Umfrage bescheinigt Microsoft-Boss kein gutes Zeugnis
Microsoft mag eines der profitabelsten Unternehmen der Welt sein, doch nicht alle Branchenbeobachter und Anleger bescheinigen dem Konzern eine rosige Zukunft. Kritisiert wird vorrangig, dass Microsoft abseits von Windows und Office es nicht geschafft hat, in den vergangenen Jahrzehnten ähnlich gewinnbringende neue Sparten aufzubauen. Das Internetgeschäft dominiert Google, der Mobiltelefon-Markt wird von Blackberry, Android, iOS und Symbian bestimmt und in Sachen Unterhaltungselektronik hat man auch zu kämpfen. Sauer stößt auch auf, dass man manche Entwicklungen und Trends wie Tablet-PC zwar schon vor Jahren propagierte, nun aber iPad und Android-Tablets das Feld anführen - Windows für Tablets ist nicht in Sicht. Ein Umstand, der nun auch unter Microsoft-Mitarbeitern für Ärgernis zu sorgen scheint. Einer aktuellen Umfrage nach zeigt sich knapp die Hälfte der Mitarbeiter mit der Konzernführung unzufrieden, berichtet CNN.
Polarisierender Chef
Einer laufenden Untersuchung des Marktforschungsunternehmen Glassdoor unter 1.000 Mitarbeitern des Softwareherstellers zufolge, sind lediglich 51 Prozent von Steve Ballmers Leistung überzeugt. Dabei seien allerdings die meisten Befragten mit dem Arbeitgeber an sich zufrieden. Die durchschnittliche Zufriedenheitsbewertung liegt bei 3,5 von 5 Punkten - besser als bei Konkurrenten wie HP oder IBM und nur knapp schlechter als bei Apple und Google (3,8). Bleibt abzuwarten, wie sich Ballmers Beliebtheit nach dem Start von Windows Phone 7 ändern wird, legt er doch große Hoffnungen in das Betriebssystem, Microsofts gescheiterte Mobilfunksparte wiederzubeleben. (zw)
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