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Der Wahlgewinner heißt Heinz-Christian Strache, auch wenn die SPÖ weiterhin Erste ist.
Reaktionen zum vorläufigen Endergebnis

Die Absolute der SPÖ in Wien dürfte Geschichte sein.
Wien hat gewählt. Das vorläufige Endergebnis ohne Briefwahlstimmen liegt vor, und für alle außer FPÖ bringt es Verluste. Die SPÖ verliert ihre Absolute. Die FPÖ fährt einen Erdrutschsieg ein. Die ÖVP verliert, die Grünen landen auf dem vierten Platz.
Im Laufe der Auszählung sind immer wieder Mandate gewandert. Dazu kommen noch die Wahlkarten, die noch nicht ausgezählt sind und Veränderungen bringen dürften - die Absolute wird die SPÖ aber auch dadurch nicht zurückholen können.
Die Wahlkartenprognose von SORA sieht wie folgt aus: Die FPÖ verliert mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mindestens ein Mandat; dieses Mandat wandert zu den Grünen. Die FPÖ könnte auch ein zweites Mandat verlieren, das dann entweder an die SPÖ oder an die ÖVP geht.
Vorläufiges Endergebnis
SPÖ: 44,3 Prozent
FPÖ: 27,0 Prozent
ÖVP: 13,3 Prozent
Grüne: 12,2 Prozent
BZÖ: 1,4 Prozent
KPÖ: 1,1 Prozent
Die Wahlbeteiligung lag bei 57 Prozent, wird sich aber durch die Wahlkarten noch steigern.
Für den Mandatsstand ohne Wahlkarten bedeutet das:
SPÖ: 49 Mandate (-6)
ÖVP: 13 Mandate (-5)
Grüne: 10 Mandate (-4)
FPÖ: 28 Mandate (+15)
Endgültige Gewissheit über den Ausgang der Wahl wird es diesmal später als gewohnt geben. Es wurden über 162.000 Wahlkarten beantragt, das entspricht 12,93 Prozent der Wahlberechtigten und stellt einen neuen Rekord dar. Die Briefwahlkarten werden in einer ersten Tranche am Dienstag ausgezählt, die letzten Stimmen dann am 18. Oktober
Ergebnisse 2005:
Bei der Wien-Wahl im Jahr 2005 erreichte die SPÖ 49,09 Prozent der Stimmen, was 55 von 100 Mandaten bedeutete. Die ÖVP kam auf 18,77 Prozent oder 18 Mandate. Die Grünen schafften mit 14,63 Prozent 14 Mandate. Die FPÖ konnte 14,83 Prozent der Wählerschaft auf sich vereinigen und damit 13 Mandate - aus wahlarithmetischen Gründen weniger als die Grünen - erreichen. (az, derStandard.at, 10.10.2010)
Die Wienwahl auf derStandard.at
derStandard.at hat Sie, liebe Userinnen und User, durch den Wahlabend begleitet. Sie finden bei uns alle Landes- und Bezirksergebnisse, eine Wählerstromgrafik und sämtliche Hintergründe, Reaktionen und Interviews. Unsere RedakteurInnen waren am Wahlsonntag ab 16 Uhr im Rathaus und den Parteizentralen vor Ort, um über den Wahlabend zu berichten und Reaktionen einzuholen.
Lisa Aigner live von der SPÖ
Lukas Kapeller live von der ÖVP
Marie-Theres Egyed live von der FPÖ
Rosa Winkler-Hermaden live von den Grünen
Im Detail:
Hat sich die Regierungsarbeit für die ehemalige Protestpartei gelohnt? Eine Bilanz über Grün in Wien
Rathausjuristen haben Vassilakou und Brauner zur Nichtbeantwortung der Anfrage aus datenschutzrechtlichen Gründen geraten
Wien beschließt Antispekulationsgesetz, allerdings ohne Sanktionsmöglichkeit
Die Wiener ÖVP wollte Details zu Vergaben, rote und grüne Ressorts antworteten identisch
Rot und Grün in Wien sind sich zwar nicht immer einig, grundsätzlich funktioniere die Zusammenarbeit aber gut, sagen Rudolf Schicker und David Ellensohn
SPÖ-Vorstand und Wahlliste beschlossen, Wohnen als grünes Wahlkampfthema
Die Wiener Schwarzen sägen gern an Chefsesseln - Dank Parkpickerl wurde Manfred Juraczka zum unumstrittenen Frontmann
FP und VP sehen Unabhängigkeit durch Möglichkeit zu politischer Einflussnahme gefährdet
"Bei mir kommt die Sonne aus der Steckdose. Ich mache mir damit heiße Frisuren", sagt die Frau mit dem einfältigen Gesichtsausdruck
Umstrittener Antrag mit "Einschränkungen" zurückgezogen
Dass sie selbst durch zaghafte Widmungen die steigenden Mietpreise in Wien mitverantworte, sei ein Gerücht, wehrt sich die Vizebürgermeisterin Vassilakou
Jeder fünfte über 16-Jährige in Wien hat keine österreichische Staatsbürgerschaft, ist also nicht wahlberechtigt. Die VP beharrt auf ihrem Nein
In Wiens Stadtregierung rauchen die Köpfe beim heiklen Thema Wohnen - die Zeit drängt
Ab Juli 35 Euro pro Monat statt geplanter Nulllohnrunde - Kostet Stadt 16 Millionen Euro - Abschluss 2014 soll sich an Inflation orientieren
Richtwertsystem laut Ressortchef nicht genügend transparent
Eine eigene Liste sei nicht ausgeschlossen, noch will sie aber für VP kandidieren
Ihre Homepage heißt Heimseite. Trotz ihrer verstaubten Rhetorik und auffallenden Zurückhaltung im Wiener Gemeinderat ist die FPÖ umtriebiger denn je: in den Ausschüssen und auf Social-Media-Kanälen, vom eigenen Fernsehmagazin bis Twitter.
In neun Wiener Kasernen gäbe es jede Menge Platz für neue Wohnungen, heißt es in der Bundeshauptstadt
Grünen-Chefin Eva Glawischnig unterstützt den Vorschlag ihrer Parteikollegin Maria Vassilakou für eine Mietbegrenzung, auf sieben Euro will sie sich aber nicht festlegen
Grüne gehen von Einigung bis zum Sommer aus
Zu Maria Vassilakous Vorschlag, Mietpreise zu deckeln, kommen wohlwollende Töne aus den "teuren" Städten Salzburg, Innsbruck und Bregenz. Wiens Bürgermeister Michael Häupl gibt hingegen zu bedenken, dass "Preise immer dazu neigen, bis an die Höchstgrenze zu gehen"
Kubik stellvertretender Vorsitzender im Verkehrs- und Planungsausschuss - Lindenmayr für Verkehr, Al-Rawi für Stadtentwicklung zuständig
Europäisches Urteil verbietet zu niedrigen Mietzins
Die Bundeshauptstadt hat ein konzentriertes Vermögen und viele Bedürftige
Sieben-Euro-Grenze für Mietzins beträfe ihn Wien ohnehin nur wenige - Häupl will Vorstoß nicht kommentieren
Strache hat die Protestwähler mobilisiert, die gegen eine allmächtige SPÖ stimmen wollten.
Er hat sich geschickt als der einzig wahre Herausforderer Häupls in Szene gesetzt.
Genau deshalb haben ÖVP und Grüne ja verloren. Man hat ihnen nicht zugetraut, Häupl herauszufordern zu können.
sobald am wahlzettel ein "keiner der parteien" legitim angekreuzt werden kann.
wenn man das niveau soweit runter drückt, dass alle unwählbar werden, dann ist das sehr undemokratisch, wenn man dem wähler die freie meinung nimmt.
die idee mit der partei der nichtwähler existiert bereits,
und es gibt genügend leute, die das verwirklichen wollen.
man sollte das ganze nur nicht huschpfusch aufstellen, weil dann die idee entweder missbraucht oder torpediert wird.
und geld braucht man auch dafür. - aber wenn du für eine parteispende oder an einer mitarbeit interessiert bist... ;)
ich muss schon sagen, ich bin ein bissi schockiert.
aber na gut. imho sollte sich die SPÖ zurück halten und den blauen das feld überlassen. wenn dann wie ein völliges trümmerfeld ist, und man grinsend mit "wir habens ja gesagt" die sicherheit und infrastruktur wieder hergestellt werden muss kann mans ja wieder übernehmen.
spätestens dann sollte das wahlvolk die schnauze voll haben.
achso nein, die kärntner sind ja total im *piep* und wählen BZÖ/FPÖ immer noch weil sie glauben, es sei eh alles bestens. vielleicht doch kein so guter plan..
Du hast scheinbar noch nicht ganz verstanden, dass nicht die Politiker die Sicherheit und die Infrastruktur garantieren, sondern die Beamten.
Ob da der Michi oder der Heinzi oben sitzt, hat zumindest auf die Infrastruktur zuerst einmal wenig bis gar keinen Einfluss. Bis zur nächsten Wahl wird davon jedenfalls wenig zu bemerken sein.
Bei der Sicherheit dürfte ein Wechsel hingegen schon kurzfristig zu sichtbaren Verbesserungen führen.
Da könnte ich ihnen über 100 Dinge aufzählen:
Ich greife 2 heraus:
Es stinkt mir gewaltig mit meinem weit über EU-schnitt liegenden Strompreis die Millionengehälter der beiden Wiener Großvereine mitzufinanzieren.
Um Millionen Steuergelder werden die großen Tageszeitungen finanziert und zu nicht objektiver Berichterstattung verführt.
NUR 2
ist die ganze polemische wirtshaus-gschicht aufgedeckt und die ergebnisse gehen in den keller.
das ziel straches ist zu 100% erreicht:
er hat dazugewonnen (nach der letzten schlappe und dieser propaganda: no na)
und kann dies wahlkampftechnisch auskosten.
eine regierung in wien war nie angestrebt. - wohl eher genau das, was jetzt passiert: strache kann wettern, dass er wieder übergangen wurde und der arme verstoßene von den "hochgstochenen" ist.
damit kann er auf sein endziel arbeiten. - den kanzler.
das system hat er vom mascherl und von seinem lektor abgeschaut:
warten bis man die macht hat,
und sobald man sie hat, diese mittels gesetz und postenbesetzung absichern.
der rest wird geschwärzt.
Ich muss sagen habe früher immer SPÖ gewählt nur seit der extreme Hang dieser Partei zur Zuwanderung da ist wähle ich die logische Alternative.
Wenn ich seit 15 Jahren in einer Stadt für eine Stadtwohnung angemeldet bin und nie eine bekomme jedoch sehe wie Türken in solchen wohnen nur weil sie mit 5 Kindern daherkommen kommt mir echt das kotzen.
Dann noch haufenweise Zuschüsse kassieren und in Lidl einkaufen gehen aber nebenbei immer die teuersten und neuesten Autos fahren. Ist klar dass man sich sowas leisten kann wenn der Mann neben seinem Kebapstand nebenbei noch pfuschen geht.
Traurig wenn manche Familien mehr durch Zuschüsse kassieren als manch einer monatlich mit einer 50h woche einnimmt. Tolles österreich
ist und bleibt ein spießiger primitiver Kleinbürger. Schuld am eigenen Schicksal haben immer die anderen, vor allem jene die zu Minderheiten in der Gesellschaft gehören.
Und bloss net das Gehirn einschalten, dann würd man vllt.noch bemerken das man selber von Ausländern abstammt.
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