Bericht

Erste Eindrücke zu 3D-TVs ohne Brille

Zsolt Wilhelm, 5. Oktober 2010, 16:42

Toshibas 12 Zoll und 20 Zoll Modelle auf Branchenmesse begutachtet - Gemischte Gefühle

Während 3D-Fernseher, die aktuell auf den Markt kommen, spezielle Shutter-Brillen zur Wahrnehmung der Dreidimensionalität benötigen, ermöglichen autostereoskopische Displays 3D-Bilder auch ohne Brille. Bislang scheiterten diese Bildschirme aber vor allem an der unausgereiften Technologie und unscharfen Bildern. Doch Ende, 2010 Anfang 2011 sollen neben kleinen Handheld-3D-Displays für Handys und Spielkonsolen (etwa Nintendo 3DS) auch erste größere Bildschirme Marktreife erreichen. Der japanische Hersteller Toshiba will, wie berichtet, noch dieses Jahr Modelle der Serie Regza mit 12 und 20 Zoll Bildschirmdiagonale herausbringen. Einen Blick auf diese Geräte konnten kürzlich Besucher der Branchenmesse CEATEC werfen. Unter anderen hat Engadget seine Ersteindrücke festgehalten.

Gemischte Gefühle

Dem Bericht nach hinterließen die Vorserienmodelle gemischte Gefühle. Dass die Technologie gut funktionieren kann, zeigte vor allem das 20 Zoll-Modell mit einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten (720p). Das Bild sei scharf und der 3D-Effekt zumindest auf Zeit angenehm wahrnehmbar. Ganz im Gegenteil dazu machte der kleinere 12-Zoll-Screen gar keine gute Figur. Bei einer Auflösung von 466 x 350 Pixel wären Schriften kaum lesbar und das Bild weise nur eine geringe Tiefe auf. Einen deutlich besseren Gesamteindruck hinterließ laut Engadget ein Prototyp mit 54 Zoll Größe. Allerdings zeigte sich dabei umso klarer die größte Schwäche der autostereoskopischen Bildschirme: Dem Seher werden fixe Betrachtungswinkel vorgegeben (in dem Fall 9), in denen ein scharfes Bild zu sehen ist. Das verlangt eine recht starre Sitzposition, was wiederum die Bequemlichkeit deutlich einschränkt.

Teurer Spaß

Aber auch preislich dürften derartige 3D-TVs noch länger nicht massenmarkttauglich sein. Schon das 12 Zoll-Modell wird mit rund 1.000 Euro zu Buche schlagen. (zw)

matthias cremer
00
7.10.2010, 15:01
das ist ein zeitloch

das foto dazu ist beachtenswert.
so wurde wahrscheinlich auch das erste radiogerät präsentiert.
der erste fernseher sowieso.

Peter W1
 
04
5.10.2010, 20:54

Echt jetzt. Musst du bei vorgegebenen Ablenkungswinkeln wirklich an fixen Stellen sitzen. Na, wer hätte sich das jetzt gedacht. Ah, jemand dem klar ist, das 3D ohne Brillen nicht funktionieren kann, da noch immer jedes Auge ein eigenes Bild haben muss. Und das erreichst auf die einfache Art über Brillen (so wie es noch auf Jahrzehnte hinaus bleiben wird) oder es werden im selben Raum mittels Ablenkung zwei Bilder geworfen. Nur musst du dann natürlich starr an dieser Position verharren.

Es ist so peinlich, dass selbst die einfachste Physik heute nicht in Technikberichten verstanden wird. Da draussen gibt es keine Zauberei. Das ist simple Physik.

rolin
00
6.10.2010, 11:39

Simple Physik ist fuer die meisten leider immernoch Zauberei, sonst wuerde sich solchen Schrott niemand kaufen und die Religionen dieser Welt haetten auch weniger Anhaenger ;)

tunguska
00
5.10.2010, 19:21
so ein rotz

wer will das haben??
und dann starr wie eine puppe vor der glotze sitzen....

dann doch lieber gemütlich ein buch lesen!

Mac1984
00
5.10.2010, 21:19

da bewegt man außer den Augen auch nicht viel.

Risky
01
6.10.2010, 11:57

Wird einem bei dem 3D-Effekt beim Umblättern nicht übel?

systemfehler1
00
6.10.2010, 06:20
Doch.

Das Hirn.
Es sei denn, man liest nur den "Schatz im Silbersee".

Mac1984
00
6.10.2010, 08:35

wird einem dabei nicht schwindlig?

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