrer broschüre für die "schulen" ...
geld- und geldpolitik !

das sie ... und hr. "frey ...von bwl/vwl.sachverstand"
dies nicht behirnen, ist ja völlig unerheblich ...
http://www.bundesbank.de/download/... gesamt.pdf

3.5 geldschöpfung
GESCHÄFTSBANKEN SCHAFFEN G E L D ...
DURCH K R E D I T V E R G A B E !
- der regel gewährt die bank dem kunden einen kredit - und schreibt ihn auf dessen girokonto gut...
- rd em kunden ein kredit von 1000 euro gewährt, erhöht sich die sichteinlagen auf seinem konto;

es ist giralgeld e n t s t a n d e n...
bwz. es wurden 1000 euro g e s c h ö p f t !

NA WUSCH ...
und nun wenden sie sich einfach an den vorstand der DEUTSCHEN BUNDESBANK,
viel erfolg !

Corello
 
31
27.4.2011, 12:23
Dem ist nichts hinzuzufügen:

"Das Problem mit solchen abstrusen Fundamentalthesen ist, dass sie von intelligenter Kritik an bestehenden Verhältnissen ablenken: von besserer Aufsicht, erhöhtem Eigenkapital, neuen Regeln für Banker-Boni. Zu dieser viel wichtigeren Debatte tragen Leute wie Hörmann überhaupt nichts bei."

Yahzee
 
00
18.1.2012, 23:43
Genau

ist ja viel bequemer die Neiddebatte anzuheizen, anstatt diesen perversen Entwicklungen wie den milliardenschweren Banker-Boni an der Wallstreet, bei gleichzeitiger "Rettung" der "systemrelevanten" Banken durch den Steuerzahler, die Grundlage zu entziehen. Denn genau das würde das Umsetzen der Hörmannschen Thesen bewirken.

also dann ...
02
27.4.2011, 20:36
naja ... ihr beitrag erreicht ja nicht mal die intellktuelle wahrnehmungsschwelle

von leuten wie franz hörmann...

Corello
 
31
27.4.2011, 12:09
Allen "Geldschöpfungsexperten" was einfaches zum Lesen:

http://www.global-change-2009.com/blog/die-... n/2010/05/

http://www.global-change-2009.com/blog/wp-c... banken.pdf

Ich denke "global-change-2009" kann man so nicht der Kapitalismushörigkeit bezichtigen.

Ein bischen Verständins von Buchhaltung reicht durchaus, um die krausen Theorien zur Geldschöpfung "aus dem Nichts" zu entkräften.

also dann ...
11
27.4.2011, 20:44
üch habe mich köstlich a m ü s i e r t..., z.b. über jör buschbeck

dass geld (als forderung = im soll)
... ein kontrakt sei (pfändung ?)
... durch das eigenkapital "gececkt" sei ?!

die banken setzen genau NULL vermögen/innovation oder sonstige vermögenswerte ein (wie bei der produktion eines auto z.b.)
d.h. geld ist nichts als 1 b u c h u n g s z e i l e...
im computer = GELD AUS DEM NICHTS.
dass die konsumenten/unternehmer dafür z.b. real güter "verüfänden"... müssen, hat ja mit der
c r e a t i o n des geldes nichts zu tun !
(es ist ja nur 1 sicherheit - und dies wird ja nicht verbucht...).

lustig auch das argument, dass die zinsen...
nirgendwo fehlten, weil diese ja druch den nachfrageverzicht (sparen ?) konpensiert werde.

mann o mann...
da hilft auch alkohol nicht mehr weiter !

?)

Timitami Salami
00
18.10.2011, 16:35
also dann...

mit fundiertem wissen ist ihnen soundso nicht beizukommen, da Sie scheinbar realitätsresitent sind - bitte kriechen Sie zurück in ihre höhle.
danke!

Rudolf Dangl
 
20
10.3.2011, 10:55
Ein interessanter Beitrag,

denn nach außen hin zerfetzt er Hörmanns Thesen in der Luft, zwischen den Zeilen bestätigt er sie.

also dann ...
00
27.4.2011, 20:47
sorry - aber hr. frey ...von sachverstand,

(er verfügt ja über keinerlei bwl./vwl grundkenntnisse !) kann höchstens seine unterhose...
zerfetzen.

Laín Coubert
02
17.11.2010, 23:31
Kommentar zu "Kommentar zu": Der Frey als Nichtsahner

selten blauäugig - aber sonst wäre er wohl nicht Redakteur eines massenmedialen Druckwerks.

Daniel Dillinger
 
32
17.11.2010, 14:21

Schön, dass im Standard - trotz seiner (Online-) Leserschaft - noch intelligente Kommentare zu finden sind.

Izzy Stradlin
19
17.11.2010, 11:27

Wenn man die vorliegende Lektüre nicht verstanden hat ist es wenig hilfreich, das laut rauszuschreien und daraus zu folgern, es wäre Unsinn.
Was für eine widerliche Hausverstands-Argumentation, weil was immer so war, muss natürlich stimmen, insb. die Bilanzierungsregeln aus dem Spät-Mittelalter.
Nichts verstanden, Herr Frey, schade.

alfred e newman
02
16.11.2010, 21:32
Dieser Kommentar...

..ist das Ignoranteste, was ich seit langem über die schwelende Finanzkrise gelesen habe. Viele sind offensichtlich vollkommen unbeleckt davon, was auf uns zukommt. Gratulation! Vogel abgeschossen!

NANANANANANANANA BATMAN
03
16.11.2010, 10:39
hängt ihn.

den frey.

Idefix der zweite
 
01
24.10.2010, 15:15

Ein derartiger Kommentar war von einem Krisenfrey natürlich zu erwarten.

Prof. Hörmann hat sich durch eine ganze Reihe von sehr sehr dummen Aussagen in seinem Interview sehr leicht angreifbar gemacht und damit leider nicht nur seiner eigenen Reputation geschadet, sondern auch der völlig richtigen Grundaussage, dass das heutige Geldsystem auf Betrug aufbaut und nur dazu dient, Vermögen der grossen Mehrheit der Menschen in die Hände einer winzigen Minderheit von Superreichen umzuleiten.

also dann ...
012
24.10.2010, 00:03
dass hr. "frey...von sachkenntnis"

die tatsache, dass viele "kritische wissenschafter"... und univ.prof`s die meinung von prof. hörmann bestätigen/teilen (wie viele der interessierten poster auch) nicht wahrhaben will, ist evident.
so weit - so gut.

in ermangelung eigener wirtschaftl. bildung ist das ringen um sachargumente ein verlorens unterfangen.
es bleibt nur 1 weg offen : DAS HAIDER REZEPT ! d.h. der angriff auf die person des autors...
am besten in vulgär-diskriminierender sprache um einen höchstmöglichen image-schaden ...anzurichten.

solch eine vernaderungs-strategie...
fällt immer auf den absender zurück und disqualifiziert
den "publizisten" ja nur selbst.

frey...
hat damit sein eigenes, inferiores niveau bestätigt.
GRATULIERE !

Horst Holzinger
09
20.10.2010, 05:55
Zum Verständnis des fiat money

Wenn jemand 2 EUR bei der Bank einzahlt,
kann die Bank 100 EUR Kredit dafür vergeben.

Das ist die Richtline der EZB (2%).

Korrigiert mich, falls ich mich irre.

Tony S
110
20.10.2010, 18:24

Nein, dann kann die Bank 1,96€ verborgen.

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