Raucherlunge

Problembewusstsein der Risikogruppen fehlt

7. Oktober 2010, 08:24
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    Zigarette: Kleiner Stängel, großer Schaden

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Schäden der chronischen Lungenkrankheit sind irreparabel - Experten kritisieren politische Kurzsichtigkeit

Bad Hofgastein - Zu den am meisten unterschätzten Epidemien gehört die Lungenkrankheit COPD. Das auch als "Raucherlunge" bekannte Atemwegsleiden wird weltweit bei drei von vier Erkrankten nicht erkannt. Selbst in Europa erhalten die Patienten teils kaum die nötige Behandlung. Davor warnt das European Health Forum Gastein. "Die Politik verkennt die Dimension von COPD. Wenn sie die Krankheit nicht auf die Agenda setzt und Diagnose und Aufklärung verbessert, wird sie für das Gesundheitssystem bald unfinanzierbar", sagt Otto Spranger, Sprecher der Lungenunio.

Europa hat 44 Millionen Raucherlungen

Chronische Atemwegserkrankungen rangieren unter allen Krankheiten in Europa bereits auf Platz zwei, was Sterblichkeit und Häufigkeit betrifft. Auch die direkten und indirekten Gesundheitskosten belaufen sich alleine in Europa bereits auf 102 Mrd. Euro pro Jahr. Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD) nimmt dabei den Elefantenanteil ein. Die weltweit vierthäufigste Todesursache der Welt verzeichnet in Europa 44 Mio. Erkrankte und kostet jährlich 50 Mrd. Euro - mit steigender Tendenz. Da die meisten Patienten noch im arbeitsfähigen Alter sind, kommt dazu noch ein Produktivitätsverlust von 28,5 Mrd. Euro.

Trotz dieser immensen Belastung scheint es, als ignoriere die Politik die Krankheit. Laut WHO-Zahlen werden weltweit 75 Prozent der Patienten nicht oder erst im sehr späten Stadium diagnostiziert. Ohne rechtzeitiger Behandlung führt COPD unweigerlich zu Atemnot und schwerer Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die Schäden sind nicht reparabel. Je früher die Diagnose und Behandlung erfolgt, desto besser sind auch die Aussichten für den Patienten und umso eher können psychische, physische und finanzielle Belastungen in Schach gehalten werden.

Kampagnen und Diagnosen fehlen

Im Argen liegt für Spranger vor allem das Problembewusstsein der Risikogruppen. 80 Prozent handeln sich COPD durch Rauchen ein, der Rest durch Gase und Staub im Beruf oder auch durch Passivrauch. "Raucher sehen frühe Symptome wie das morgendliche Husten, Auswurf oder Atemnot als normal und meiden den Arzt, da sie wissen, dass er ihnen Rauchverzicht empfehlen wird", so der Experte. Viele werden dadurch viel zu spät diagnostiziert, haben mit höherer Belastung im Alltag zu kämpfen und brauchen ungleich mehr Therapie. "Wir brauchen dringend Kampagnen für eine bessere Wahrnehmung von COPD", fordert Spranger.

Auch die Diagnose von COPD funktioniert nicht, wie sie sollte. Die Hausärzte sind kaum dazu fähig, die Krankheit festzustellen und an Spezialisten weiterzuverweisen. "Teils bezahlen die Krankenkassen die nötige Lungenfunktionsmessung nicht, teils gibt es Deckelungen, aufgrund derer ein Arzt nur einen geringen Anteil der Patienten überprüfen darf. Ideal wäre, den Test in die Vorsorgeuntersuchung zu integrieren", so der Lungenunion-Sprecher. Doch auch in der Forschung und bei der Behandlung der diagnostizierten Patienten gibt es große Lücken, etwa im stationären Bereich und in der Rehabilitation.

Politik verschließt die Augen

Dass die Patientenzahlen von COPD und die Behandlungskosten derart explodieren, sieht Spranger in engem Zusammenhang mit dem Rauchverhalten. "Vor 40 Jahren lag das Einstiegsalter bei Frauen bei über 26 Jahren. Heute rauchen in Österreich 50 Prozent der 15-Jährigen. Frührente und Invalidität ist somit bei vielen heute schon vorprogrammiert." Der Experte sieht nur zwei Möglichkeiten, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken - ein höherer Zigarettenpreis und weitere Einschränkungen der Rauchmöglichkeiten. "Offensichtlich weigert sich die Politik jedoch, klar Stellung zu beziehen." (pte)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 238
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Be Na
24
31.10.2010, 13:35
Und was ist mit Alkohol

man hört und liest immer vom schädlichen rauchen
aber was ist mit Alkohol

Es sterben sicher mehr Menschen am Alkohol als am Rauchen.

Alkoholtote
Strassenverkehr
Erschlagene Menschen
leberzirose
usw.
dazu kommt noch

Alkohol in der Familie die schäden werden nicht berücksichtig

für die volkswirtschaft und dem gesundheits systhem ist der Alkohol noch schlimmer

ich habe noch nie gelesen das einer mit einer Zigarette in der hand jemanden erschlagen hat

aber im rausch jede menge.

wen Zigaretten verboten werden dann der Alkohol auch

Aber unser Politiker sind wahrscheinlich alles Alkoholiker
bei der Politk die sie machen muß es so sein

Godesberg
32
1.11.2010, 08:48

Nein. Alkohol fordert zwar auch eine Menge Tote, aber lange nicht so viele wie das Rauchen.

Zahlen für Deutschland:

Rauchen: ca. 130.000 Tote pro Jahr
Alkohol: ca. 70.000 Tote pro Jahr (darunter allerdings 75% Raucher!)

Ramba Zambas Sohn
00
9.12.2010, 16:57
Wenn man deinen Fake-Studien glaubt...

Da wird ja nicht unterschieden von wo man den Feinstaub in die Lunge bekam. Grundsätzlich sind dann alle als ´Passivrauchopfer´ in der Statistik.
Also eine vorgeschobene ´Verallgemeinerung´ der Schätzer, weil Statistik kann man sowas nicht nennen.
Aber du musst ja das schreiben, was deine Geldgeber verlangen.

Wenn Asbest nicht schon verboten wäre, wären diese Opfer auch ´Passivrauchopfer´, gelle?

Colette
02
9.11.2010, 16:40

da ist die alkoholindizierte gewalt aber sicherlich nicht dabei, sondern nur zirrhosen etc.

priority
22
18.10.2010, 13:15
Weniger Raucher: Zahl der Krebstoten in Europa sinkt Rauchen reduziert körperliche Leistungsfähigkeit Raucherlunge schädigt Herz von Anfang an Rauchern droht zusätzliche Gefahr durch Holzfeuer-Rauch Pfeifen und Zigarren schädlich wie Zigaretten Babys

Exraucher erkranken häufiger an Diabetes Typ 2
Stündlich stirbt ein Mensch
Schon eine Zigarette belastet Blutgefäße deutlich
Mehrheit ist Tabakrauch schutzlos ausgeliefert
Jeder vierte 15-Jährige in Österreich raucht
Passivrauchen schädigt kindliche Blutgefäße
Zigaretten mit Keimen kontaminiert
Die wilde Gier auf Nikotin stoppen
Tabakrauch macht Kinder verhaltensauffällig
Rauchen verschlechtert Ernährung von Kindern
Junge rauchende Männer haben niedrigeren IQ
Rauchen erhöht das Alzheimer-Risiko
Mit Bildern Verlangen nach Zigarette hemmen
Krebsrisiko bei Schnupf¬tabak in Diskussion
Viel weniger Infarkte durch Rauchverbote
1.200 Herzinfarkte weniger durch Rauchverbot
Weniger Raucher: Zahl der Krebstoten in Europa sinkt

Sucks!

Godesberg
34
26.10.2010, 05:40

"Junge rauchende Männer haben niedrigeren IQ"

Diese Aussage führt etwas in die Irre. Die jungen Männer haben nicht deshalb einen niedrigeren IQ weil sie rauchen, sondern sie rauchen, weil einen niedrigeren IQ haben.

Ansonsten haben Sie einige Fakten sehr schön zusammengefasst.

Ihre abschließende Bewertung zeigt sehr schön, dass Sie sich darüber hinwegsetzen und lässt Rückschlüsse auf ihre mentale Verfassung zu. Die Problemerfassung ist vorhanden, die Lösungskompetenz fehlt.

Ramba Zambas Sohn
00
9.12.2010, 17:00
Spar dir deine bezahlten Pharma-Lügen oder schreib drunter: bezahlte Werbung von Pfizer

Du unterstellst den Rauchern dumm zu sein, versuchst aber ständig jede Krankheit auf Passivrauch abzuwälzen.
DAS ist verlogene Frimenpolitik der Pharma

subsurf
00
20.10.2010, 22:45
wieso?

fuchstritt
21
11.10.2010, 07:43

einsicht bei suchtkranken?tricky bis kaum möglich

stoned crocodile
51
9.10.2010, 16:46
sagt Otto Spranger, Sprecher der Lungenunio.

Aha, wieder so ein Verein der anonymen militanten Nichtraucher.
Na, wenn die das sagen, dann stimmts 247%ig.
Bin gleich viel beruhigter jetzt, wo ich weiß, das es eine Lungenunion gibt.

Godesberg
23
9.10.2010, 18:15

Das ist eine Selbsthilfegruppe u.a. für COPD- und Lungenkrebspatienten.

Sie dürfen davon ausgehen, dass die meisten, die dort Hilfe finden keine "militanten Nichtraucher", sondern Raucher sind - so wie Sie.

stoned crocodile
41
9.10.2010, 18:58
Herzig.

Nonaned werden dort kranke Leut hingehen.
Sie sprühen ja heute wieder vor Intellekt!
Aber wieso wissen sie das ich Raucher bin?
Das dürfte wieder so ein "Indiz" sein, nach Godesbergscher Art, oder?

Godesberg
36
9.10.2010, 20:43

Immer werden Sie ausfällig wenn Sie aufgelaufen sind. Daran müssten Sie arbeiten.

Ihr verzweifelter Versuch ausgerechnet einer Selbsthilfeorganisation, in der sich Betroffene um leidende und teils sterbenskranke Menschen kümmern, etwas Schlechtes anzudichten, ist schon im Ansatz gescheitert.

Ramba Zambas Sohn
01
9.12.2010, 17:07
Diese ´Selbsthilfe-Organisation´ wird von Pharmafirmen bezahlt.

Als den Nutzniessern, weil man da ja jede Menge überteuerter Medikamente an den Mann/Frau bringt und du bist auch ein Teil des bezahlten Netzwerks. Bitte bleib in DEUTSCHEN Foren, kein grenzüberschreitender Multispam.

Helago Pharma GmbH in Bonn Bad Godesberg

PHARMALINK GESELLSCHAFT FÜR GESUNDHEITSFORSCHUNG MBH
PLZ / Ort: 53173 BONN-BAD GODESBERG

Pfizer Bad Godesberg

In diesem Ort sind ALLE Pharmafirmen-Niederlassungen für Deutschland.
Da kann man sich dann aussuchen, wer ´Godesberg´ bezahlt.

Barbarin (vorm. L.Sonnenschein)
02
11.10.2010, 13:18
Sponsoren von diesem Verein sind 4 Pharmaproduzenten...

...alles selbstlos und nur uneingennützige Hilfe, gell? ;-)

JakeSully
13
15.10.2010, 21:02
Wer braucht denn die Pharmaindustrie ? Opfer der Tabaklügnerlobby!

Wenn der Krankheitsfall dann eintritt, dann werden die ach so armen Süchtler ums Leben winseln und die so verachteten Medikamente zur Lebensverlängerung nötig brauchen. Ist schon jemand zum passiven Medikamentenkonsum gezwungen worden?
Die Argumente der Rauchbefürworter hinken, weil das Rauchen einfach nichts ausser Krankheit und Tod bringt.

Karl600
30
8.11.2010, 10:11

>Die Argumente der Rauchbefürworter hinken, weil >das Rauchen einfach nichts ausser Krankheit und >Tod bringt.
Falsch. Es bringt auch Geld für die nichtrauchenden Mitarbeiter und Besitzer von Aktien der Tabakindustrie, Ärzte, Prothesenfirmen, Krankenhäuser etc. etc.

recycle _or die
00
17.1.2011, 14:26

wie selbstlos !

Godesberg
33
11.10.2010, 15:29

Es sind 6.

Ich vermisse die großen Tabakkonzerne. Die sind eben nur dazu da, die Leute krank zu machen.

Warum beklagen Sie sich eigentlich über Bayer oder Pfizer, aber nicht über Philip Morris. DIE sind diejenigen die den Leuten ein Produkt verkaufen, dass sie umbringt. DIE machen die Leute süchtig und verdienen prächtig daran. DIE haben über Jahrzehnte die Gefahren wider besseres Wissen geleugnet.

Die anderen bügeln das wieder aus und lassen sich selbstverständlich dafür bezahlen.

Maria Antonietta
02
17.10.2010, 13:10
Die anderen bügeln das wieder aus. Aha?

Was wird denn da gebügelt, die Geldscheine? Die Lügen der Gesamten Branche? Die Lächerlichkeiten der Argumente, die alles wieder gut machen sollen?
Ein System, das kranken Menschen dienen will und oder soll, darf sich halt keine Fehler leisten, die zum Vertrauensbruch führen. Allein, es gilt den Fehler zu suchen und ihn gezielt zu eliminieren, das wieder eine Vertrauensbasis zwischen kranken und ängstlichen Menschen und dem Gesundheitsapparat schafft.
Sie als Poster tragen dazu bei, das es immer wieder zu oben genannten Phänomenen kommt. Anstatt zu deeskalieren, schütten sie Brandbeschleuniger ins Feuer. Ich halte das für kontraproduktiv, denn sie ziehen die wenigen wirklich guten Mediziner nach unten. Ist natürlich nur "meine" Sichtweise.

Linkslinke Atheistenhippiegruftiehobbitpunkemanze
31
17.10.2010, 17:00

naja, wenn man sich die Überlebensraten bei (fast allen) Krebsraten der letzten 50 Jahre anschaut, dürfte die ach so böse Pharma keinen sooo schlechten Job machen, oder?

Aber es steht jeden erwachsen Menschen frei, ab sofort auf sämtliche Pharmazeutiker zu verzichten.

(Und, weils ums rauchen gibt: Raucher werden öfter und länger krank und sponsern schon alleine dadurch die Pharma viel mehr ;))

Gruß von einer, die nicht raucht und die der Pharma in den letzten 20 Jahren nur sehr, sehr wenig Geld zukommen lassen musste, zum Glück.

Barbarin (vorm. L.Sonnenschein)
03
11.10.2010, 16:10
Zahlt der NÖ-Landeshauptmann die Schäden, die er...

...mit Werbung für die Alkoholindustrie oder die Alkoholindustrie (die Liste deren in NÖ alleine ist zu lagen) selbst alle medizinischen Kosten verursachen, die sich zb aus Alkohol und Verkehrsunfälle oder häuslicher Gewalt (+Psychologen, Frauenhäuser, Sozialamt) oder Spätfolgen (Belastung Krankenkassen) ergeben?

Wo sind die Selbsthilfegruppen, die von o.e. Produzenten + Lobby gesponsort werden?

Aha...verstehen Sie jetzt?

Die Pharmaindustrie ist auch ein Drogenhersteller, nicht gewusst?

baroli
12
11.10.2010, 15:35

Wer bügelt denn die Schäden aus, die durch falschen und übertriebenen Konsum von Medikamenten entstehen ?
Da gibt es schon ganz erschreckende Zahlen dazu, die kennen sie sicher.
Kaum jemand wirft nicht ununterbrochen irgendwelche Pillen ein, um möglichst leistungsfähig zu sein.

Godesberg
31
15.10.2010, 21:01

Schaffen Sie irgendwann mal eine Diskussion ohne Ablenkungmanöver?

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