Ubuntu 10.10: Maverick Meerkat veröffentlicht - und im Test

10. Oktober 2010, 12:17
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Vollkommen neu gestalteter Installer und viel Feinschliff als Highlights - Neues Netbook-Interface "Unity" gibt sich effektvoll

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screenshot: andreas proschofsky

Einem festen Zeitplan hat sich das Ubuntu-Projekt verschrieben: Exakt alle sechs Monate gibt es üblicherweise eine neue Ausgabe der Distribution, ein Rhythmus der sich in den letzten Jahren durchaus bewährt hat - und von dem man sich nun doch zumindest eine kleine Ausnahme genehmigt. Immerhin wäre Ubuntu 10.10 eigentlich erst Ende des Monats angestanden, doch die Chance das - nicht nur für "Hitchhiker's Guide"-affine ZeitgenossInnen - "spezielle" Datum 10.10.10 für die Veröffentlichung zu nutzen, konnte man sich einfach nicht entgehen lassen.

Support-Fragen

Nun ist es also da, das "Rebellische Erdmännchen", wie sich der gewohnt eigenwillige Codename "Maverick Meerkat" locker übersetzen lässt. Eine Anmerkung vorab: War "Lucid Lynx" noch eine "Long Term Support"-Release, trifft dies auf "Maverick" nicht zu. Wer also die langfristige Versorgung mit Updates für eine spezielle Release - eine Anforderung, die vor allem im Unternehmensumfeld relevant ist - benötigt, ist weiterhin mit Ubuntu 10.04 besser bedient. Für alle anderen gibt es natürlich wie gewohnt die Möglichkeit das bestehende System alle sechs Monate auf die neueste Generation der Linux-Distro zu aktualisieren - und so auch die Versorgung mit Updates immer wieder zu verlängern.

Download

Ubuntu 10.10 steht in Form eines knapp 700 MByte großen CD-Images zum Download, dies sowohl für 32- als auch für 64-Bit x86-Systeme. Abseits dieser Default-Medien gibt es dann auch noch ein buntes Misch-Masch an Alternativen, darunter etwa Images zum Einrichten eines Servers sowie den "Alternate Installer", der - mit einem Text-basierten Interface - umfangreichere Konfigurationsoptionen bei der Einrichtung des Systems ermöglicht. Und natürlich gibt es auch noch diverse Ubuntu-Derivate, die parallel zur Haupt-Distributionen veröffentlicht werden, etwa Kubuntu, bei dem der KDE-Desktop statt dem Ubuntu-Default GNOME zum Einsatz kommt oder auch ein eigene Ausgabe für Netbooks - doch dazu später mehr.

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