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An ihrem Hauptwahlziel, der absoluten Mehrheit, ist die SPÖ nur recht knapp vorbeigeschrammt - aber am impliziteren, wichtigeren Wahlziel ist sie grandios gescheitert. Dem Wahlziel, die FPÖ klein zu halten. Die Sozialdemokraten haben etwas höchst Riskantes getan: Entgegen aller Wahlkampf-Regeln haben sie das FPÖ-Thema "Ausländer" als das zentrale Kampagnenthema akzeptiert und versucht, sich selbst als Partei der "Hausordnung" darzustellen, statt dass sie ihre eigenen Themen, wie etwa soziale Gerechtigkeit, gepusht hätten. Es war eine hochriskante Strategie, die die Agenda der FPÖ noch legitimierte und die Strache-Partei, wie wir jetzt sehen, erst recht stark machte. Blöd gelaufen. Wenn sich die Häupl-Leute jetzt auch in Wien in eine Koalition mit der ÖVP einzwängen, in eine Koalition des Bewährten, Routinierten, des Altbekannten, das die Leute schon so satt haben, wird sich an dieser Dynamik aber nichts ändern. Alle Vernunft spricht dafür, einmal etwas anderes auszuprobieren, damit ein bißchen Farbe und Leben ins Polit-Spiel kommt. Warum sollte man mit der Fekter-Partei, die selbst gerade fünf Prozent verloren hat, koalieren? Und warum sollte man nicht Rot-Grün machen in einer Stadt, in der immer noch 60 Prozent der Leute Mitte-Links-Parteien gewählt haben? Aus Feigheit? Na, die ist, wie man immer wieder aufs Neue sieht, ein äußerst schlechter Ratgeber.
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Ich hätte noch eine Idee wie in Zukunft die Parteien einen Haufen Geld für Wahlpropaganda sparen könnten - einfach jedem Wähler das Wahlprogramm der eigenen Partei zusenden oder in den Medien eine Internetadresse wo man sich das zu Hause in Ruhe zu Gemüte führen kann durchgeben. Lesefaule oder prinzipielle Nichtwähler erreicht man mit der herkömmlichen Kasperltheaterwahlwerbung ja auch nicht. Es sollte auch überdacht werden ob jeder 16-jährige und jeder demente Patient das Wahlrecht dem Sinn nach korrekt auszuüben in der Lage ist.
.. sagt und das jetzt genau ? Das die FPÖler alle von ganz schlauen Buberln gewählt werden ? Ich kenne recht viele FPÖ Wähler und entweder sind sie hochverschuldet, Alkoholiker oder sind sonst irgendwie auf der Verliererstraße oder fühlen sich zumindest so.
in diesen Fällen soweit als irgend möglich in von der Wahlkommission und den begleitenden Pflegepersonl gewahrt wird kennt man nach einigen Wahlen die Leute und kann sich anhand der ausgezählten Stimmen ausrechnen wer was gewählt hat.
Darum habe ich auch schon in einem früheren Posting geschrieben, dass man das Wahlrecht für dementen Patienten überdenken sollte. Wurde da aber auch nur falsch interpretiert und missverstanden.
Unser Exfinanzminister kam ja auch aus dieser Ecke und man kann ihm nachsagen was man will aber dass von Alkoholiker, hochverschuldet oder auf der Verliererstrasse kann man bei dem - und auch vielen bekannten FPÖ´lern wohl wirklich nicht sprechen.
Die Wähler dieser Partei unisono als Alkohliker, Deppen, Geisteskranke, Demente oder hirnlose Prolos abzuqualifizierenenspringt eher einer hasserfüllten linkspopulistischen Propaganda aber nicht den Tatsachen. Auch wenn viele das gerne so möchten.
Eine rot-grüne oder rot-schwarze Verliererregierung für Wien ist genauso abzulehnen wie es die schwarz- blaue Bundesregierung war, auch wenn es sich rechnerisch ausgeht. Demokratisch korrekt wäre es nicht da man den Wählerwillen von 27% der Wiener Wähler einfach ignorieren, diese ausgrenzen und diskriminieren würde. Das Getöse um schwarz-blau damals war enorm und es wäre sicher nicht klug das gleiche jetzt in rot grün zu veranstalten.
Aber wenn es um Machtdemonstration geht hatten gewisse Leute ja nie Skrupel. Blöd nur, dass in 4 oder 5 Jahren wieder gewählt wird.
Ich würde es begrüssen wenn sich Politiker mit total gegensätzlichen Meinungen zusammenraufen und auf politiscauseinandersetzen müssten, eben nach dem Prinzip wie gewählt wurde.
.. vor die SPÖ. Da hat der Wähler ganz klar entschieden. Zumindest ist mir nicht bekannt, daß die FPÖ am meisten Stimmen erhalten hätte. Im Gegenteil 73% der Wähler haben nicht für die FPÖ gestimmt. Mehr als eine 2/3 Mehrheit wenn man so sagen darf.
Zudem solltens den Häupl kennen. Der bewegt sich nicht gerne daher kann er auch nicht mit dem Strache und seinen rechtsextremen Buberln Paintball spielen gehen. Daher wird der Häupl auch nicht mit dem H.C. wollen. Warum sollte er auch? Wenn über 2/3 der Wiener keine FPÖ in der Stadtregierung sehen wollen.
Die FPÖ war (insbesondere in Wien) deshalb der absolute Wahlgewinner weil es Menschen wie den Herrn Misik gibt.
Sollte die SPÖ aus den Wahlen wieder nicht die richtigen Schlüsse ziehen und gegen den Wählerwillen mit den Grünen eine Stadtregierung bilden ( sicher der bequemste und einfachste Weg) dann wird bei den nächsten Wahlen die FPÖ einen noch weit höheren Wahlsieg einfahren.
Es wäre daher nur gerecht wenn das Wahlrecht dahingehend geändert würde dass die Parteien je nach erhaltenen Wählerstimmen zusammenarbeiten "müssen" und nicht Koalitionen nach Vorteil und Belieben gebildet werden können. Es kann nicht sein dass der einzige wirkliche Wahlgewinner und zweitstärkste Partei in Opposition gehen muss und die absoluten Verlierer regieren.
Welcher Wählerwille ist Ihnen denn begegnet und hat Ihnen diese Flausen in den Kopf gesetzt?
Mir zeigt die Mathematik ganz klar: Es gibt eine satte, satte Mehrheit (=Wählerwille) für Rot-Grün.
Ja Ja, sicher es gibt eine noch sattere Mehrheit für Rot-Blau. Aber ich glaube nicht dass es der Wille der SPÖ Wähler war mit den Blauen zu koalieren. Und auch viele FPÖ-Wähler dürften nicht allzu angetan sein von der Vorstellung mit der SPÖ zu koalieren. Abgesehen davon: Zwischen den Wertvorstellungen gibt es nur Stillstand oder Kompromisse der Qualität "halb schwanger" (also völliger Unsinn).
manifestiert sich aber nicht in Zuwächsen oder Verlusten sondern immer noch in den Stimmanteilen.
Zu behaupten der Wählerwille sei dass die FPÖ regiert, bloß weil Sie ca. 12% dazugewonnen hat, heisst u.a. 44% der (SPÖ-)Wähler zu ignorieren. Bei solch verbogenen Interpretationen braucht man tatsächlich keine Wahlen....
Habe mit keinem Wort davon gesprochen dass ich mir wünsche dass die FPÖ "regiert". Lediglich eine gerechteren Modus. Mir stinkt es wenn eine Partei als einzige tatsächlich Stimmen gewinnt und zwar gewaltig und von vorne herein von einer Regierungsbeteiligung ausgeschlossen werden kann und sich die stimmenstärkste Partei aussuchen kann, mit wem sie den gerne möchte. Das hat doch mit Demokratie nichts zu tun. Das Volk wählt und die stimmenstärkste Partei, auch wenn sie de facto verloren hat - bestimmt wer mit ihr regieren darf.
...wenn es zuvor nie eine wahl gegeben hätte, sondern diese wahl die erste in der geschichte gewesen wäre... wie würds dann aussehen..? 44, 26, 13, 12... %
wer darf bestimmen?
wer mit wem?
minderheitregierung? große koalition (gesinnungsmäßig weit entfernt) kleine koalition(weil gesinnungsmäßig näher) oder kleinere koalition(weil gesinnungsmäßig ein bisserl mehr näher)
Ich glaube nur, dass sich unsere (im Nachhinein betrachtet dann vielleicht nicht mehr, das kann sich ja bekanntermaßen ändern) "Linken" dieser Begriffe und ihres Inhalts gar nicht bewusst sind.
Mögen die Anliegen berechtigt sein oder auch nicht, aber Anspielungen auf das Dritte Reich sind für ein bisschen Kleingeld eine wirklich fatale Sache.
Vielleicht wird unseren selbsternannten Links(pseudo)intellektuellen einmal klar, was der Unterschied bezüglich der Folgen von Deportationen bei den Nazis und bei uns hier heute ist.
Ich bin mir sicher, daß seine 'Ratschläge' "ordentlich nach hinten losgehen" würden.
Wann ich allerdings ein Strache-Fan wäre, würde ich Misik gerne vor den rot-grünen Vorhang stellen und den rot-grünen Koalitionären sagen: Hört auf ihn. Er weiß zwar nicht was er tut, aber was er macht, das macht er aus Überzeugung - und nur die hat euch gefehlt. Die Inhalte und die Lösung für alle Probleme (den Hausmeister nämlich) gab ja eindeutigst die SPÖ vor, einmal mehr ...
Ich bin heilfroh, nicht in Wien gewählt haben zu müssen.
Pest, Cholera und Skorbut - und dazu noch Kleinstparteien (von der ÖVP nach 'unten') bei denen sich sowieso kein Mensch auskennt - und die auch kaum wen interessieren.
Wer kann sich da wirklich entscheiden?
Diesmal, Herr Misik, kann ich nicht zustimmen.
Aus meiner Sicht hat Bgm Häupl das Schlimmste verhindert, indem er und die SPÖ sich ENDLICH diesem Integrationsthema einmal angenommen haben.
Es wurde viel zu lange ignoriert und finds enttäuschend, dass der Herr Misik es auch heute noch ignorieren würde. Es IST ein Problem, wenn in einer Volksschulklasse 80% der Kinder kein deutsch sprechen und JA, das ist in sehr vielen Klassen die Realität. Und man kann noch so links sein, Problem bleibt Problem.
Wenn man als Sozialdemokrat bei einer Wahl fix einfahren will, kann man jetzt zwei Sachen machen:
1. so tun als gäbe es das Problem nicht
2. all jene, die es ansprechen (auf welche Art und Weise auch immer) einfach immer als Nazi bezeichnen.
22 Kinder, außer meiner Tochter ist KEIN EINZIGES Kind muttersprachlich Deutsch, ich war beim Elternabend, die anderen Eltern haben so gut wie nichts verstanden.
Ich werde ein paar Monate abwarten und dann voraussichtlich Himmel und Erde in Bewegung setzen, um in einen katholischen Privatkindergarten zu wechseln (genauso wie es alle grünen und roten Politiker tun).
Als Vater habe ich die Pflicht, meinem Kind die Zukunft nicht zu verbauen und dafür zu sorgen, daß es beim Volksschuleintritt Deutsch kann.
Ich habe es versucht.
In meinen Augen ist jeder, der so eine Situation gut findet, ein Verbrecher an der Zukunft unserer Kinder.
Wie alt ist ein Kind im Kindergarten? Zu diesem Zeitpunkt MUSS es natürlich schon perfekt deutsch sprechen. EU Sprachenniveau von mindestens C2, ansonsten kein Kindergarten, nicht wahr?
Kommen Sie mal bitte wieder auf den Boden der Tatsachen.
allerdings ist es auch eine chance wenn kinder mit mehreren sprachen aufwachsen können. deutsch müssen sie natürlich trotzdem lernen können.
so blöd es klingt - die mit ausländ. hintergrund haben da einen grossen vorteil so sie am ende drei sprachen (mit englisch) können und vorteile im berufsleben. auch ein grund warum manche braven österreicher strache wählen - im eigenen land berufsnachteile weil kein kroatisch, türkisch ect.
mit der Mehrsprachigkeit auf sich hat. Wenn im
Elternhaus 2 Sprachen gesprochen werden ist das
gut und sollte zu gleichen Teilen an den Nachwuchs
weitergegeben werden. Ab Schulbeginn ist es ratsam
sich mehr der jeweiligen Landessprache zu widmen.
Meist kommt dann englisch oder französisch in der
VS dazu.
Nun stellen Sie sich einen mehrsprachigen KiKa vor
und danach ein VS-Klasse in der gerade mal 50%,
wenn überhaupt, Deutsch können.
Diese ganzen frühzeitlichen Förderungen in was
weis ich was für Sprachen bis Informatik ist
genau das Richtige um Bobos das Geld aus der
Tasche zu ziehen und hat in den seltesten
Fällen nachhaltig gefördert.
Mit den Kindern viel reden, vorlesen und später
selber lesen hat nach wie vor den besten Erfolg.
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