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Bei den Friday Lectures werden unter anderem Themen wie Bologna, der "Humbold-Mythos" und der Umgang mit digitalen Medien in der Lehre behandelt.
Auch im Wintersemester 2010/2011 veranstaltet die Universität Wien wieder Friday Lectures. Zum Thema Hochschulentwicklung finden acht Vorträge und Diskussionen statt.
15. Oktober 2010
Hans Pechar (Leiter des Instituts für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung an der Universität Klagenfurt) hält einen Vortrag zum Thema "Humboldt in der Massenuniversität? Vom Elend der neuhumanistischen Bildungsreligion". Laut einer Aussendung der Uni Wien wird er dabei die Grenzen einer Rückwendung auf das universitäre Ideal der "reinen Bildung", die durch den "Humboldt-Mythos" verkörpert wird, diskutieren.
22. Oktober 2010
Bei der Friday Lecture von Rudolf Stichweh, Professor für soziologische Theorie und allgemeine Soziologie an der Universität Luzern, wird es um die akademische Freiheit vor und nach Bologna gehen. Laut der Homepage der Uni Wien wird der Vortrag sich hauptsächlich mit den strukturellen Umbrüchen an den europäischen Universitäten in den letzten Jahrzehnten drehen.
29. Oktober 2010
An diesem Termin wird die Buchreihe „STAR- studieren, aber richtig" vorgestellt. Über die Inhalte der Buchreihe, die Leitfäden und Arbeitshilfen fürs richtige Studieren und Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten beinhalten, werden die Herausgeber Otto Kruse und Theo Hug sprechen.
5. November 2010
Die Leiterin des Service Bereichs „Beratung für Studium, Lehre und Karriere" der Universität Bielefeld, Andrea Frank , wird die Leitideen eines Projekts mit dem Titel „Forschungsnah lehren lernen" vorstellen.
19. November 2010
Um didaktisches Design von Lehre mit digitale Medien wird es bei der Friday Lecture von Heidrun Allert gehen. Allert ist Pädagogik mit dem Fachgebiet Medienpädagogik und Bildungsinformatik.
3. Dezember 2010
Lee Harvey von der Copenhagen Business School wird zum Thema „Employability and transformative learning" sprechen. Der Vortrag wird sich mit dem Konzept der „Employability" und "Transformative learning" beschäftigen.
14. Jänner 2010
Florian H. Müller von der Universität Klagenfurt widmet sich den Prüfungen an Universitäten. „Der Vortrag geht auf die vielfältigen Funktionen von Hochschulprüfungen ein und stellt die Bedeutung von Prüfungen für studentisches Lernen anhand aktueller Forschungsbefunde vor", heißt es auf der Homepage der Uni Wien. Müller lehrt an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung.
28. Jänner 2010
"Barrierefrei?! - Perspektiven der Disability und Gender/Queer Studies auf die Hochschullandschaft" - Unter diesem Titel bildet eine Podiumsdiskussion sowie verschiedene Vorträge von ExpertInnen den Abschluss der Friday Lectures. Der „Friday Lecture Day" beginnt um neun Uhr mit einer Eröffnung von Vizerektor Arthur Mettinger. Von zehn bis zwöf Uhr spricht Robert McRuer von der George Washington University über „Defections: Queer Disability Studies Across the Curriculum" . Drei weitere Vorträge folgen, die Veranstaltung dauert bis zwanzig Uhr.
Moderiert werden die Friday Lectures von JournalistInnen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, unter anderem von derStandard.at/Inland-Ressortleiterin Anita Zielina. (red, derStandard.at, 8.10.2010)
Link:
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