Wahlkampf-Debatte mit Fußballmatch-Atmosphäre und Untergriffen

3. Oktober 2010, 21:18
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    Jazz Gitti ist Häupl-Fan.

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    foto: derstandard.at/eder

    Die Wahlkämpfer der Christine Marek.

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    Die KandidatInnen sind vor Ort.

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derStandard.at kommentierte die Debatte der SpitzenkandidatInnen auf ATV live aus der Wiener Stadthalle

Liebe UserInnen, wir verabschieden uns für heute von Ihnen, nach einer sehr emotionalen und unkonventionellen Debatte.Das Gute daran: Die PolitikerInnen waren ungewöhnlich "echt" und angriffig. Das Negative: Die Sache mit den grölenden Zuschauern ist nicht jedermanns Sache, und manchmal wurde es ganz schön untergriffig. Wie hat es Ihnen gefallen?

UPDATE 22.10

Persönliche Auseinandersetzungen, ein hoher Grad an Emotionalität - eine TV-Diskussion der ganz anderen Art. Die Atmosphäre erinnerte zuweilen an die Gladiatorenkämpfe im alten Rom.

UPDATE 22.08

Und schon wieder vorbei. Jetzt gibts noch die nachträgliche Analyse. Die "Fans" skandieren und jubeln nach wie vor. Die Kommentatoren haben Mühe gegen den Lärm anzukämpfen. Hofer meint: "Es herrscht hier Länderspielatmosphäre."

UPDATE 22.07

Häupl gibt sich betont gelassen, wenn es um die Beziehung zu Heinz Christian Strache geht: "Er will mich in Pension schicken. Das ist sein gutes Recht."

UPDATE 22.05

Strache regt sich über die Anbiederung von Marek an Häupl auf. Jetzt die große Frage an Häupl: mit wem will er zusammenarbeiten? (falls es nicht zu einer absoluten Mandatsmehrheit kommt) 95 Prozent der Wiener würden keine FPÖ-Regierungsbeteiligung in Wien goutieren, Grund genug für Häupl selbiges zu tun. Er sieht auch keine inhaltlichen Gründe mit Strache zusammenzuarbeiten.

UPDATE 22.00

Die Regierungsfähigkeit der Grünen steht auf dem Prüfstand. Die Parteiquerelen seien kein Indiz dafür, dass die funktionieren kann. Vassilakou fragt zurück: "Wo sehen Sie hier eine Chaostruppe?" Bei bürgerrechtlichen Themen seien die Grünen immer der erste Ansprechspartner der Wiener.

UPDATE 21.55

Es geht um Koalitionsmöglichkeiten. Strache attestiert Häupl Amtsmüdigkeit. 60 Prozent der WienerInnen wären gegen eine absolute Mandatsmehrheit der SPÖ in Wien. Strache sagt: Ich schließe niemanden aus. Gelächter aus dem Publikum. Sowohl Blau-Schwarz als auch Rot-Schwarz kann er sich vorstellen. Häupl sei kein Demokrat, weil er sich von vornherein verweigern würde. Franz Voves in der Steiermark würde sich in diesem Punkt von Häupl sehr klar unterscheiden.

UPDATE 21.47

Strache wird vor der nächsten Werbepause gefragt, ob er die Sendung verlassen will. Will er nicht, das scheint ihm dann doch zu riskant.

UPDATE 21.45

Häupl ist angefressen auf Strache. "So!" Rechnungshofberichte über die finanzielle Situation der Stadt sind für Häupl nicht kommentarlos anzuerkennen - er will darüber diskutieren. 800 Millionen Euro - soviel Schulden hat die Stadt Wien. Im Bundesländervergleich steht Wien damit immer noch gut da.

UPDATE 21.42

Tarifreform bei den Öffis, das wollen die Grünen: 120 Millionen würde das kosten. Vassilakou will die 100 Millionen Euro, die Häupl jährlich allein für Werbung ausgeben würde, dafür verwenden. Sogar in der FPÖ-nahen NFZ (Neue Freie Zeitung) hat die SPÖ inseriert, so Vassilakou.

UPDATE 21.39

390 Millionen Euro insgesamt oder je 500 Euro will Christine Marek den Wienern pro Haushalt rückerstatten, weil sie zu viel gezahlt hätten. In der Verwaltung und bei den Pensionen gäbe es genug Einsparungsmöglichkeiten, um dieses Geld aufzutreiben, dass die Stadt ja mittlerweile wieder investiert hat. Gas- und Strompreissenkung um 20 Prozent, das fordert Strache. Insgesamt geht es um einen Betrag von 87 Millionen, der hier den Wienern erspart bleiben würde.

UPDATE 21.37

Strache ist nicht zufrieden - sowohl mit der Diskussionsführung als auch der Schulsituation. Er bemüht das Beispiel, dass in einigen Klassen nur mehr ein oder zwei österreichische Kinder sitzen würden.

UPDATE 21.35

Strache beschwert sich, weil er zum Thema Schule kein Statement abgeben konnte. Er will gehen.

UPDATE 21.30

Nachfrage, wieso Häupl als einziger mit dem Schulsystem zufrieden ist: "Irgendwer muss ja Optimist sein." Häupl argumentiert, dass es die Containerklassen nur deshalb gebe, weil neue Gebäude errichtet werden würden. Vassilakou bemängelt, dass es zu wenige Sprachlehrer gäbe, die beim Deutsch lernen aber auch bei dem Erhalt der Muttersprache helfen würden. Vassilakou: In einem Jahrzehnt will sie - falls sie in die Stadtregierung kommt - , dass jedes Kind in Wien die Matura schafft oder einen gleichwertigen Abschluss mit Lehre.

UPDATE 21.27

Marek muss Rede und Antwort zum Thema "Gesamtschule" stehen. Hauptschulen in Wien wären mittlerweile zu Restschulen mutiert. Marek kritisiert die Containerklassen.

UPDATE 21.25

Die Moderatoren wollen von den Kandidaten mittels Handzeichen wissen: Wer ist mit dem Schulsystem zufrieden? Ein einziger zeigt auf: Bürgermeister Häupl.

UPDATE 21.20

Die "Halbzeit-Analyse" steht an. Politik-Berater Thomas Hofer sagt, dass Strache und Häupl am meisten emotionalisiert hätten. Das Duell sei wieder einmal im Mittelpunkt gestanden, Marek und Vassilakou eher untergegangen. Presse-Innenpolitikchef Nowak ist überrascht, dass Häupl sich "Grätzelbefragungen" vorstellen kann, wenn es um die Errichtung von Minaretten geht.

UPDATE 21.15

Nächste TV-Werbepause und Verschnaufpause für die Fans. Zujubeln und Anfeuern ist anstrengend.

UPDATE 21.13

Auch die Grünen sind der Meinung: Das Polizeipersonal in Wien gehört aufgestockt. Die Ursachen für die schwache Besetzung: die parteipolitische Umfärbung der Polizei, die unter Schwarz-Blau stattgefunden hätte. Viele Polizisten seien damals in Frühpension gegangen, Posten nicht nachbesetzt worden.

UPDATE 21.10

Marek ist an der Reihe. Fangfrage: Wer ist Schuld an der Unsicherheit - die Innenministerin oder der Bürgermeister? Laut Marek gibt es hier Kommunikationsprobleme zwischen Bund und Land: Ministerin Fekter hätte keine entsprechende Ansprechperson in der Wiener Stadtregierung - einen Sicherheitsstadtrat gibt es in Wien nicht.

UPDATE 21.07

ATV bringt eine Statistik des Innenministeriums, wonach unter den Ausländern die Gruppe der Deutschen jene mit der höchsten Kriminalitätsrate ist. Strache wills nicht glauben.

UPDATE 21.05

Woran liegts, dass sich die Wiener in ihrer Stadt nicht mehr sicher fühlen? Strache hat die Antwort: zu wenig Polizei. Es gäbe die geringste Anzahl an Exekutivbeamten seit langer Zeit. Außerdem ist der Fall der Schengen-Grenzen Schuld. Sie sollte immer wieder einmal für ein paar Tage gesperrt werden, meint Strache: Um "die Gauner zu erwischen".

UPDATE 21.02

Ich übergebe jetzt an meine Kollegin Teresa Eder!

UPDATE 21.00

Häupl will Öffis ausbauen, aber er will Autofahrer auch nicht quälen. Außerdem ist er für den Garagenausbau. Strache meint: Nein zur Citymaut. Der Autofahrer sei jetzt schon die Melkkuh der Nation. Parkpickerl ausweiten sei eine Abzocke. Er will Wiener Parkraum nur für Wiener, nicht für Pendler. Marek will mehr für die Pendler mit Park&Ride tun. Sie will keine Citymaut, die sei eine "grüne Strafsteuer". Wer ein Pickerl zahle, solle dann auch einen Parkplatz finden können.

UPDATE 20.56

Das nächste Thema: Parksituation. Unserer Erfahrung nach ein Thema, das extrem polarisiert. Das weiss sicher auch die ATV-Redaktion, die das Thema aufgebracht hat.

Vassilakou: Parkpickerl ausweiten auf Außenbezirke, bei der Citymaut sagt sie, das Thema wird uns begleiten. Offensichtlich will sie es aber aktuell nicht fordern - wenn man jetzt in die Öffis investiere müsse diese nicht kommen.

UPDATE 20.54

Vassilakou: Hundethema ist auch Sicherheitsthema, nicht nur Sauberkeitsthema. Hundebesitzer sollen einen Kurs machen, damit sie wissen wie sie mit dem Hund umgehen sollen.

UPDATE 20.50

Weil die Frage kam, was die in der Stadthalle hier so tun wenn Pause ist: Das Übliche, Toilettenbesuche, Erholungspausen. Keine Prügeleien zwischen verschiedenen Sympathisanten, wenn Sie das meinen ;-)

Strache ist Hundeliebhaber, sagt er. Und er will da keine Kriminalisierung. Das ist glaube ich die erste TV-Debatte die ich sehe, in der es seit 5 Minuten um Hundegacke geht - aber ist mal was anderes.

UPDATE 20.45

Es geht weiter. Frage: Was glauben Sie welches Thema die Wiener am meisten bewegt?

Marek: Integration, Sicherheit

Vassilakou:Integration, Sicherheit, Verkehr

Strache: Sicherheit

Häupl: Arbeitslosigkeit, soziale Sicherheit

Die Moderatoren klären auf: In Wirklichkeit ist es die Hundegacke. Frage an Häupl, wie er das lösen will? Er: Ich mach mich über dieses Thema nicht lustig, die Waste Watcher werden aufgestockt. Marek will mehr Kontrollen, nicht höhere Strafen. Und eine einheitliche Stadtwache.

UPDATE 20.42

Jetzt ist grade eine kurze Pause, vermutlich damit sich die Zuseher hier vom Buuuuh-Rufen bzw Jubeln erholen können. Bisher war es ja sehr kurzweilig, und schon recht emotional - mal sehen wie es weitergeht.

UPDATE 20.37

Strache will ein Bauverbot für Minarette, bzw Bürgereinbindung in die Entscheidung. Frage: War es ein Fehler die Moschee in Floridsdorf zu bauen, die es bereits gibt? Nein, so Strache, aber jetzt muss man anders vorgehen. Häupl wird gefragt: Soll man auch eine  Volksbefragung zu einer neuen Moschee machen? Antwort: Er wagt zu bezweifeln dass das vernünftig ist, er sagt aber, es wünscht niemand eine zusätzliche Moschee bzw Minarett. Eine Grätzelbefragung könnte er sich vorstellen, bzw verneint das nicht wirklich.

UPDATE 20.35

Auch Marek will sich nicht zwischen Religionsfreiheit und der Freiheit der emanzipierten Frau entscheiden. Sie will Sanktionen für Männer, die ihre Frau zur Vollverschleierung zwingen.

UPDATE 20.33

Vassilakou: Nicht für ein Burkaverbot, aber dafür die Rechte der Frauen zu stärken. Sie stehe auf Seiten der Menschenrechte - sie will auch keine Kopftücher an den Schulen verbieten. Auch weil sie sonst befürchtet, dass die Mädchen dann gar nicht mehr in die öffentlichen Schulen gehen dürfen.

UPDATE 20.31

Nocheinmal: Leider haben wir technische Probleme, die es uns unmöglich machen den normalen Livekommentar zu verwenden. Sorry!

UPDATE 20.30

Jetzt geht es um die Flotilla-Resolution im Wiener Gemeinderat. Häupl wird mit Bildern konfrontiert, die antisemitische Plakate bei einer Demo zeigen. Häupl: Al-Rawi hat diese Demo nicht organisiert.

UPDATE 20.28

Strache muss wieder eine Frage zur Integration beantworten. Er sagt wenig überraschend das, was er immer sagt - er will keinen Islamismus, keine Parallelgesellschaft, und er sieht antisemitische Hetze durch SP-Mann Al-Rawi. Buh-Rufe im Publikum. Häupl: Es gab keine Hetze.

UPDATE 20.25

Häupl muss beantworten, ob er zu spät auf Integrationsprobleme reagiert hat. Er meint, dass durch die Abschaffung der Hausmeister erst die Probleme aufgetreten sind.  Es gebe Nachbarschaftskonflikte, man müsse Rücksicht nehmen, Respekt einfordern, etc.

Häupl: "Wir haben die Fremdengesetze nicht gemacht". Nun ja, da war doch mal was, wo auch die SPÖ mitgestimmt hat??

UPDATE 20.20

Ui, der erste Zwischenruf wegen des zu lauten Grölens. Marek soll jetzt erklären, wieso sie den "Reden wir über Bildung, am liebsten auf Deutsch"-Spruch plakatiert. Moderator Meinrad Knapp geht es humorvoll an - wieso schalten Sie dann türkische Inserate? Marek findet das legitim, betont aber erneut dass Deutsch gemeinsame Sprache ist. Ihre Inserate persönlich sind alle auf Deutsch.

UPDATE 20.17

Erste Zuseherfrage: Was macht einen echten Wiener aus? Vassilakou: Das Wiener Blut. Strache muss seinen Wiener Blut-Begriff definieren.

UPDATE 20.15

Es geht los! Hier wird ziemlich laut gejubelt, mal sehen, ob die Zuhörer brav sind und während der Debatten nicht ausbuhen/dazwischenrufen.

UPDATE 20.14

Übrigens, falls Sie sich wundern sollten, wieso sie hier nicht den gewohnten Livebericht mit dem Liveberichttool lesen: Wir haben leider technische Probleme. Sorry! Ich hoffe Sie bleiben uns dennoch gewogen ;-)

UPDATE 20.12

Es gab im Vorfeld auch kritische Stimmen wegen der Inszenierung von ATV. Ich persönlich muss allerdings sagen, dass ich es sehr erfrischend finde, nicht immer nur die altbekannten (und oft faden) ORF-Diskussionen ansehen zu müssen.

UPDATE 20.08

Die "Fans" sitzen in Sektoren verteilt und nicht alle sind mit der Zuteilung zufrieden. Die FPÖ-Anhänger sitzen unter dem Schwenkarm des Kamerakrans und dürfen deshalb nicht aufstehen, das sorgt für Unmut bei der FPÖ und für Gelächter bei den anderen Parteianhängern.

UPDATE 20.00 Uhr:

Es ist 20 Uhr und die Halle F der Stadthalle ist gefüllt bis zum letzten Platz. ATV hat die vier SpitzenkandidatInnen der Landtagsparteien und, ganz ungewöhnlich, ihre AnhängerInnen in die Stadthalle geladen. Das Ganze hat etwas von Jahrmarktatmosphäre - vor der Halle hatten sich schon ab 19 Uhr die Fans der Parteien versammelt und lautstark gefeiert beziehungsweise angefeuert. (Anita Zielina und Teresa Eder aus der Wiener Stadthalle, derStandard.at, 3. 10. 2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1269
Eine liebe Dame
01
6.10.2010, 00:39

vassilakou hat mir recht gut gefallen. sie hatte gute argumente (zb die niederösterreicher in die pflicht nehmen, wenn es um den verkehr in wien geht)

marek war so schwach wie erwartet.

und häupl ist meines erachtens ein ziemlich arrogantes a..., das wichtig aufspielt aber gar nichts wesentliches zu sagen hatte. der sitzt wie ein kaiser auf seinem thron und glaubt allen ernstes, er könne wien weiterhin ALLEIN regieren.

gsd, bin ich keine wienerin ;)

Harry Y.
 
01
4.10.2010, 22:27
Also ich versteh' auch mit Intuition und Bauchgefühl einfach nicht,

wo hier in Mariahilf und Neubau zu wenig Polizei sein soll!! Eher vü zuvül, fällt mir dazu ein. Ach zieht sie doch nach Simmering ab -
ach wußtet ihr übrigens, herzallerliebste Blauwähler, dass die Ausländerfeindlichkeit desto höher ist (also desto mehr Leute die FPÖ wählen), je WENIGER Ausländer es im Bezirk gibt?

der gogo häuptling
53
4.10.2010, 18:58

...ich spreche auch nicht über Ihr Konsumverhalten... hat er gesagt, oder so ähnlich - haha, volles outing Herr Häupl - das war ein Fettnäpfchen und keine Retourkutsche.

Drache1
50
4.10.2010, 17:54
Was ich mich schon immer fragte

was ist an der Umsetzung so schwer ein Ornungsamt zu installieren siehe Deutschland.
Die Parksünder strafen,Radfahrer,Hundehalter,Schulschwänzer,Müllsünder etc.....
Da braucht man nur eine Uniform, ist alles unter einem Hut, und nicht so wie in Wien 20 verschiedene Schwachomaten Abteilungen, und 20 versch.Uniformen.
Rückschluß für mich---->Postenschacherei der schlimmsten Sorte im Rathaus,darum halten wir fest oder machen zu den 20 noch paar mehr.
Auch plädiere ich stark dafür, das endlich die faulen Polizisten wie früher wieder Streife zu Fuß gehen.
Und nicht wie heute 3 Mann in einem Auto,die Zeit sich vertreiben mit dem Auto.
Vorteil--->Bürgernähe,und zu Fuß sieht man bekantlich mehr als im Auto

Harry Y.
 
00
4.10.2010, 22:16

Und wenn "Polizisten mehr sehen", nämlich in alle Fenster kucken, und keine Verbrecher, sondern ganz normale Bürger, die ihren Tagesgeschäften nachgehen, ist das gut?

niewieder nett
 
03
4.10.2010, 20:07

erkundigen sie sich wie es für die stadtwache in graz läuft. es MUSS die polizei sein wenn etwas exekutiert werden soll. alle anderen (kapperlträger) werden nur belächelt und nicht ernst genommen.

sprung
 
14
4.10.2010, 18:53
So wie die Braunhemden im Iran?

Die verfolgen auch alle möglichen "Sünder" und machen allen das Leben schwer...

Ihr forderts ernsthaft noch mehr nervige Wichtigmacher in lächerlichen Uniformen?

Wegen der Bedrohung durch bösböse "Müllsünder, Schulschwänzer und Radfahrer"!?

Drache1
31
4.10.2010, 21:21
Erst denken dann schreiben

Was hat Deutschland mit seinem bewährtem Ordnungsamt mit Iran zu tun?
Ihr Linken seits schon ein komischer Haufen, wenn das die intelektuelle Gesellschaft ist in Österreich, dann gute Nacht.

skip it
01
5.10.2010, 13:11
ich traue absolut keinem rechtsextremen ordnungsdienst...

...mufg, ein schwarzer.

Harry Y.
 
00
4.10.2010, 22:31

Wenn's nach der FPÖ gehen würd': VÜL.

Das modische Trikot
07
4.10.2010, 18:13
naja ich weiss nicht

brauch´ma das wirklich in Wien???? Das klingt für mich wie der nervige Bademeister aus meiner Kindheit, der bei jedem Schmarrn gepfiffen hat und es genoss die Leute maßzuregeln. Da wär´mir außerdem ums Geld leid, damit könnte man sicher was Netteres für Wien machen. Dass ich den Dreck meines Tierlieblings wegräume sollte doch selbstverständlich sein.

tyrol_dude
14
4.10.2010, 17:41

"Auch weil sie sonst befürchtet, dass die Mädchen dann gar nicht mehr in die öffentlichen Schulen gehen dürfen."

wir haben in österreich eine eindeutige gültige rechtslage. die schulpflicht wiegt mehr als die religionsfreiheit und die berücksichtigung von religiösen gefühlen.

Das modische Trikot
03
4.10.2010, 18:05
sie haben die Frau V nicht verstanden

es geht nicht darum, dass sie gar keine Schule mehr besuchen, die stecken sie dann halt in islamische Privatschulen, das befürchten viele.

The Dude
11
4.10.2010, 17:48

Die Schulpflicht kann man auch in Privatschulen "abdienen", sofern diese dazu berechtigt sind. Wenn es katholische Privatschulen gibt, wie soll man islamische verbieten?

Herbert Chaos
00
4.10.2010, 18:22
Es geht darum dass Menschen die religiöse Symbole tragen...

...dann vom Rest der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Sie lernen nur gleichgesinnte kennen und werden so zu Aussenseitern fürs ganze leben. Das sollte nicht das Ziel sein...

tyrol_dude
01
4.10.2010, 17:56

solche will ja keiner verbieten. aber das tragen religiöser symbole in öffentlichen gebäuden steht zur diskussion - meines erachtens nach zwar populismus, weil dadurch auch nicht mehr integration erwirkt wird, aber die antwort vassilakous finde ich recht dürftig.

Herbert Chaos
00
4.10.2010, 18:24

Sorry das Brillant sollte gilt eigentlich dem modischen Trikot. Finde ebenfalls das Vassilakou recht hat und Parallelgesellschaften entstehen würden.

Das modische Trikot
02
4.10.2010, 18:09
ja kann man

eh diskutieren, die Frage ist immer was will ich damit bewirken und erreiche ich damit mein Ziel?

Das modische Trikot
04
4.10.2010, 18:08
also ich

finde die Antwort logisch: klar vwürden die echten Fundamentalisten dann versuchen ihre Kinder in Privatschulen oder daheim zu unterrichten und das wiederum fwürde dazu führen, dass die unterdrückten Mädels sich noch weniger wehren könnten und es würde außerdem Parallelgesellschaften begünstigen.

The Dude
00
4.10.2010, 18:01

Naja, der Gedankengang war dass dann die "islamischen Privatschulen wie Pilze aus dem Boden schießen" (wenn ich mich richtig erinnere), also das Gegenteil von dem erreicht wird was man bezwecken wollte - das Vermeiden von Parallelgesellschaften.

Dann sollen sie lieber ihr Kopftuch tragen, aber sie haben wenigstens weiterhin Kontakt zur Außenwelt.

super Typ
00
4.10.2010, 17:46
Genau genommen

haben wir in Österreich eine Unterrichtspflicht, aber keine Schulpflicht. D. h. Kinder müssen nicht unbedingt in einer Schule unterrichtet werden, schon gar nicht in einer öffentlichen. Auch Hausunterricht oder Privatschule sind möglich.

tyrol_dude
01
4.10.2010, 17:57

und das man eine entsprechende befähigung durch irgendeine unterrichtsform aufweist, oder?

PaterPäderasty
11
4.10.2010, 17:32
...und: Es ist eine Gemeinheit

andern Wienern gegenüber, die nicht bereit sind, sich in bei solchen Veranstaltungen an der Nase hinführen zu lassen, um sich dann derart in "VolksTR*tt**L-Manier darstellen zu lassen.

PaterPäderasty
00
4.10.2010, 17:22
Wien ist anders.....

overview
00
4.10.2010, 17:18

die marek ist ja dermaßen schwach, da zeigt ja unser schützi noch mehr profil

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Posting 1 bis 25 von 1269

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