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Was heißt da "Wurmfortsatz"? Ein Superb Combi ist nicht nur raumtechnisch alles andere als Durchschnitt. Mit ihm sollten die Platzprobleme von Wurm 1 und 2 keine mehr sein.

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Was für den tschechischen Premier Petr Necas für sparsames Dienstreisen recht ist, ist für einen Wurm billig. Sie erinnern sich noch an den Wurm? Der kleine Fratz des ins Kanzleramt entflohenen Kollegen Leo ist mittlerweile ungefähr drei Jahre alt und ein geborener Skoda-Fahrer. Und weil ein zweiter Wurm im Anmarsch ist, der es nicht nur raumökonomisch komfortabler haben soll als Wurm I, hat der Leo auf einen Skoda Superb Combi aufgerüstet.
Fahrtechnisch ist das sowieso grundvernünftig. Denn der Superb ist eine richtige Limousine, die alle Spiele spielt - Kopfairbags vorn und hinten, Klimaanlage, CD/MP3-Radio und kraftvoll sowieso. Für die, die es vergessen haben: MP3 ist für den Wurm, musikalisch ganz der Wurmvater, ebenso unverzichtbar wie die fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest. Apropos Geräuschkulisse: Klangtechnisch hat sich der Umstieg von Pumpe-Düse auf Common-Rail-Diesel ausgezahlt, zusammen mit Sechs-Gang-Schaltung und Allradantrieb bietet der Superb jetzt kraftvolle Saturiertheit statt Raubein.
Erstmals im Programm: Die optional elektrische Heckklappe, welche sich mit der Schlüsselfernbedienung öffnen lässt. Ein Tastendruck an der Innenseite der Heckklappe genügt, und schon schließt sich die Tür hinter den unendlichen Weiten des Kofferraums (bis zu 1865 Liter) selbstständig mit einem satten "Blub". So gehört es sich für ein präsidentielles Reisefahrzeug. Geadelt wurde der Superb vom tschechischen Ministerpräsidenten. Der absolviert seine Dienstreisen in Nachbarländer nämlich nicht mehr mit dem Flugzeug, sondern - unschwer zu erraten - in der tschechischen Traditionsmarke.
Und die hat sich vom Image des sierigen Hinterwäldlers, der die volle Bandbreite an Ausstattung und Technik haben, aber kein Geld ausgeben will, schon sehr, sehr weit, quasi Lichtjahre, entfernt. Josef Hader sollte dringend eine Testfahrt absolvieren, sein Bild gehört generalüberholt, wie es VW beim Superb gelungen ist. Natürlich ist der Skoda kein Mercedes, aber das will er ja auch gar nicht sein.
Wie lang der lange Radstand ist, spürt man in der Parkgarage, da heißt es Obacht. Aber viel Fußraum für die Hinterbänkler - so viel brauchen Leos Würmer noch viele Jahre nicht - hat eben seinen Preis. Der zeigt seine wahren Ausmaße, wenn er eine Reisetasche aufnimmt, obwohl der Fahrer zu den Langbeinern gehört.
Geschmacksache ist die markante Skoda-Schnauze, sie wirkt bullig und bummelig zugleich, was durch die geschwungene, sportliche Dachlinie aber wieder etwas relativiert wird. (Luise Ungerboeck/DER STANDARD/Automobil/01.10.2010)
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... gibt halt andere Sichtweisen wieder. Jetzt wissen wir halt auch, dass die Autorin nicht Einparken kann, zwei Kinder hat und wenig spritsparend autofährt. Was das mit dem Ausprobieren eines 4x4 Skoda zu tun hat, werden wir vielleicht in der nächsten Folge erfahren .....
eine elise ist auch furchtbar unpraktisch, aber es gibt ja alternativen...
http://www.thecartorialist.com/?p=4819 ;)
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