Das Glück ist nicht genetisch bedingt

5. Oktober 2010, 10:00

Soziales Umfeld wichtiger - Familie, Religion und regelmäßiger Sport machen zufrieden

Berlin - Glücklichsein ist keine Frage der Veranlagung. Das hat eine Forschergruppe um den Berliner Psychologen Gert Wagner bei Befragungen erwachsener Deutscher herausgefunden.

Für dauerhafte Zufriedenheit seien äußere Faktoren wie ein gesunder Lebensstil oder der richtige Partner wichtiger als die genetische Veranlagung eines Menschen, berichten die Psychologen in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften. Frauen sind demnach mit einem Partner, dem die Familie nicht besonders wichtig ist, sogar unglücklicher als ganz ohne Mann.

Das Team um Wagner vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung wertete mehr als 60.000 Fragebögen aus, die Deutsche zwischen 1984 und 2008 beantwortet hatten. Die Auswertung ergab, dass das soziale Umfeld eines Menschen häufig einen größeren Einfluss auf das Lebensglück hat als sein Charakter. Für dauerhafte Zufriedenheit sind Familie, Religion und regelmäßiger Sport wichtige Faktoren. (APA)

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10 Postings
Harry Y.
 
01
10.11.2010, 17:41
Ach so: Deutsche! Na ja dann....

Man sollte auch nicht alles glauben, was man im Standard auf der Med.Page liest......aber das ist ein Shorty der APA, also fehlt die Gründlichkeit der Studie + ohne Link.

Man hat die Genetik nicht "ausgeschlossen", sondern nur ausgewertet, dass andere Umstände wichtiger sind als sie.

Ich treibe selbst kaum Sport, habe keine Familie (außer, man zählt die Katzen dazu), keine Religion, zur Zeit noch schlechte Wohnbedingungen, ja nicht einmal eine/n Partner/in und bin trotzdem die meiste Zeit zufrieden bis glücklich. (Bin Raucher, Kaffeetrinker,höre oft Musik und nehme, minimal bis -st, Psychopharmaka.) Glaube selbst nicht an die Genetik als beherrschender Faktor über Glück und Un-, Zufriedenheit und Un-. Veranlagungen gibt es sicher.

Gallo Way
01
6.10.2010, 10:47

Ich sehe keine Zwillingsstudien. Also wie hat man die Genetik ausgeschlossen? Selten so einen Blödsinn gelesen. Ich dachte immer dass für eine journalistische Tätigkeit ein Studium notwendig ist, da sollte doch zumindest etwas Wissenschaftstheorie vorgekommen sein.

http://en.wikipedia.org/wiki/Happ... h_findings

AlBundyFan
 
02
6.10.2010, 09:56
und wie hat man dabei die genetik ausgeschlossen?

über seine genetischen anlagen weiss niemand bescheid....wie können die also über fragebögen ausgeschlossen werden?

vielleicht sind gerade genetische voraussetzungen dafür verantwortlich, daß man leichter auf andere menschen zugeht und deshalb das soziale umfeld besser ist, weil man mehr auswahl hat und sich die richtigen freunde und partner auswählen kann.

Flann O'Brien
01
6.10.2010, 14:14

Da das "Glücklichsein" sehr von der Hirnchemie (Serotonin, Dopamin etc.) abhängt, wird wohl eine starke genetische Komponente im Spiel sein.

Flip-per
04
6.10.2010, 10:32

wissenschaftstheoretisch und logisch gesehen ist das - zumindest was hier im standard steht - wirklich grober Unsinn.

Clemens Schwarz
01
5.10.2010, 19:52
das ist wurde keine gentik untesucht, sondern fragebögen ausgewertet

hätte man die genetik untersucht, hätte man sicher ein 3%ige wahrscheinlichkeit für das xyzp2z7* gen gefunden und damit wäre der nachweis erbrahct, das glück genetisch ist. dabei korreliert das gen mit sportlichkeit und der haarfarbe blond

*satire

Die völlig durchgeknalle Stimme der Vernunft
00
6.10.2010, 09:56
Also ich wär totunglücklich wenn ich blond wär

und einen blonden Freund will ich defintiv auch nicht -> es ist erwiesen dass Blond unglücklich macht!

Wobei (siehe Marylin Monroe) der Fenotyp wichtiger ist als der Genotyp!

Deshalb. färbt eure Haare mausbraun, gulschblond oder schnewittchenschwarz und ihr werdet glücklicher sein (oder euer Friseur).
QED

Dr. Schland
00
6.10.2010, 15:55

Blond macht dafür andere glücklich.

Cerberus303
01
5.10.2010, 16:11
Religion?

schräge Welt...

beata te
01
5.10.2010, 13:20

tja, was jetzt aber schon lange nichts neues mehr ist

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