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Homöopathie gewinnt die Sympathie der Schulmedizin
Foto: Mike Frajese / www.pixelio.de
München - Obwohl sie für Hochschulen über Jahrzehnte tabu waren, sind pflanzliche Arzneien, Akupunktur, Homöopathie und Co in der Medizin immer besser akzeptiert. Selbst im klinischen Alltag ist die Komplementärmedizin keine Seltenheit mehr. Zu diesem Schluss kommt Ingrid Gerhard, Gynäkologin und langjährige Leiterin der Naturheilkunde-Ambulanz der Heidelberger Universitäts-Frauenklinik, am Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Schonende Heilung
Ihre Stärken zeigen die alternativen Ansätze besonders dort, wo übliche Therapien ungünstige Nebenwirkungen zeigen. Das ist in der Frauenmedizin etwa bei Zyklusstörungen, bei Erkrankungen der Gebärmutterschleimhaut oder bei unerfülltem Kinderwunsch der Fall. "Sowohl Phytopharmaka als auch Akupunktur und Homöopathie können Zyklen regulieren und gute Empfängnisraten erzielen. Sie lindern Schmerzen, verbessern die Wundheilung, regulieren den Zyklus und stabilisieren auch psychisch. Nebenwirkungen wie bei hormonellen Therapien treten dabei nicht auf", so Gerhard.
Ihre Wirkung entfalten komplementäre Ansätze, indem sie die Selbstheilungskräfte der Patientin erhöhen, die Prävention und Selbstverantwortung stärken und mit Methoden ohne nennenswerten Nebenwirkungen arbeiten. Bei vielen chirurgischen Eingriffen könne die Komplementärmedizin parallel eingesetzt werden, um die Folgen abzumindern und die neue Lebensordnung nach der Operation wieder herzustellen. "Omega 3-Fettsäuren, B-Vitamine und Magnesium lindern etwa bei Endometriose Schmerzen und greifen in die hormonelle Regulation ein", erklärt die Expertin.
Breite Palette von Ansätzen
Selbst bei Tumor reduzieren verschiedene Methoden Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie und verbessern langfristig die Lebensqualität. Gerhard zählt dazu Selen- und Vitamin C- Infusionen, Misteltherapie, Mikrobiologische Therapie, homöopathische Komplex- und Einzelmittel sowie auch die Traditionelle Chinesische Medizin. Einzug in die konventionelle Medizin haben vielerorts auch bestimmte Formen der Wärmebehandlung und Sauerstofftherapie gehalten, sowie Vakzinationen und zellbezogene Therapien.
Im Kommen sind auch Therapien, die das Immunsystem beeinflussen und stärken, wie etwa medizinische Pulze, Tees und spezielle Pflanzenextrakte. "Hier hat die Grundlagenforschung inzwischen die Wirkmechanismen erkundet. Es lässt sich daher absehen, dass auch sie in Zukunft besser akzeptiert werden", berichtet Gerhard. (pte)
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Klar - wo keine Wirkung - da keine Nebenwirkungen.
Abgesehen von Placebo oder Nocebo, aber das beruht ja nicht auf dem Wässerchen oder Zuckerkugerl, das man bekommt, sondern auf der damit vermittelten Suggestion.
Das Problem dabei: Die Menschen verdummen, sie verblöden immens und werden völlig unkritisch im Denken - und sie werden dabei kräftig ausgenommen. Die Pharmaindustrie ist dagegen ein Lärcherlschas, wenn man sich anschaut wie hoch die Gewinnspanne von homöopathischen Mittelchen ist:
Für 1kg Zucker zahlt man in industrieüblichen Mengen ca 0.65€, vielleicht sogar weniger. Für 10g Zuckerkugeln hingegen 8€ und mehr.
Das ergibt eine rein inhaltsbezogene Gewinnspanne von sage und schreibe 799.35 € pro Kilo.
homöopathie ist wirkungslos weil ihr wirkmechanismus der chemie widerspricht und weil es keinen empirischen nachweis von heilung durch diese "medikamente" gibt. es gibt hunderte studien und metastudien da drüber. alle zeigen in die selbe richtung. keine einzige korrekt durchgeführte doppelblindstudie mit ausreichend grosser probandenzahl zeigt wirksamkeit über den placebo hinaus.
glücklicherweise sind die meisten anwender ohnedies nicht ernsthaft krank und brauchen daher eigentlich garkeine medikamente sondern einen heissen tee und einen nachmittag ruhe. beides bekommen sie ja dann trotzdem.
dasn zeug aus der apotheke ist, wie ich finde wirklich bloß abzocke, placebo-medizin und zuckerwasser. und dann gibts wieder ein paar mittel, die z. t. dieselben wirkstoffe wie normale medikamente beinhalten und rezeptfrei sind. sind aber wirklich der kleinste teil.
wie sollten zuckerkugerl oder wassertropfen auch nebenwirkungen haben? das problem ist, dass das zeug halt leider auch keine wirkung hat. da kann ich mir auch ein gummibärli einwerfen, das wird genausowenig nebenwirkungen zeigen, aber das schmeckt wenigstens gut.
Und wer behauptet, die Pharma-Branche, sei selbstlos? Wissen Sie, wie viel die Entwicklung eines Medikaments kostet? Das Geld will man wieder sehen...
Ganz abgesehen von den Interessen, die jede Firma hat: Gewinn. Diesen Gewinn hat übrigens auch Ihr TCM Mediziner im Sinn - mit dem Unterschied, dass er wohl nicht börseorientiert ist.
Alles was man finden will, findet man im WWW, dem großen Hort der allmächtigen Weisheit!
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