Heimische Exporte legen kräftig zu

8. Oktober 2010, 11:09
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Österreichs Außenhandel hat sich wieder kräftig belebt. In sieben Monaten stiegen die Ausfuhren um fast 14, die Einfuhren um 12,5 Prozent

Wien - Die heimischen Exporte stiegen im Zeitraum Jänner bis Juli 2010 um 13,6 Prozent auf 61,1 Mrd. Euro, die Importe wuchsen um 12,5 Prozent auf 62,8 Mrd. Euro. Das Defizit im Warenhandel betrug 1,7 Mrd. Euro, im Vorjahreszeitraum waren es zwei Mrd. Euro, geht den Zahlen der Statistik Austria hervor. Im Monat Juli gab es ein Exportplus von 17,3 Prozent auf 9,6 Mrd. Euro. Die Importe stiegen um 14,2 Prozent auf 9,4 Mrd. Euro.

In den ersten sieben Monaten stiegen die Exporte in die EU-Länder gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,1 Prozent auf 43,2 Mrd. Euro. Importiert wurden aus der EU Waren im Wert von 45,6 Mrd. Euro (+12,2 Prozent). Im Außenhandel mit Drittstaaten gab es von Jänner bis Juli ein Exportplus von 14,7 Prozent auf 17,9 Mrd. Euro, die Importe legten um um 13,3 Prozent auf 17,3 Mrd. Euro zu. Die Handelsbilanz gegenüber den EU-Ländern war mit 2,4 Mrd. Euro negativ, gegenüber Drittstaaten gab es ein Aktivum von 0,7 Mrd. Euro.

Im Monat Juli gab es laut Statistik Austria einen Boom im Außenhandel mit Drittstaaten: Die Ausfuhren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 28,5 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro, die Einfuhren um 25 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. In EU-Staaten wurden Waren im Wert von 6,4 Mrd. Euro (+12,5 Prozent) versandt, die Importe betrugen 6,8 Mrd. Euro (+10,6 Prozent). Insgesamt wies die Handelsbilanz ein Aktivum von 0,2 Mrd. Euro auf, bei Exporten von 9,6 Mrd. Euro und Importe von 9,4 Mrd. Euro. (APA)

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    Die Exporte stiegen von Jänner bis Juli um 13,6 Prozent, die Importe um 12,5 Prozent.

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