Regierung macht Rothemden für Bombenexplosion verantwortlich

6. Oktober 2010, 07:20
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    foto: reuters/sukree sukplang

    Bei der Explosion in einem Wohnhauses in der nördlich von Bangkok gelegenen Provinz Nonthaburi sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, neun weitere wurden verletzt.

Offenbar mehrere Bomben in Apartment gelagert

Bangkok - Nach einer tödlichen Bombenexplosion nahe der thailändischen Hauptstadt Bangkok hat die Regierung die oppositionellen Rothemden für die Tat verantwortlich gemacht. "Es ist klar, dass die Bombenleger zu den Rothemden gehören", sagte Verteidigungsminister Prawit Wongsuwon am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Mindestens drei Menschen waren bei der Explosion in einem Wohnhauses in der nördlich von Bangkok gelegenen Provinz Nonthaburi ums Leben gekommen, neun weitere wurden verletzt.

Die Bombe war offenbar im zweiten Stock des Hauses detoniert. Verteidigungsminister Prawit sagte, dort seien in einem Apartment "mehrere Bomben" gelagert worden. Ermittler gingen der Vermutung nach, dass der Bombenbauer die Explosion versehentlich ausgelöst haben könnte.

Kurz vor der Explosion hatte die thailändische Regierung den für Bangkok, Nonthaburi und zwei weitere Provinzen geltenden Ausnahmezustand um drei weitere Monate verlängert. Der Notstand war nach den gewaltsamen Protesten im April ausgerufen worden, als die oppositionellen Rothemden gegen die Regierung auf die Straße gegangen waren. Bei den blutigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der thailändischen Armee waren 91 Menschen getötet worden. Seitdem gab es in Bangkok immer wieder Granatenanschläge und Bombenexplosionen. (APA/AFP)

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